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Artikel Tagged ‘Tipps’

Finger weg von Lightprodukten!

3. August 2011
cc by flickr/ vauvau

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Auf dem Weg zum Wunschgewicht sind wir alle immer wieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Dabei greifen viele auch gerne zu Lightprodukten, weil diese einem, wie der Name schon sagt, einen leichten Genuss versprechen. Verbraucherschützer raten jedoch immer wieder von solchen Produkten ab.

Meist seien Lightprodukte einfach nur teuer und hätten keinen wirklich geringeren Kaloriengehalt als die vergleichbaren normalen Produkte. Ist beispielsweise der Fettgehalt reduziert wird nicht selten für einen besseren Geschmack einfach mehr Zucker zugesetzt.

Zudem finden sich in Lightprodukten gerne auch chemische Stoffe, die kalorienhaltigere Zutaten ersetzen. Alles in allem liegt der Kalorienwert von Lightprodukten nur selten deutlich unter dem des normalen Sortiments. Daher sollten Verbraucher immer auch Produkte vergleichen, auf die Kalorienangaben und Inhaltsstoffe achten. Meist findet man im regulären Sortiment Lebensmittel mit weniger Kalorien, die häufig viel günstiger als Lightprodukte sind.

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Versteckte Dickmacher in Kinderlebensmitteln

26. Juli 2011
cc by flickr/ nicubunu.photo

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Dass in Deutschland immer mehr Kinder übergewichtig sind, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch einmal extra erwähnen. Häufig liegt dies auch an Lebensmitteln, die speziell für Kinder beworben werden, aber nicht wirklich gesund sind. Die Verbraucherzentrale Brandenburg weist aktuell auf versteckte Dickmacher in Kinderlebensmitteln hin.

94 Lebensmittel, die in erster Linie für Kinder gedacht sind, haben die Experten genauer unter die Lupe genommen. Dabei stießen sie auf sage und schreibe 15 verschiedene zuckerhaltige Zutaten, die meist in mehrfacher Form in den Produkten enthalten sind. Eltern sollten daher nicht nur auf den Zucker- oder Fettgehalt achten, sondern auch auf andere „Süßmacher“.

Zu diesen gehören Stoffe wie Dextrose, Traubenzucker, gezuckerte Kondensmilch, Fruchtsüße, Karamellsirup oder Fruchtsaftkonzentrat. Auch Magermilch- und Molkepulver, die in gut jedem dritten Kinderprodukt enthalten sind, bestehen vor allem aus Zucker. Zu den Dickmachern gehören auch Glukose und die gerne als „natürlich“ beworbene Fruktose.

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Studie: Jugendliche in Europa leben ungesund

25. Juli 2011
cc by flickr/ Christian Cable

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Immer wieder hört man in den Medien von dem schlechten Essverhalten von Kindern und Jugendlichen. Eine europaweite Studie wollte dies überprüfen und kam zu einem ziemlich erschreckenden Ergebnis. Im Schnitt besteht die Nahrung der Jugendlichen in Europa nur zu sieben Prozent aus pflanzlicher Kost, hingegen zu einem Fünftel aus Alkohol!

An der sogenannten Helena-Studie beteiligten sich die Länder Deutschland, Spanien, Frankreich, Ungarn, Griechenland, Italien, Belgien, Österreich, Schweden und Großbritannien Dabei wurde die Altersgruppe zwischen 13 und 17 Jahren auf ihre Ernährung, ihre gesundheitliche Verfassung und ihre körperliche Aktivität hin untersucht.

Jeder dritte Junge und jedes fünfte Mädchen in den genannten Ländern ist übergewichtig. Sechs Prozent sind fettsüchtig. Dabei fiel vor allem der geringe Obst- und Gemüsekonsum den Fachleuten auf: Nur jeder achte Junge und jedes sechste Mädchen kamen am Tag auf die empfohlene Menge. Der Konsum von Wurst und Fleisch ist hingegen viel zu hoch. Vor allem Deutschland fiel dabei besonders negativ auf. Hier essen die Jugendlichen deutlich mehr Fleisch als gesund ist.

Die meisten Jugendlichen sagten von sich, dass sie wüssten, dass gesunde Ernährung wichtig sei. Doch wie dies genau aussieht, konnten nur die wenigsten sagen. Die meisten waren davon überzeugt, dass gesundes Essen langweilig und nicht schmackhaft ist. Zudem würde es ihrer Ansicht nach den Hunger nicht stillen, zu teuer sein und zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig sagten 85 Prozent der Jugendlichen, dass sie sich eher gesund ernährten. Nur fünf Prozent waren sich ihrer ungesunden Ernährung bewusst! Anhand dieser Daten wollen die Forscher nun an neuen Konzepten arbeiten um die Ernährung bei Jugendlichen zu verbessern.

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Die Minus-1- Diät

20. Juli 2011
cc by flickr/ Uwe Hermann

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Inzwischen müssten die meisten Menschen die ewigen einseitigen Diäten, die nicht selten in Quälerei und den anschließenden Jojo-Effekt münden, doch gehörig satt haben. Klar ist, jeder Mensch ist anders und jedem tun bestimmte Sachen gut und eben bestimmte Sachen schlecht. Zum Wissen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch genau dies für sich und seinen Körper herauszufinden.

Dazu wollen die Autoren des Buches „Die Minus-1-Diät“ anregen. Es geht hier viel weniger um noch eine Diät von vielen, sondern um Erfahrungen zu sammeln, wie der Körper auf bestimmte Stoffe reagiert.

Wie der Name schon sagt, lässt man bei der Methode jede Woche eine bestimmte Zutat in seinem Speiseplan weg, also beispielsweise Fleisch, Zucker, Alkohol und Co. Während dieser Woche beobachtet man sich, hält seine Erfahrungen fest und trifft dann eine Entscheidung, ob man in Zukunft genau diese Zutat stark reduzieren möchte. Die Autoren empfehlen dies über acht Wochen zu tun und schlagen dabei folgende Reihenfolge vor: Zucker, Fast Food, Kaffee, Milchprodukte, Weißmehl, Alkohol, Fleisch und Zusatzstoffe. Ein spannender Ansatz, der durchaus dem einen oder anderen zu mehr Körperbewusstsein verhelfen könnte.

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Nährstoffangaben auf Verpackungen: Nur Durchschnittswerte!

19. Juli 2011
cc by flickr/ kozumel

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Vor wenigen Tagen hat das EU-Parlament nach langen Debatten beschlossen, dass in Zukunft die Nährstoffangaben auf den Verpackungen in ganz Europa einheitlich und vor allem besser ersichtlich sein müssen. Frühestens ab dem Jahr 2014 müssen die Angaben zu Kalorien und den wichtigsten Nährstoffen (Salz, Zucker, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett und gesättigte Fettsäuren) einheitlich in den Tabellen enthalten sein.

Grundsätzlich ist solch ein Schritt ja zu begrüßen, jedoch geht er vielen Verbraucherschützern und Ernährungsexperten immer noch nicht weit genug. Bei den Angaben handelt es sich lediglich um Durchschnittswerte. Diese können einem zwar zur groben Orientierung dienen, man muss dabei jedoch immer noch aufwendig vergleichen.

So kann ein fettarmes Joghurt zwar wenig Fett enthalten, aber immer noch jede Menge Zucker. Zudem sind auch die Kalorienangaben nur Richtwerte, denn eine Couch-Potatoe hat einen anderen täglichen Kalorienbedarf als ein Sportler. Zudem sind die Angaben nur für Erwachsene gedacht. Prinzipiell sind die Angaben also für einen groben Überblick sehr gut, sollten aber nicht als Maß aller Dinge gelten. Viele fordern daher immer noch bessere Lösungen und andere Ansätze, bei denen natürlich auch die Verbraucher selbst gefragt sind, die sich unbedingt ein wenig mehr mit ihrer täglichen Ernährung beschäftigen müssten..

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