Die Anzahl von übergewichtigen Menschen steigt in Deutschland immer weiter an. Längst gehört Übergewicht zu den großen Volkskrankheiten und ist verantwortlich für weitere Folgen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme usw. Wer immer wieder versucht hat abzunehmen, aber daran gescheitert ist, sollte sich unbedingt professionelle Hilfe holen.
Neueste wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass eine Kombination aus einem festen Ernährungsprogramm und die Hilfe von Ernährungsexperten und dem Hausarzt wahre Wunder bewirken kann. Ein Ernährungsberater wird einem ein indivduelles Abnehm- und Bewegungsprogramm erstellen und der Hausarzt kann dabei den gesundheitlichen Aspekt und die körperliche Verfassung mit einbeziehen.
So manch einem bleibt nur dieser Weg, wenn die Kilos gesund und vor allem dauerhaft schmelzen sollen. Grundsätzlich ist es wichtig, sich mit dem Thema Ernährung tiefgehend auseinanderzusetzen und sein eigenes Essverhalten kritisch zu sehen und es zu ändern. Dabei auf die Hilfe von Experten zu setzen, ist keine Schande!
Am Ende läuft es immer auf das gleiche hinaus: Wenn man sich gesund ernährt und sich auch noch ausreichend bewegt, dann ist das nicht nur gut für eine gute Linie, sondern verlängert das Leben und beugt Krankheiten vor. Statt zu Süßem als Zwischenmahlzeit zu greifen, wird dabei immer wieder die positive Wirkung von Nüssen aufgeführt. Eine neue Studie hat nun sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass Walnüsse das Krebsrisiko um bis zu 50 Prozent senken.
Eineinhalb Jahre lang wurde dabei eine Gruppe von Mäusen mit Nahrung ernährt, die mit Walnüssen angereichert war. Die andere Gruppe bekam normales Futter. Am Ende zeigte sich, dass die Mäuse, die täglich Walnüsse gegessen hatten, zu 50 Prozent weniger an Krebs erkrankten. Die positiven Eigenschaften waren jedoch nicht nur bei der Häufigkeit des Auftretens zu beobachten, sondern auch bei der Größe der Tumore.
Überträgt man diese Studie nun auf den Menschen müssten wir täglich 60 Gramm Walnüsse zu uns nehmen um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Als Grund nannten die Forscher zum einen die Omega-3-Fettsäuren und das Vitamin E, das beides in guter Menge in Walnüssen enthalten ist. Zudem betonte man, dass generell durch eine gesunde Ernährung viele Krebserkrankungen zu vermeiden wären.
Unsere Zeit ist sehr hektisch. Die meisten von uns hetzen durch den Alltag und schieben sich schnell mal zwischendurch einen Snack rein anstatt richtig zu essen. Abends greift man lieber zu Fertiggerichten, wie Tiefkühlpizza und Co., da man keine Lust hat am Herd zu stehen und richtiges Essen zu kochen. Jedoch ist genau dieses Verhalten der Grund dafür, dass so manch einer seine Pfunde nicht los wird.
In Fertiggerichten stecken meist nicht nur etliche chemische Zusätze, die auf Dauer schlecht für die Gesundheit sein können, sondern auch etliche versteckte Kalorien. Für eine gesunde Ernährung ist selbst Kochen also unerlässlich, denn nur so hat man volle Kontrolle darüber, was man isst. Man bestimmt selbst wie viel Fett oder Zucker die Mahlzeiten enthalten und kann auch an der einen oder anderen Stelle gut etliche Kalorien einsparen.
Zudem benötigt man für Kochen auch nicht so viel Zeit wie man immer denkt. Viele Gerichte lassen sich komplett in einer halben Stunden zubereiten. Diese schmecken dann nicht nur lecker, sondern die gesunde Kost wird die Pfunde purzeln lassen.
Wir alle wissen, dass zu gesundem und langfristigem Abnehmen genug Bewegung und eine Ernährungsumstellung gehört. Doch nicht alle sind der Typ Mensch, der ständig schwitzend durch Parks laufen oder sich im Fitnessstudio den Blicken anderer aussetzen möchte. Für all solche könnten Yoga-Kurse eine gute Basis für erfolgreiches Abnehmen sein. (Dabei aber auf gar keinen Fall die richtige Sportkleidung und Schuhe vergessen. Qualitativ hochwertige gibt es z.B. von Nike oder Adidas.)
Bei so manch einem hält sich im Kopf immer noch die Vorstellung, dass Yoga eher ein leichtes Aufwärmtraining ist, doch wer es schon einmal richtig und über einen längeren Zeitraum betrieben hat, weiß, wie anstrengend die Übungen sein können. Zudem entdeckt man Muskelgruppen von denen man vorher noch nicht einmal etwas wusste. Mindestens einmal die Woche sollte man einen Yoga-Kurs von 90 Minuten Länge besuchen. Für alle, die es intensiver mögen gibt es auch noch Steigerungen wie Bikram (Yoga bei 38 Grad!), Kundalini- oder Power-Yoga. Für Anfänger reichen jedoch meist die normalen Kurse schon aus.
Gleichzeitig hat man festgestellt, dass Leute, die Yoga intensiver betreiben meist automatisch ihre Ernährung umstellen, das heißt mehr Obst und Gemüse und weniger Zucker oder Alkohol. Beachtet man diese Kombination,, purzeln die Pfunde fast automatisch.
Wer zu den Stressessern gehört, kann ebenfalls aus dem Yoga Positives ziehen. Die Atemübungen und die Meditation mildern Stressfaktoren, so dass Heißhungerattacken oder Ähnliches reduziert werden.
Wir alle haben wohl die berühmte Ernährungspyramide im Kopf. Diese sagte uns, dass wir jede Menge Nudeln, Kartoffeln und vor allem Getreideprodukte essen sollten, danach Obst und Gemüse zu gleichen Teilen. Als „eher selten“ wurden Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte empfohlen und Fett und Zucker sollte man so wenig wie möglich zu sich nehmen.
Inzwischen gilt diese Pyramide, die übrigens von Kellogg’s mit entwickelt wurde (!), veraltet. Nun wurde in den USA ein neues Schaubild als Ernährungsempfehlung veröffentlicht, deren Herkunft allerdings nicht minder fraglich ist: Sie stammt direkt vom US-Landwirtschaftsministerium USDA und wurde von Präsident Obama im Rahmen der Gesundheitskampagne seiner Frau Michelle in Auftrag gegeben.
„My Plate“ nennt sich das Konzept und wie der Name schon sagt wird unsere empfohlene Nahrungsverteilung in Form eines Tellers dargestellt. Die Hälfte von ihm wird mit Gemüse und Obst gefüllt, wobei Gemüse ein bisschen mehr überwiegt. Die andere Hälfte setzt sich aus Getreide und Proteinen zusammen, wobei es hier an Getreide ein bisschen mehr sein darf. Wichtig ist allerdings, dass man keine einfachen Kohlehdrate zu sich nimmt, also beispielsweise Vollkorn- statt Weizenmehl. Der Proteinanteil könne sich zudem entweder aus pflanzlichen oder tierischen Proteinen zusammensetzen. My Plate richtet sich also an Vegetarier und Fleischesser gleichermaßen.
Neben dem Teller steht noch ein Glas, das uns den Konsum von Milchprodukten mit geringem Fettgehalt empfiehlt. Dazu gibt es noch den Hinweis, dass Wasser eindeutig besser als süße Softdrinks ist. Im Großen und Ganzen ja keine schlechte Darstellung, jedoch auch nichts Neues. Zudem fragt man sich schon, warum unter anderem das Milchglas so wichtig sein soll…