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Artikel Tagged ‘ungesund’

Süße Getränke erhöhen Gesundheitsrisiko schon nach kurzer Zeit!

27. Juli 2011
cc by flickr/ sweetenough

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Dass süße Getränke wie Cola, Limo, Energydrinks und Co. nicht gerade das Gesündeste sind, wissen die meisten, doch dass sie so gefährlich sind wie eine Studie der Universität Zürich zeigt, hätten wohl nur die wenigsten gedacht. Danach reichen nur vergleichsweise kleine Mengen aus um das Gesundheitsrisiko schlagartig zu erhöhen.

Junge, gesunde Männer zwischen 19 und 25 Jahren mussten für die Studie über einen Zeitraum von drei Wochen pro Tag drei Gläser eines Softdrinks zu sich nehmen, der zwischen 13,3 Gramm und 26,7 Gramm Zucker enthielt (eine Dose Energydrink kommt übrigens auf gut 30 Gramm Zucker!). Nach diesem relativ kurzen Zeitraum konnte bei allen Probanden nicht nur ein größerer Bauchumfang gemessen werden, sondern auch ihr Bluzuckerspiegel und ihre Cholesterin-Werte waren deutlich höher.

Die Forscher konnten somit zum ersten Mal einen direkten Zusammenhang zwischen süßen Getränken und dem Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt, Hirnschlag oder Arterienverkalkung herstellen. Dies gilt laut den Forschern auch für Diät-Limonaden! Vor allem Getränke, die mit dem künstlich hergestellten Fruchtzucker Fructose gesüßt seien, könnten dem Körper deutlich schaden.

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Wenn Essen zur Sucht wird

15. Juli 2011
cc by flickr/ Marshall Astor

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Bei dem Wort Sucht denken die meisten wohl als Erstes an Alkohol oder Drogen. Der Mensch kann jedoch von allem möglichen abhängig werden. Im Bereich der Nahrung wäre hier wohl die Magersucht das populärste Beispiel. Kanadische Wissenschaftler haben nun genau belegen können, dass auch das Essen selbst zur Sucht werden kann und dass es sich hierbei vor allem um eine Krankheit handelt, die man genau diagnostizieren kann.

In einer Studie mussten übergewichtige Personen einen Fragebogen ausfüllen. Dabei handelte es sich um einen Fragenkatalog, den normalerweise drogenabhängige beantworten müssen, nur wurden hier entsprechende Wörter wie „Droge“ durch „Essen“ ersetzt.

Am Ende konnte man die Probanden klar in „Essens-Abhängige“ und „Nicht-Essens-Abhängige“ unterteilen. Die Abhängigen sprachen von häufigen Essensanfällen, in denen sie in kurzer Zeit große Mengen Kalorien aufnehmen. Zudem waren sie häufig gereizt und impulsiv und neigten dazu sich mit Essen zu belohnen. Depressionen und andere psychische Probleme gingen damit einher.

Es handelte sich also vom Prinzip her um die gleichen Symptome wie bei Alkohol- oder Drogenabhängigen. Damit zeigten die Wissenschaftler auf, dass Esssucht klar diagnostiziert werden kann. Aus diesen Ergebnissen erhoffen sie sich gezieltere Behandlungsmethoden.

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Essstörung? Online den „Bodycheck“ machen

6. Juli 2011
cc by flickr/ malias

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Die meisten von uns machen sich in Sachen Gewicht und Figur regelmäßig verrückt. So versuchen viele nicht nur eine Diät nach der anderen, sondern ernähren sich dabei meist auch noch falsch. Gerade bei Jugendlichen kann dies unter Umständen in eine Essstörung ausarten, die man selbst und andere auf den ersten Blick vielleicht nicht gleich erkennt.

Im Kampf gegen das Thema Essstörungen hat nun die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit der Uniklinik in Hamburg Eppendorf einen Online-Test zum Thema Ernährung erstellt. Dieser soll vor allem Jugendliche dazu bewegen, sich mit dem eigenen Essverhalten auseinanderzusetzen und sich eventuell sogar Hilfe zu holen.

Der sogenannte „Bodycheck“ besteht aus einem Fragenkatalog, der alle Antworten zum Essverhalten ordnet und Verbesserungen vorschlägt. Lautet das Ergebnis am Ende Essstörung oder nahe daran, erhält man gleich Einrichtungen samt Informationen, wo man Hilfe in seiner Nähe bekommt. Die Angebote wurden nach festen Qualitätskriterien analysiert.

Ob dies wirklich im Kampf gegen Essstörungen hilft, bleibt fraglich, jedoch ist es immerhin ein Versuch, der in die richtige Richtung geht. Generell kommt man aber so am allgemeinen Gesellschaftsbild, das uns gerne zu Diäten und Co. drängt nicht vorbei…

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Ungesunde Snacks sind Dickmacher Nummer eins!

5. Juli 2011
cc by flickr/ norwichnuts

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Was wir wohl alle wissen, hat nun eine neue US-amerikanische Studie gezeigt: Die vielen ungesunden Snacks, die wir uns gerne über den Tag verteilt nebenbei „gönnen“ sind der Hauptgrund für das Übergewicht von so manchem.

Die Wissenschaftler analysierten dabei das Essverhalten der US-Amerikaner in den letzten 30 Jahren. Dabei zeigte sich deutlich, dass früher vor allem große Portionen für zu viele Kilos auf den Rippen verantwortlich waren, es heute jedoch die Zwischenmahlzeiten sind.

In der ersten Untersuchungsphase (1977-78 bis 1989-91) luden sich die US-Amerikaner einfach zu viel auf den Teller. In der letzten Phase, zwischen 1994-98 und 2003-06, nahmen die Portionen sogar ab, trotzdem wurden die Menschen dicker und zwar dank Snacks wie die Pommes zwischendurch oder Schokolade und Chips am Abend vor dem Fernseher.

Ja, das Ergebnis ist nicht wirklich eine Sensation ;-) , jedoch zeigt es uns deutlich auf, dass sich unser Essverhalten in den letzten Jahren immer mehr zum Schlechten geändert hat. Eine Ernährungsumstellung und vor allem mehr Wissen über Essen und Kochen sind für die meisten von uns mehr als wichtig!

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Foodwatch gegen Milch-Schnitte

29. April 2011
cc by wikimedia/ A. Kniesel

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Wieder einmal hat sich die Verbraucherschutz Organisation Foodwatch ein Produkt herausgesucht, das exemplarisch für viele andere Lebensmittel stehen kann, bei denen wir von den Konzernen täglich an der Nase herumgeführt werden. Inzwischen ist es wirklich nichts Neues mehr, dass Werbung nicht das reale Bild widerspiegelt. In den letzten Jahren gehen die Konzerne dabei jedoch immer weiter.

So sind wir es schon gewohnt, dass Spitzensportler uns mal nebenbei zu Süßigkeiten raten. So auch in den Spots für Milch-Schnitte. Foodwatch hat dem Hersteller Ferrero nun irreführende Werbung vorgeworfen.

Durch Spitzensportler als Werbepartner erzeuge der Konzern das Bild einer leichten Zwischenmahlzeit. In Wirklichkeit besteht Milch-Schnitte jedoch zu rund 60% aus Fett und Zucker, was sogar so manches Stück einer Sahnetorte leichter mache, so Foodwatch.

Ferrero entgegnet den Vorwürfen, dass man mit den Spitzensportlern zum Ausdruck bringen wolle, dass zu einem ausgewogenen Lebensstil auch viel Bewegung gehöre. Die Spots zeigten, dass Ernährung und Bewegung zusammengehören.

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