Ganz Deutschland macht momentan das Schneechaos zu schaffen. Doch am besten versucht man dem Wetter auch mal etwas Positives abzugewinnen. Schluss mit der Winterdepression, auf in den Schnee! Beim Toben zwischen Schnee und Eis purzeln nur so die Pfunde, man ist an der frischen Luft und die Muskeln am Körper werden gleichsam beansprucht. Es gibt momentan also kein besseres Training.
Veranstaltet zum Beispiel mal wieder eine Schneeballschlacht oder geht Schlitten fahren. Das macht nicht nur Spaß, sondern verbrennt auch eine Menge Kalorien. Pro Stunden werden so um die 400 Kalorien verbraucht.
Ein echter Fettkiller ist natürlich auch der Wintersport selbst. Wer nicht gerade ein großer Snowboard-Fahrer oder Skilangläufer ist, der greift einfach mal wieder zu den guten alten Schlittschuhen. Auch hier werden innerhalb von einer Stunden 400 Kalorien verbrannt.
Ach ja, egal wie alt man ist, auch Schneemann-Bauen hilft beim Abnehmen. Rund 350 Kalorien purzeln hierbei.
Und wer keine Zeit zum draußen Toben hat, der kann auch das tägliche Schneeschippen und Eiskratzen als Sport ansehen. Hierbei verbrennt der Körper immerhin genauso viele Kalorien wie beim Schlittenfahren.
Dass kurzfristige und radikale Diäten auf Dauer keinen langfristigen Erfolg bringen, wissen wir schon lange. Am besten ist es generell seine Gewohnheiten zu ändern, das heißt bei der Ernährung und der Bewegung. Klar, dass langes Sitzen vor dem Fernseher hier kaum förderlich ist.
Dies hat nun auch eine offizielle Studie bestätigt. Wer täglich weniger fernsieht, verbraucht über 100 Kalorien mehr. An der Studie nahmen Personen teil, die leicht bis stark übergewichtig waren und täglich im Schnitt fünf Stunden vor dem TV verbrachten.
Eine Zeitschaltuhr knipste nun das Gerät nach der Hälfte der gewohnten Zeit aus. So waren die Probanden gezwungen sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Sie räumten auf, gingen in den Garten oder fingen an Sport zu machen. Meist wurde die Zeit durch deutlich mehr Bewegung gefüllt als normal.
Was sagt uns das Ganze? Der erste Schritt hin zu einem normalen Gewicht ist es, die eigenen Gewohnheiten zu verändern, denn Übergewicht ist fast immer ein Anzeichen für eine falsche Lebensweisen (Krankheit ausgenommen). Und am besten beim TV anfangen…
Kein anderes Workout in den letzten Jahren hat wahrscheinlich so viel Spaß gemacht wie Zumba. Wir Menschen in der sogenannten westlichen Welt neigen ja meist dazu Sport zu verkopfen. Bei uns zählen bloße Wiederholungen und einheitliche Aerobic ist dann schon das höchste der Gefühle.
Nicht so in den lateinamerikanischen Ländern. Hier geht es häufig bei Sport und Fitness um den Spaß an der Bewegung, um Rhythmik, egal in welcher Form. Und so wird es nur die wenigsten wundern, dass die US-Amerikaner und nun auch wir Europäer total angetan von einer neuen Form der lateinamerikanischen Fitness sind. Zumba verbreitet sich wie ein Lauffeuer.
Und feurig geht es auch bei diesem Sport zu. Im Prinzip ist es eine Mischung aus Aerobic und lateinamerikanischen Tänzen wie Merengue, Salsa, Cha-Cha-Cha, Mambo oder Samba. Die Schritte sind leicht zu erlernen und so lässt man sich einfach von der Musik treiben und merkt dabei oft gar nicht wie die Pfunde schmelzen. Es ist zwar schweißtreibend, aber macht eine Menge Spaß. Der ganze Körper wird bewegt. Hüftenkreisen erwünscht.
Viele deutsche Fitnessstudios bieten inzwischen Zumba an. Doch am meisten Spaß machen Zumba-Parties, bei denen man einfach Feiern und Fitness verbindet. Natürlich gibt es auch schon etliche DVDs für zuhause.
Jeder, der ein bisschen Rhythmus im Blut hat, Freude an Latino-Musik und Tanzen, bekommt hier schnell sein Fett weg. Zumba!
Hatte man vor ein paar Jahren noch über die Spinner mit ihren Stöcken gelacht, so gehören Menschen mit einem Hang zum Nordic Walking heute eigentlich zum Standard-Bild in Parks, Wäldern etc.
Naja, mal ganz ehrlich, jede Sportart sieht irgendwie komisch aus, wenn man sie mal genauer betrachtet, und so ist es doch eigentlich auch egal wie man sich bewegt, Hauptsache man tut es. Nordic Walking eignet sich vor allem für alle, die abnehmen und sich dabei nicht zu schweißtreibenden Tätigkeiten aussetzen wollen.
Hier also noch einmal die Vorteile von Nordic Walking im Überblick:
Neben Joggen eine der wenigen Sportarten, die man fast überall an der frischen Luft praktizieren kann
Nordic Walking ist verhältnismäßig günstig, da man nur Sportschuhe und die Stöcke benötigt
Man rast dabei nicht nur hechelnd durch die Landschaft, sondern sieht auch noch etwas von der Umgebung
Der Kalorienverbrauch ist enorm hoch: zwischen 500 bis 1000 Kalorien pro Stunde
Beine und Wirbelsäule werden entlastet, die Muskeln gestärkt
Besonders bei Menschen mit viel Übergewicht werden die Gelenke geschont
Eigentlich etliche Gründe, die für Nordic Walking sprechen. Kleiner Tipp zum Schluss: Das Ganze Walken bringt nichts, wenn man die Stöcke nur neben sich herschleifen lässt. Daher immer die Stöcke genauso wie die Beine mitnehmen, so dass der ganze Körper trainiert wird.
So, und nun einfach mal ausprobieren. Ich habe mir deshalb auch extra neue Puma Sportschuhe gekauft, damit ich es am Wochenende mal ausprobiere. Auch super geeignet zum Gruppentraining…
Bewegungsmuffel aufgepasst: Sport hält nicht nur den Körper, sondern auch den Geist in Form! Laut Expertenaussagen übertrumpfen Fitnessübungen und Ausdauersportarten sogar Arzneimittel, spezielle Lerntechniken oder Gedächtnistraining in ihrer Wirksamkeit. Kurzum: Wer sich sportlich betätigt, fördert seine Denkleistung und senkt außerdem das Risiko von Demenzerkrankungen, wie das Nachrichtenportal www.news.de berichtet.
Durch Sport erhöht sich die Herzfrequenz und es wird mehr Blut durch den Körper gepumpt als im Ruhezustand. Dadurch gelangt auch mehr Blut in das Gehirn, wodurch neue Blutgefäße und Gehirnzellen entstehen.
Wie die Gesundheitsredaktion weiter berichtet, kommt die sportliche Betätigung laut Sportwissenschaftler Christo Förster vor allem Alzheimerpatienten zu Gute. Dadurch können vergessene Fähigkeiten zum Teil reanimiert oder zumindest eine stetige Verschlechterung aufgehalten werden. Bei Parkinson-Erkrankten wurde zudem festgestellt, dass die mit der Krankheit einhergehenden Zitteranfälle allein durch Bewegung reduziert werden können.
Bevor Sporthasser vor lauter Erfolgsdruck den Kopf in den Sand stecken, sei gesagt, dass schon kleine Einheiten den gewünschten Effekt erzielen. Die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen oder ein 30-minütiger Spaziergang wirken sich bereits positiv auf die körperliche Fitness aus.
Wer mehr tun will, sollte sich einer Ausdauersportart widmen. Hierfür kämen zum Beispiel Radfahren, Walking, Joggen oder Schwimmen in Frage. Ideal wäre auch, die Sportart im Freien und nicht allein auszuüben. Denn durch Umweltreize und soziale Kontakte werden dem Gehirn weitere Impulse gegeben.