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Artikel Tagged ‘Körperfettanteil’

Braunes Fett hilft beim Abnehmen?

7. Dezember 2009

In Sachen Ernährung haben wir ja schon viel über gute und schlechte Fette gehört, nun haben Wissenschaftler aber herausgefunden, dass diese Aufteilung auch beim Körperfett gilt, nur eben in anderer Zusammensetzung. Wenn es nach den Visionen der Forscher geht, könnte schon bald das körpereigene Fett beim Abnehmen helfen.

Laut neuesten Erkenntnissen ist Fett nämlich nicht gleich Fett. Im Körper gibt es das böse, also das weiße Fett. Dieses tragen die meisten von uns mit uns herum und wollen es dringend los werden. Das weiße Fett sorgt für Erkrankungen und die unschönen Speckrollen. Es sitzt vor allem am Bauch, an den Hüften und den Beinen.

Dann gibt es aber noch das braune, also gute Fett. Dieses speichert nicht Energie so wie das weiße, sondern verbrennt sie. Es sitzt vor allem im Nacken- und Schulterbereich und kommt meist nur zum Einsatz, wenn der Körper einen Wärmeausgleich benötigt, d.h. wenn es sehr kalt ist. Vor allem bei Säuglingen ist dieses braune Fett aktiv.

Wenn es den Wissenschaftlern nun gelingen könnte, das braune Fett zu aktivieren und es auch an anderen Stellen des Körpers zum Einsatz zu bringen, könnte es aktiv zum Abnehmen beitragen. Das Diät-Wundermittel ist allerdings immer noch Zukunftsmusik…

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Body-Mass-Index – Wie berechne ich meinen BMI?

15. Juni 2009

Der Body-Mass-Index, auch kurz BMI genannt, ist eine Bewertung für das Körpergewicht eines Menschen. Er wurde bereits im 19. Jahrhundert vom belgischen Wissenschaftler Adolphe Quételet eingeführt und dient vor allem in heutiger Zeit als ein ungefährer Richtwert um das Gewicht eines jeden Menschen einzuordnen.

Wurde der BMI früher als genaues Maß aller Dinge eingesetzt, weiß man mittlerweile, dass er nur als grobe Einschätzung dienen kann, denn jeder Mensch ist in seiner Statur anders. Auch bei sehr aktiven Sportlern trifft der BMI nicht zu, da bei diesen die Muskelmasse viel stärker ausgeprägt ist.

Für alle normalen Menschen ist der BMI jedoch heute noch ein guter Richtwert um sein Gewicht in einem gesunden Maß einzuschätzen, denn nicht alles, was die Schönheitsindustrie als Ideal betrachtet, ist gesund oder gar das Optimum.

Generell wird der BMI so berechnet:      BMI=   Körpergewicht (kg)   :    Körpergröße² (cm)

Nun erhält man einen bestimmten Wert, den man in eine Art Tabelle einordnen kann: Der Normalbereich liegt zwischen 18,5 und 25. Ist der BMI niedriger hat man Untergewicht, wobei man sich ab 16 und tiefer schon extreme Sorgen machen sollte. Ist der BMI höher als 25 hat man Übergewicht, wobei man sich hier ab einem Wert zwischen 30 und 40 im krankhaften Bereich befindet.

Anhand dieser Rechnung kann man ungefähr einschätzen, ob man sich weiterhin mit Diäten etc. kasteien muss, oder ob man sich absolut keine Sorgen machen muss. In den meisten Fällen sind häufig wir Frauen überrascht, dass, obwohl man alle möglichen Komplexe hat, eigentlich alles im grünen Bereich liegt. Ein angenehmes Gefühl…

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Fett weg? Über Fettgewebe, Körperfettanteil, Fettverbrennung und Diät

9. Februar 2009

“Fett weg!” heißt der Schlachtruf, wenn es ans Diäthalten und Fasten geht. Die Speckrollen sind der Feind, den es hier zu bekämpfen gilt. Fett hat eine denkbar schlechte Presse. Dabei hat das Körperfett für den Menschen auch wichtige Funktionen, die über den reinen Energiespeicher hinausgehen. Wie ist Fettgewebe eigentlich aufgebaut, wie funktioniert die so genannte Fettverbrennung und ab wieviel Anteil Fettgewebe im Körper ist man wirklich übergewichtig?

Körperfettanteil

Eigentlich sagt die Waage ja recht wenig über den Gesundheits- und Übergewichtszustand eines Menschen aus. Trainierte Menschen wissen: Muskeln haben einiges Gewicht. So kann ein trainierter Mensch genau so schwer sein wie ein Untrainierter. Was sie unterscheidet, ist der Körperfettanteil. Mit diesem Wort meint man nichts anderes als den Anteil von Fettgewebe am gesamten Körpergewicht. Dieser schwankt je nach Alter, Trainingszustand und Konstitutionstyp. Es gibt für einen gesunden Körperfettanteil, wie überall, Richtwerte in Tabellenform. Ein Mann sollte nach diesen etwa 18-20% Körperfettanteil haben, eine Frau etwa 25%. Ein Körperfettanteil unter 5% ist schon gesundheitsgefährdend. Aber auch hier richtet sich der Körper nicht immer nach dem Lehrbuch. So gibt es durchaus Menschen mit 30% Körperfettanteil und darüber, die absolut gesund sind, und Bodybuilder im Trainingszustand, die 5% und darunter haben, ohne auf dem Zahnfleisch zu kriechen. Je älter man wird, desto höher liegt der Fettanteil. Das liegt am Abbau der Muskulatur im Laufe eines Lebens. Trainieren heißt also die Devise. Frauen haben einen leicht höheren Fettanteil, weil Schwangerschaft und Stillen eine erhebliche Menge Reserven fordert.


Fettgewebe

Die größte Menge Fettgewebe liegt direkt unter der Haut, es bilden sich aber auch Fettdepots um bestimmte Organe, wie beispielsweise die Niere, die damit in einer geschützten Kapsel liegt. Das Fett unter der Haut wirkt als eine Art Isolierschicht und natürlich als Energie-Reserve. Das Fettgewebe besteht aus Bindegewebe und darin eingelagerten Fettzellen und Blutgefäßen. Das ganze ist wunderbar gegliedert in kleine Läppchen. Eine Fettzelle sieht unter dem Mikroskop aus wie ein Siegelring, außen befindet sich der Zellkern und die Zellorganellen – die für die Funktion der Zelle zuständig sind, der Hauptraum der Zelle ist mit einem großen Fettröpfchen gefüllt. Das Fett innerhalb der Zelle besteht aus verschiedenen Arten von Fettsäuren, die wichtige Bausteine für Hormone und Zellmembranen sind.

Fettstoffwechsel und Fettverbrennung

Der Stoffwechsel des Fettgewebes wird durch Hormone beeinflusst – hierzu zählen fettmobilisierende Hormone, die die Freisetzung von Fetten aus der Fettzelle fördern, und Insulin, das die Speicherung von Fett auslöst Werden die Fette aus den Zellen freigesetzt, so zirkulieren sie an Eiweiße – Albumin – gebunden in der Blutbahn, bis sie die Leber erreicht haben, in deren Zellen sie entweder zur Energiegewinnung oder zur Herstellung körpereigener Baustoffe umgebaut werden.
Mit “Fettverbrennung” bezeichnet man die Oxidation der Fettsäuren, was nichts anderes ist als die Aufspaltung der langkettigen Fettsäuren und der Umbau der entstehenden Moleküle. Dabei wird Energie frei.
Vielfach ist zu lesen, dass man beim Sport innerhalb einer bestimmten Pulsfrequenz trainieren muss, um optimal Fett zu “verbrennen”. Diese ist jedoch von Fall zu Fall verschieden. Wahr ist, dass bei jeder Pulsfrequenz, die über dem Ruhezustand liegt, Energie verbraucht. Für eine erfolgreiche Diät, also Fettreduktion, ist weniger die Pulsfrequenz wichtig als die Energiebilanz. Es muss einfach mehr Energie verbraucht als zugeführt werden. Dass es Lebensmittel, Pillen oder Nahrungsergänzungsmittel gibt, die die Fettverbrennung beschleunigen, ist übrigens Humbug. Für solche Ammenmärchen gibt es keinerlei wissenschaftlichen Beweis.

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