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Artikel Tagged ‘Studie’

Umfrage: Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Schadstoffen im Essen

6. Februar 2012
cc by flickr/ mandamonium

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Beschäftigt man sich einmal genauer mit unserer Lebensmittelindustrie ist das Ergebnis einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ sicherlich nicht verwunderlich. Demnach fürchtet sich gut jeder zweite Deutsche vor Schadstoffen in Lebensmitteln.

Ganze 54 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Umweltgifte, Pflanzenschutzmittel und Rückstände von Düngemitteln im Essen fürchten. Ähnlich viele halten auch Antibiotika und Hormone für eine reale Gefahr. 52,5 Prozent haben Angst vor krebserregenden Stoffen, 50,7 Prozent vor gentechnischen Veränderungen und 50,5 Prozent nannten dabei Krankheitserreger wie Salmonellen oder Colibakterien.

Interessant ist auch, dass das Bewusstsein für chemische Zusätze im Essen gestiegen ist. 2007 hielten noch 37 Prozent der Deutschen dies für besorgniserregend, nun sind es bereits 46,9 Prozent. Die Angst vor Tierseuchen ist hingegen zurückgegangen. Vor fünf Jahren machten sich noch 46,4 Prozent Gedanken um Schweinepest und Co. Heute sind es nur noch 35 Prozent. Natürlich sind solche Tendenzen wohl auch medial beeinflusst, gleichzeitig ist es aber auch ein Zeichen dafür, dass sich immer mehr Menschen mit unseren Lebensmitteln zu beschäftigen scheinen.

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Diät-Drinks: Höheres Risiko für Herzinfarkt

1. Februar 2012
cc by flickr/ Marcus Q

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Wir alle wissen, dass Limonaden und andere süße Drinks nicht gerade gut für die Figur sind. Daher weichen viele auf Diät-Getränke aus. Diese versprechen den vollen Limo-Geschmack und haben dabei so gut wie keine Kalorien. Klingt eigentlich zu gut um wahr zu sein und das ist es offenbar auch, denn US-Forscher haben nun herausgefunden, dass der regelmäßige Konsum von Diät-Drinks das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden deutlich erhöht.

Den süßenden Effekt erreichen solche Getränke durch chemisch hergestellte Süßstoffe. Diese sind schon seit längerem in Verruf geraten. Die US-Studie ergänzt dies im Grunde nur noch. Die Wissenschaftler verglichen dafür die Daten von über 2.500 Menschen. Dabei achteten sie darauf, wie häufig die Teilnehmer verschiedene Erfrischungsgetränke zu sich nahmen und wie oft sie in den letzten zehn Jahren einen Schlaganfall erlitten hatten. Mögliche Vorerkrankungen wurden dabei natürlich berücksichtigt.

Am Ende zeigte sich, dass alle, die täglich Diät-Getränke zu sich nahmen, ein um 43 Prozent höheres Risiko haben, Gefäßprobleme zu bekommen! Durch normal gesüßte Getränke wurde das Risiko wohl nicht direkt beeinflusst, genauso wenig wie wenn man die Getränke nur selten zu sich nimmt. Nun will man die Zusammenhänge genauer untersuchen.

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Abnehmen: Hauptsache kalorienreduziert

31. Januar 2012
cc by flickr/ stlbites.com

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Jeden Tag werden wir alle mit etlichen Diät-Vorschlägen bombardiert. Der Kampf gegen die Kilos ist schon lange zu einem Milliardengeschäft geworden, wobei viele Übergewichtige am Ende einfach nur noch verunsichert sind. Man probiert die unterschiedlichsten Diäten aus und irgendwie landen die Kilos dann doch immer wieder am Ende auf den Hüften.

US-Wissenschaftler haben nun herausgefunden, was so manch einer von uns bereits seit einiger Zeit vermutet: Das Diät-Konzept ist vollkommen egal, Hauptsache man hält es durch und nimmt weniger Kalorien zu sich.

In einem Experiment mussten Probanden über sechs Monate jeweils unterschiedliche Diäten machen. Die einen reduzierten Fett, die anderen aßen weniger Eiweiß und wieder andere mussten auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichten. Am Ende war das Ergebnis bei allen ähnlich. So gaben die Forscher keiner der Diäten den Vorzug, da bei allen die Kalorienreduktion entscheidend ist.

Ob diese Methoden nun gesund sind oder nicht, wurde in der Studie leider nicht berücksichtigt. Fakt ist, dass eine generelle Ernährungsumstellung auf kalorienärmere und gesündere Kost einen langfristigen Erfolg bringt. Also, befreien wir uns von den Diät-Dogmen und schalten unseren Verstand ein! ;-)

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Diät-Ratgeber dominieren Focus-Beststeller-Liste

30. Januar 2012
cc by flickr/ s.schmitz

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Alle zwei Wochen ermittelt das Marktforschungsunternehmen Media Controll GFK im Auftrag des „Focus“ die Bestseller-Listen des Magazins. Auf der Liste der Ratgeber tummeln sich derzeit die Diät-Bücher.

Auf Platz eins schoss mal wieder „Die Dukan Diät“ des französischen Arztes Pierre Dukan und verdrängt damit „Das Schulkochbuch“ von Oetker auf Platz drei. Sowieso scheint unter den Ratgebern sich alles um das Thema Essen zu drehen. Den zweiten Rang belegt Alfons Schuhbecks „Meine Reise in die Welt der Gewürze“.

Die Diät-Ratgeber dominieren jedoch eindeutig die Top10, denn darunter finden sich „Koche mit Weight Watchers“ und „Ich bin dann mal schlank: Das Erfolgsprogramm“ von Patric Heizmann. Drei Bücher stammen von „Schlank im Schlaf“-Guru Detlef Pape! In den Augen der Experten liegt dies vor allem daran, dass sich, wie in jedem Jahr nach den Feiertagen, die Leute fit für den Frühling und den Sommer machen wollen.

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Verbraucherschützer üben heftige Kritik an Kinderlebensmitteln

25. Januar 2012
cc by flickr/ Terwilliger911

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Auf dem Markt scheint es immer mehr Produkte zu geben, die sich direkt an Kinder richten und speziell für sie designt wurden. So sehr die Hersteller sich auch bemühen zu betonen, dass sie gesund seien, so kalorienreich sind sie in der Regel auch. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun die Ergebnisse einer großen Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass die meisten dieser Lebensmittel absolut überflüssig und nicht besonders gut für die Kleinen sind. Die Experten fordern strengere Regeln für Kinderlebensmittel und deren Vermarktung.

Kinder würden mit einer bunten Aufmachung und meist auch noch kleinen Geschenken geködert. Dies führe jedoch nur zu falschen Ernährungsgewohnheiten und trage zur Verunsicherung der Eltern bei. Bis zu einem Alter von fünf Jahren könnten Kinder laut den Verbraucherschützern gar nicht zwischen Werbung und anderen Inhalten unterscheiden. Generell seien Kinder für die Werbewirtschaft sehr interessant, da sie unkritisch mit den Botschaften umgehen und dabei sehr schnell lernen.

Man müsse ganz konkrete Vorgaben und Regeln gesetzlich formulieren, da die Selbstverpflichtung laut den Experten offenbar nichts bringe. Ein weiterer Kritikpunkt der Verbraucherzentralen ist, dass die Kinderprodukte meist einen viel zu hohen Zucker-, Salz- und Fettgehalt haben. Dies gehe meist aus den Angaben auf der Packung nicht auf den ersten Blick hervor, da die Nährwertangaben auch hier sich oft am täglichen Kalorienbedarf einer erwachsenen Frau orientieren. Die Produkte müssten von den Inhaltsstoffen mehr auf die Kinder zugeschnitten sein. So seien gute kindgerechte Produkte nämlich durchaus möglich.

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