Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse lehnen 40% der Kinder Gemüse komplett ab und bevorzugen am liebsten Pommes, Pizza und Burger. Dass Kinder am Essen herummäkeln ist natürlich völlig normal, jedoch essen viele Kinder heutzutage überhaupt nichts gesundes mehr.
Experten raten Eltern dazu die Kinder so früh wie möglich an eine gesunde Ernährung zu gewöhnen. Selbst Kochen mit frischen Zutaten ist hier ein Muss. Dabei soll man die Kinder ruhig mithelfen lassen, denn dadurch trauen sie sich meist eher an unbekannte Sachen heran.
Die Essgewohnheiten, die man von klein auf lernt, behält man meist ein Leben lang. Die Folgen von dieser falschen Einstellung zum Essen sind Übergewicht, gesundheitliche Probleme oder Depressionen. Hier sind natürlich auch die Eltern selbst gefragt, denn wenn sie gesund essen, tun dies die Kinder meist eher auch.
Das gemeinsame Essen spielt dabei auch eine große Rolle. Laut der Umfrage passiert dies jedoch in jedem vierten deutschen Haushalt nicht. In jedem Fünften fehlt sogar komplett die Zeit zu kochen.
Wer schwanger werden möchte, sollte unbedingt ein paar Kilos verlieren. Nein, nicht, weil man dann für Männer attraktiver wird, sondern weil nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen übergewichtige Frauen viel geringere Chancen auf eine Schwangerschaft haben.
Durch das Übergewicht kommt es häufiger zu Unfruchtbarkeit und menstruellen Unregelmäßigkeiten als bei normalgewichtigen Frauen. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention weist darauf hin, dass Abnehmen also der beste und günstigste Weg zu einer Schwangerschaft ist.
Wer vier bis zehn Kilo in sechs Monaten abnimmt, erhöht die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden um ganze 80%. Zudem sei dies 60 Mal günstiger als eine Fertilitätsbehandlung. Durch das Abnehmen verringert sich auch die Fehlgeburtenrate von 75 auf 18%!
Alleine schon für das Kind ist es gut, wenn die Mutter sich gut ernährt und sich ausreichend bewegt. Sport erleichtert zudem die Entbindung. Walking, Jogging, Gymnastik oder Schwimmen bei einer Wassertemperatur von 20 bis 33 Grad Celsius sind am besten für werdende Mütter.
Also, wer bald Mami werden möchte, sollte auf sein Gewicht achten!
Nach der Familienstudie 2010 der AOK werden Kinder aus Familien, in denen es keine bzw. nur weniger feste Tagesabläufe gibt, schneller krank und auch dick. Gesellen sich dann noch zu einem strukturlosen Alltag psychische Probleme oder Stress, kann dies für die Kinder erhebliche Spätfolgen bedeuten.
Dabei geht es auch nicht um besondere Extras, sondern nur um ganz normale Routine im Alltag, wie feste Mahlzeiten, Interesse der Eltern an Schule bzw. Kita, begrenzter Medienkonsum oder einfach Aufmerksamkeit für das Kind wie etwa die tägliche Gute-Nacht-Geschichte. All diese Abläufe bringen den Kindern Struktur und damit Sicherheit. Diese Methoden verinnerlichen sie dann und übertragen sie meist auch auf ihr Leben als Erwachsene.
Ohne diese Regeln und Routine neigen die Kinder später zu Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und psychischen Problemen. Vor allem beim Essen nehmen sich die Kinder die Eltern zum Vorbild. Finden die Mahlzeiten regelmäßig und nur aus Fertigkost bestehend statt, werden das die Kinder auch später so übernehmen.
Wir alle werden tagtäglich mit ihm konfrontiert, dem Etiketten-Schwindel etlicher Lebenmittelhersteller, die einen dadurch auch nicht selten in ungesunde Kalorienfallen locken. Seit einiger Zeit geht die Organisation foodwatch diesen Werbelügen auf den Grund und auch dagegen vor. Auf ihrer Hompage kann man sich nicht nur informieren, sondern auch seinem Ärger Luft machen, direkte Protestbriefe an die Hersteller schicken oder dem aktuellen Gewinner des „Goldenen Windbeutels 2010“ gratulieren.
Diese „Auszeichnung“ verleiht foodwatch in jedem Jahr an das Produkt mit der dreistesten Werbelüge. Der Sieger wird von den Lesern gewählt. Im letzten Jahr war es Actimel von Danone. In diesem Jahr geht der „Goldene Windbeutel“ eindeutig an den „Monte Drink“ von Zott.
Er werde den Kunden als kleine und gesunde „Zwischenmahlzeit“ für Kinder verkauft, dabei sei er eine reine Zuckerbombe, die in keinen Schulranzen gehöre. Er hat viel mehr Zucker als Cola und doppelt so viele Kalorien wie Fanta.
Hier sind die Top 5 der aktuellen Wahl zum „Goldenen Windbeutel“:
1. Platz/Goldener Windbeutel: „Monte Drink“ von Zott (30.563 Stimmen/37,5 %)
2. Platz: „Der Gelbe Zitrone-Physalis“ von Pfanner (15.185 Stimmen/18,6 %)
3. Platz: „Duett Champignon Creme-Suppe“ von Escoffier (12.419 Stimmen/15,2 %)
4. Platz: „Beo Apfel & Heimat“ von Carlsberg (11.958 Stimmen/14,7 %)
5. Platz: „Bertolli Gegrilltes Gemüse“ von Unilever (11.326 Stimmen/13,9%)
Etliche Kinder und Jugendlich in Deutschland sind zu dick, Tendenz steigend. Eine neue Software fürs Handy soll hier nun Abhilfe schaffen und die Kinder vor allem zu mehr Bewegung motivierend, denn mangelnde Bewegung ist einer der Hauptgründe für das Übergewicht in jungen Jahren.
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Rostock hat diese spezielle Software fürs Handy mit dem Namen „Dia Trace“ entwickelt. Diese funktioniert eigentlich mit jedem Handy, das über einen sogenannten Beschleunigungssensor verfügt. Dieser ist inzwischen in fast allen Kamera-Handys üblich und sogrt dafür, dass das Gerät automatisch erkennt, ob die Bilder im hoch- oder querformat aufgenommen werden.
Dieser Sensor misst nun aber mit der neuen Software auch andere Bewegungen, die der Träger macht. Daraus wird der Energieverbrauch ermittelt. Das Handy zeigt den Kindern diesen aber natürlich nicht nur an, sondern erinnert sie immer wieder daran sich zu bewegen, motiviert, gibt Vorschläge und bejubelt einen sogar, wenn man das tägliche Bewegungspensum geschafft hat.
Eine gute Idee und auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.