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Seit Jahren versuchen die Anhänger der Stevia Pflanze durchzusetzen, dass sie auch in Europa als Lebensmittel verkauft werden kann. Seit hunderten von Jahren wird Stevia in Südamerika als Süßungsmittel eingesetzt. Es hat keine Kalorien und verursacht auch keinen Karies. Während in anderen Staaten Stevia schon länger erlaubt ist, zierte sich die EU-Kommission.
Nun teilte man mit, dass man keine gentoxischen oder krebserregenden Zusammenhänge bei Stevia feststellen konnte. Daher wird die Pflanze und auch der aus ihr gewonnene Süßstoff Steviolglycosid erlaubt sein. Lebensmittelhersteller wie Coca-Cola jubeln bereits, da man so neue Produkte auf dem europäischen Markt einführen könne.
Den Umgang mit Stevia in der heimischen Küche muss man jedoch zunächst lernen, denn Produkte können einen Eigengeschmack haben und sind um ein vielfaches Süßer als Zucker. Man kann pulverisierte Blätter oder andere Formen verwenden. Wer auf den Süßstoff setzt, der sollte dabei bedenken, dass es sich hier wiederum um ein industriell gefertigtes Produkt handelt. Diesen Süßstoff werden wir wohl in den kommenden Jahren in Joghurt, Müsli, Schokolade und Co. finden.
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Dass süße Getränke wie Cola, Limo, Energydrinks und Co. nicht gerade das Gesündeste sind, wissen die meisten, doch dass sie so gefährlich sind wie eine Studie der Universität Zürich zeigt, hätten wohl nur die wenigsten gedacht. Danach reichen nur vergleichsweise kleine Mengen aus um das Gesundheitsrisiko schlagartig zu erhöhen.
Junge, gesunde Männer zwischen 19 und 25 Jahren mussten für die Studie über einen Zeitraum von drei Wochen pro Tag drei Gläser eines Softdrinks zu sich nehmen, der zwischen 13,3 Gramm und 26,7 Gramm Zucker enthielt (eine Dose Energydrink kommt übrigens auf gut 30 Gramm Zucker!). Nach diesem relativ kurzen Zeitraum konnte bei allen Probanden nicht nur ein größerer Bauchumfang gemessen werden, sondern auch ihr Bluzuckerspiegel und ihre Cholesterin-Werte waren deutlich höher.
Die Forscher konnten somit zum ersten Mal einen direkten Zusammenhang zwischen süßen Getränken und dem Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt, Hirnschlag oder Arterienverkalkung herstellen. Dies gilt laut den Forschern auch für Diät-Limonaden! Vor allem Getränke, die mit dem künstlich hergestellten Fruchtzucker Fructose gesüßt seien, könnten dem Körper deutlich schaden.
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Dass in Deutschland immer mehr Kinder übergewichtig sind, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch einmal extra erwähnen. Häufig liegt dies auch an Lebensmitteln, die speziell für Kinder beworben werden, aber nicht wirklich gesund sind. Die Verbraucherzentrale Brandenburg weist aktuell auf versteckte Dickmacher in Kinderlebensmitteln hin.
94 Lebensmittel, die in erster Linie für Kinder gedacht sind, haben die Experten genauer unter die Lupe genommen. Dabei stießen sie auf sage und schreibe 15 verschiedene zuckerhaltige Zutaten, die meist in mehrfacher Form in den Produkten enthalten sind. Eltern sollten daher nicht nur auf den Zucker- oder Fettgehalt achten, sondern auch auf andere „Süßmacher“.
Zu diesen gehören Stoffe wie Dextrose, Traubenzucker, gezuckerte Kondensmilch, Fruchtsüße, Karamellsirup oder Fruchtsaftkonzentrat. Auch Magermilch- und Molkepulver, die in gut jedem dritten Kinderprodukt enthalten sind, bestehen vor allem aus Zucker. Zu den Dickmachern gehören auch Glukose und die gerne als „natürlich“ beworbene Fruktose.
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So langsam müsste man doch meinen, dass die Zeiten der unnützen Diät-Versprechen für die meisten langsam vorbei sind. Trotzdem gibt es immer wieder angebliche Wunderdiäten, die uns durch einseitige Ernährung Abnehmen in Rekordzeit versprechen und das am besten auch noch ohne Bewegung. Auf so etwas am besten gar nicht erst reinfallen!
Wichtig ist für eine normale Figur einfach genügend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Dabei ist es zudem von Vorteil, wenn man sich ein wenig über das Thema Ernährung informiert. So kommt man auch bald zu dem Schluss, dass man bei einer sonst gesunden Ernährung sich auch kleine „Sünden“ wie Kuchen oder Schokolade ohne schlechtes Gewissen gönnen kann.
Im Grunde machen 300 Kalorien aus einer Torte genauso viel aus wie 300 Kalorien aus Obst oder Gemüse. Der einzige Nachteil bei solchen süßen Leckereien ist, dass sie Zucker aus kurzkettigen Kohlenhydraten enthalten. Diese treiben den Insulinspiegel schnell in die Höhe. Ist dieser dauerhaft erhöht, kann der Körper die eingelagerten Kohlenhydrate hier nicht mehr verfügbar machen und sie landen direkt auf den Hüften. Viel Zucker erschwert die Fettverbrennung, sorgt für Heißhungerattacken und wir haben schneller wieder Appetit.
Am besten setzt man auf langkettige Kohlehydrate wie sie zum Beispiel in Brot, Gemüse, Kartoffeln oder Nudeln enthalten sind. Hier wird der Blutzuckerspiegel nur langsam erhöht und das Essen „hält länger vor“. Ernährt man sich sonst gesund und bewegt sich dabei noch genug, kann man aber auch eben ab und an mal zu einem Stück Torte greifen.
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Wieder einmal hat sich die Verbraucherschutz Organisation Foodwatch ein Produkt herausgesucht, das exemplarisch für viele andere Lebensmittel stehen kann, bei denen wir von den Konzernen täglich an der Nase herumgeführt werden. Inzwischen ist es wirklich nichts Neues mehr, dass Werbung nicht das reale Bild widerspiegelt. In den letzten Jahren gehen die Konzerne dabei jedoch immer weiter.
So sind wir es schon gewohnt, dass Spitzensportler uns mal nebenbei zu Süßigkeiten raten. So auch in den Spots für Milch-Schnitte. Foodwatch hat dem Hersteller Ferrero nun irreführende Werbung vorgeworfen.
Durch Spitzensportler als Werbepartner erzeuge der Konzern das Bild einer leichten Zwischenmahlzeit. In Wirklichkeit besteht Milch-Schnitte jedoch zu rund 60% aus Fett und Zucker, was sogar so manches Stück einer Sahnetorte leichter mache, so Foodwatch.
Ferrero entgegnet den Vorwürfen, dass man mit den Spitzensportlern zum Ausdruck bringen wolle, dass zu einem ausgewogenen Lebensstil auch viel Bewegung gehöre. Die Spots zeigten, dass Ernährung und Bewegung zusammengehören.
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