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Man hört ja häufiger mal den Spruch, dass man in einer Partnerschaft schneller zulegt als als Single. Dieses Klischee wurde nun auch wissenschaftlich vom Max-Weber-Institut für Soziologie an der Universität Heidelberg bewiesen. Eine gute Nachricht gibt es für Paare jedoch: Man nimmt laut den Forschern vor allem dann zu, wenn die Beziehung glücklich ist! Darauf sollte bei einer Partnervermittlung mal hingewiesen werden. Auf beide Punkte, um schon vor Beginn einer Beziehung darauf zu sensibilisieren.
Der Grund für die mögliche Gewichtszunahme liegt, wie so manch einer bereits vermuten wird, darin, dass Singles größeren Konkurrenzdruck spüren und daher mehr auf ihr Gewicht achten um attraktiver zu sein. In der Partnerschaft ist es meist so, dass sich Menschen tendenziell Partner mit einem ähnlichen Gewicht suchen und so nehmen beide auch, wenn sie glücklich sind, ähnlich zu.
Liebeskummer hingegen schlägt uns sprichwörtlich auf den Magen und die meisten nehmen dadurch ab. Zum einen gehen die Forscher davon aus, dass die Probleme auf die Psyche niederschlage, zum anderen jedoch, dass wir uns unbewusst wieder darauf vorbereiten bald auf neue Partnersuche zu gehen.
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Unsere Kinder und Jugendlichen werden immer dicker. Dies ist nicht nur bei uns ein großes Problem, sondern in vielen anderen Ländern dieser Welt auch. So manch ein Forscher spricht bereits von einer globalen Epidemie. Diese Tatsache ist uns allen schon länger bewusst, so dass in den Medien viel darüber berichtet wird. Schulen verbannen Süßigkeiten aus dem Pausenverkauf, es werden Präventionsprogramme und -kampagnen gestartet und auch über mehr Sport in der Schule wird gesprochen.
Was tun jedoch die Jugendlichen selbst um ihre überflüssigen Pfunde loszuwerden? Dazu haben US-Wissenschaftler 44.000 Daten zum Risikoverhalten von Schülern aus Philadelphia ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass bei allen Kampagnen und Vorschlägen der Erwachsenen die meisten Teenies selbst nur wenig über gesunde Ernährung und Co. wissen.
So gaben bei den übergewichtigen Mädchen beispielsweise viele an, dass sie sich täglich eine Stunde bewegen würden, gleichzeitig sagten sie aber auch, dass sie rauchen und jeden Tag Softdrinks konsumieren würden. So wissen die Mädchen offenbar nicht, dass sie mit zwei Dosen Limo am Tag ihr Training quasi zunichte machen.
Grundsätzlich sei mangelnde Aufklärung und ein falsches Bild, das in den Medien von manchen Getränken und Nahrungsmitteln vermittelt würde, Schuld daran, dass Jugendliche von einer Kalorienfalle in die nächste tappen würden. Hinzu kommen dann noch die ständigen Berichte über Wunderdiäten und Co… Die Forscher fordern daher ein grundsätzliches Umdenken und mehr direkte Aufklärung.
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Es klingt fast schon ein wenig unglaublich, aber eine Studie der Universität Yale ergab, dass bei Menschen mit Übergewicht das Gehirn anders auf den alleinigen Anblick von Essen reagiert als bei Normalgewichtigen.
Die Probanden bekamen ein Mittagessen serviert, der Blutzuckerspiegel wurde kontrolliert und sie wurden in einem Kernspintomographen untersucht. Während des Scans wurden ihnen Bilder von Essen und von Gegenständen gezeigt, die nichts mit dem Thema Nahrung zu tun hatten. Während dabei ihre Hirnreaktionen auf die visuellen Reize erfasst wurden, mussten sie zusätzlich noch sagen, ob sie bei dem jeweiligen Bild Lust auf Essen hätten. Um die Werte zu kontrollieren wurde das ganze durchgeführt, während den Probanden reguliert Glukose zugeführt wurde.
Dabei zeigte sich deutlich, dass bei den Normalgewichtigen bei niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Essensbildern andere Hirnregionen angesprochen wurden als bei normalem Blutzuckerspiegel. Auf niedrigem Niveau wurden sie vor allem von kalorienreicher Nahrung angesprochen. Der Körper signalisierte also energiereiches Essen zu sich zu nehmen.
Interessanterweise gab es diesen Unterschied zwischen hohem und niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Übergewichtigen nicht. Bei ihnen wurden auf normalem Niveau dieselben Hirnregionen angesprochen wie bei Unterzucker! Demnach werden Informationen zur Nahrungsaufnahme bei Übergewicht anders verarbeitet. Die US-Forscher gehen davon aus, dass schon die bloße Abbildung von Nahrung reicht, dass Übergewichtige zu einer zusätzlichen Mahlzeit verleitet werden.
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Fast alles hat zwei Seiten und so haben Medikamente, die uns eigentlich helfen sollen, auch immer Nebenwirkungen, die auftreten können. Muss man langfristig Medikamente zu sich nehmen, kann es schon mal dauern bis man das richtige Präparat für sich gefunden hat, das man gut verträgt.
Nebenwirkungen treten vielfältig auf. Übergewicht ist leider eine der häufigsten von ihnen. So sorgen manche rezeptpflichtige Psychopharmaka genauso wie Mittel gegen Diabetes, Migräne oder Blutdruck zu einer Gewichtszunahme. Auch die Antibabypille ist ein häufig genannter Fall.
Auch in dieser Hinsicht sollte man zusammen mit einem Experten versuchen, das richtige Medikament für einen herauszufinden. Oft kann man diesem Effekt auch vorbeugen, indem man vor der Einnahme bereits die Kalorienzufuhr verringert und seine Ernährung umstellt.
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Die Anzahl von übergewichtigen Menschen steigt in Deutschland immer weiter an. Längst gehört Übergewicht zu den großen Volkskrankheiten und ist verantwortlich für weitere Folgen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme usw. Wer immer wieder versucht hat abzunehmen, aber daran gescheitert ist, sollte sich unbedingt professionelle Hilfe holen.
Neueste wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass eine Kombination aus einem festen Ernährungsprogramm und die Hilfe von Ernährungsexperten und dem Hausarzt wahre Wunder bewirken kann. Ein Ernährungsberater wird einem ein indivduelles Abnehm- und Bewegungsprogramm erstellen und der Hausarzt kann dabei den gesundheitlichen Aspekt und die körperliche Verfassung mit einbeziehen.
So manch einem bleibt nur dieser Weg, wenn die Kilos gesund und vor allem dauerhaft schmelzen sollen. Grundsätzlich ist es wichtig, sich mit dem Thema Ernährung tiefgehend auseinanderzusetzen und sein eigenes Essverhalten kritisch zu sehen und es zu ändern. Dabei auf die Hilfe von Experten zu setzen, ist keine Schande!
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