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Artikel Tagged ‘Tipps’

Debatte um Wasserkonsum

18. Juli 2011
cc by flickr/ quinn.anya

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Wenn es um Sport und/oder Abnehmen geht, dann hören wir immer wieder den Tipp, dass man so viel Wasser wie möglich trinken soll. In manchen Quellen ist sogar von bis zu drei Litern am Tag die Rede. Ein Team britischer Wissenschaftler hat diese Angaben nun in einem Artikel im „British Medical Journal“ angezweifelt und so die Debatte um den täglichen Wasserkonsum neu angestoßen.

Viele Richtlinien für den täglichen Wasserbedarf seien von der Industrie vorgegeben und die passenden Studien werden natürlich gleich mit in Auftrag gegeben. So wird die Kampagne „Hydration for Health“, die in Großbritannien fast schon allgegenwärtig ist und immer wieder auf die Wichtigkeit eines hohen Wasserkonsums hinweist, vom Lebensmittel-Riesen Danone finanziert. Ach ja, und Danone gehören zufälligerweise auch Marken wie Evian oder Volvic…

Auf der anderen Seite wissen wir alle, dass wir eine ausreichende Menge Wasser zu uns nehmen müssen und dass zucker- oder chemiehaltige Getränke schädlich sind und zu Übergewicht führen können. Daher sollte man sich wohl an die alte Regel von gut 1,5 Liter am Tag halten und sich nicht von immer höher werdenden Mengenangaben verunsichern lassen. Vor allem im Sommer ist die Flüssigkeitszufuhr essentiell. Naja, und dass uns die Lebensmittelindustrie gerne den einen oder anderen Bären aufbindet, wissen wir ja bereits….

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Essstörung? Online den „Bodycheck“ machen

6. Juli 2011
cc by flickr/ malias

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Die meisten von uns machen sich in Sachen Gewicht und Figur regelmäßig verrückt. So versuchen viele nicht nur eine Diät nach der anderen, sondern ernähren sich dabei meist auch noch falsch. Gerade bei Jugendlichen kann dies unter Umständen in eine Essstörung ausarten, die man selbst und andere auf den ersten Blick vielleicht nicht gleich erkennt.

Im Kampf gegen das Thema Essstörungen hat nun die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit der Uniklinik in Hamburg Eppendorf einen Online-Test zum Thema Ernährung erstellt. Dieser soll vor allem Jugendliche dazu bewegen, sich mit dem eigenen Essverhalten auseinanderzusetzen und sich eventuell sogar Hilfe zu holen.

Der sogenannte „Bodycheck“ besteht aus einem Fragenkatalog, der alle Antworten zum Essverhalten ordnet und Verbesserungen vorschlägt. Lautet das Ergebnis am Ende Essstörung oder nahe daran, erhält man gleich Einrichtungen samt Informationen, wo man Hilfe in seiner Nähe bekommt. Die Angebote wurden nach festen Qualitätskriterien analysiert.

Ob dies wirklich im Kampf gegen Essstörungen hilft, bleibt fraglich, jedoch ist es immerhin ein Versuch, der in die richtige Richtung geht. Generell kommt man aber so am allgemeinen Gesellschaftsbild, das uns gerne zu Diäten und Co. drängt nicht vorbei…

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Kaffee: Nur zum Teil ein Muntermacher

4. Juli 2011
cc by flickr/ Marcelo Alves

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Viele von uns sind der Meinung den Tag nicht ohne eine bestimmte Dosis Kafee überstehen zu können, jedoch haben Studien gezeigt, dass dies mehr an der Gewohnheit als an der eigentlichen Wirkung des Kaffes liegt. Je nach dem von welcher Sorte von Kaffee man ausgeht, sorgt er nämlich nur bis zu einer gewissen Dosis für mehr Konzentration und ein waches Gefühl. Überschreitet man diesen Punkt schlägt es ins Gegenteil und man wird noch müder und eventuell auch gereizt.

Man sollte den Kaffeekonsum also nicht übertreiben. Wo dieser Punkt liegt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Generell kann man jedoch sagen, dass Kaffee vor allem für Personen mit niedrigem Blutdruck zu empfehlen ist, denn das Koffein regt diesen kurzzeitig an. Eine Tasse am Morgen könne schon den ganzen Tag über ausreichen.

Bei Menschen mit normalem Blutdruck wirkt Caffee nur maximal 30 Minuten lang. Übrigens kann man von Caffee nicht wirklich abhängig werden, sondern es setzt lediglich eine Gewöhnung ein. Trotzdem konnten Wissenschaftler Entzugskopfschmerzen nachweisen, die manche bekommen, wenn sie ihren Kaffeekonsum verringern.

Also, Kaffe, wie die meisten anderen Genussmittel auch, nur in Maßen. Das ist auch besser für die Figur, denn die meisten trinken ihn bekanntermaßen mit Milch, Zucker oder eventuell mit Sirup und Sahne. Bei mehreren Tassen am Tag kann hier schon eine ordentliche Menge an Kalorien zusammenkommen.

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Gewicht: Keine Aussage über Fitness oder Gesundheit

1. Juli 2011
cc by flickr/ jeff_golden

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Wohl fast alle kennen den bangen Gang auf die Waage, der nicht selten mit einer mehr oder weniger bösen Überraschung endet. Wir alle geben viel auf unser Gewicht, sind ständig am Messen und versuchen uns hier in Richtwerte hineinzupressen. Dabei sagt Gewicht selbst laut Experten nichts über die eigene Fitness oder Gesundheit aus.

So sind Muskeln beispielsweise schwerer als Fett. Wer viele Muskeln hat, wiegt also automatisch mehr. So manch einer kennt diesen Effekt, wenn man um Abzunehmen viel Sport gemacht hat, man auch erste Erfolge zu sehen meint und dann die Waage trotzdem kaum eine Veränderung anzeigt.

Ausschlaggebend für die Gesundheit ist also eine gute Verteilung von Fett und Muskeln, denn auch Fett braucht der Körper, nur eben nicht zu viel. Am besten man löst sich ein wenig von den ganzen Richtwerten und achtet einfach ein bisschen auf sein Wohlbefinden und sein Aussehen, denn ob ich ein paar Kilos zu viel auf den Rippen habe, sagt mir auch mein Spiegelbild… ;-)

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Sommerhitze: Gegen Müdigkeit Tee statt Kaffee

28. Juni 2011
cc by flickr/ TheCulinaryGeek

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Heute haben wir in weiten Teilen Deutschlands den bisher heißesten Tag des Jahres. Hierbei sollte man im Allgemeinen auf seine Ernährung besonders achten. Fettreiche Kost ist tabu und viel Trinken ein Muss. Viele raten auch bei solch einer Hitze dazu auf Kaffee wegen seiner angeblich entwässernden Wirkung zu verzichten. Neue Studien haben gezeigt, dass dies nicht zutrifft.

Alle, die ab und an einen Wachmacher brauchen, dürfen also getrost zur Tasse Kaffee greifen. Jedoch hat man bei Hitze wirklich Lust auf Kaffee? So manch einer setzt hier auf Eiskaffee oder fertige Produkte aus dem Kühlregal. Diese sind jedoch meist wahre Kalorienbomben und nicht gerade gut für die Figur.

Experten raten zu Tee statt Kaffee, denn das Koffein in Schwarzem, Grünen oder Weißem Tee wird im Körper langsamer abgebaut als bei Kaffee. Die stimulierende Wirkung hält also länger an und erhöht die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit für einen längeren Zeitraum. Naja, und bei diesem Wetter muss es ja nicht immer heißer Tee sein, sondern gerne auch mal die kalte Variante mit Eiswürfeln. ;-) Nur dabei bitte nicht zum Eistee aus dem Supermarkt greifen, denn dieser ist nicht nur voller Chemie, sondern auch voll Kalorien!

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