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Artikel Tagged ‘Gesundheit’

Foodwatch: Margarine zur Cholersterinsenkung eigentlich Medikament

11. November 2011
cc by wikimedia/ Ralf Roletschek

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Der Cholersterinwert gibt einigen Menschen Grund zur Sorge. So greifen sie im Supermarkt gerne zu Produkten, die angeblich den Cholesterinspiegel senken sollen. Beliebt sind dabei vor allem Margarine. Doch genau diese stehen bereits seit Jahren im Verdacht, dass sie unerwünschte Nebenwirkungen auslösen können. So fordert aktuell die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, dass diese Produkte vom Markt genommen werden sollen, da sie eigentlich als Medikament nur in der Apotheke verkauft werden dürften.

In solcher Margarine sind sogenannte Sterine enthalten. Diese sind wie Cholesterin fettähnliche Substanzen. Im Körper verdrängen sie das Cholesterin und sorgen so dafür, dass es weniger vom Körper aufgenommen wird. Studien würden laut Foodwatch zeigen, dass durch Pflanzensterine das Risiko auf Herzkrankheiten steigt.

Derzeit könne niemand die Spätfolgen von einem regelmäßigen Konsum solcher Produkte absehen. Besonders Menschen, die kein Problem mit Cholesterin haben, sollten diese Produkte auf keinen Fall verzehren. Dies sieht auch das Bundesinstitut für Risikobewertung so.

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Diät-Skandal um Victoria’s Secret Engel Adriana Lima

9. November 2011
cc by flickr/ chicagofabulousblog.com

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Heute, am 9. November, steigt in Los Angeles mal wieder die Victoria’s Secret Fashion Show und wird nicht nur modisch wieder mal ein Hingucker sein, sondern auch fast zu perfekten Körper der Models werde manche Frauen vor Neid erblassen lassen. Dabei erzählen die schönen Grazien zwar immer wie hart das Workout vor der Show ist, jedoch betont so manche auch gerne, dass sie alles essen dürfen, was sie wollen.

Wer’s glaubt! Victoria’s Secret Engel Adriana Lima hat nun in einem ziemlich offenen Interview über ihre Vorbereitungen für die Show ausgepackt und damit gleich für einen Diät-Skandal gesorgt, denn die schöne Adriana schindet sich ziemlich für ihren Traumkörper.

Sechs Wochen vor der Show wird erst einmal ihr Sportprogramm intensiviert. Statt nur einmal am Tag, treibt sie ein Personal Trainer zweimal täglich zu Höchstleistungen an. Dabei isst sie nur Fisch, Geflügel und Gemüse. Dazu gibt es vier Liter Wasser am Tag, Proteinshakes und Vitamindrinks. Soweit ja noch okay…

Neun Tage vor der Show wird die Diät dann verschärft. Adriana nimmt dann nach eigenen Aussagen keinerlei feste Nahrung mehr zu sich, sondern ernährt sich nur noch von Proteinshakes und Wasser. Zwölf Stunden vor der Show wird es richtig ungesund: Sie nimmt dann gar nichts mehr zu sich, auch keine Flüssigkeiten, nicht einmal Wasser. So trockne man aus, sagt sie, und könne auf diese Weise noch einmal bis zu vier Kilo verlieren!

Also, das ist doch schon mehr als bedenklich! Ein paar Kilos mehr könnten den Damen sicherlich auch nicht schaden. Nun ja, und wenn man das liest, wird doch auch der Neid-Faktor bei uns „normalen“ Frauen geringer. Dann doch lieber ein bisschen mehr wiegen, aber dafür glücklich…

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Immer mehr Magen-OPs in Deutschland

8. November 2011
cc by flickr/ bodytel

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In Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die an Adipositas erkrankt sind. So ist es auch kein Wunder, dass diese nach Methoden suchen um ihre Kilos loszuwerden. So sehen immer mehr Menschen in einer Magen-OP den letzten Ausweg. Der Versicherer DAK meldete, dass innerhalb von zwei Jahren die Anzahl der Magen-OPs um ganze 50 Prozent gestiegen seien.

Hatten sich bundesweit im Jahr 2008 noch 406 Menschen einer solchen Operation unterzogen, waren es 2010 schon 607, Tendenz weiter steigend. Andere Versicherer können ähnliche Zahlen vorlegen. Bei der DAK wurden 80 Prozent dieser Eingriffe bei Frauen durchgeführt, wobei insgesamt jeder dritte Patient zwischen 40 und 49 Jahre alt war.

Seit 2008 seien die Kosten für Magenverkleinerung oder das Einsetzen eines Magenbands oder -ballons um 90 Prozent gestiegen. Verhältnismäßig werden in Berlin die meisten solcher Ops durchgeführt, die wenigsten in Sachsen und Rheinland-Pfalz.

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Übergewichtige Jugendliche: Aufklärung und Umdenken gefordert

2. November 2011
cc by flickr/ Marshall Astor

cc by flickr/ Marshall Astor

Unsere Kinder und Jugendlichen werden immer dicker. Dies ist nicht nur bei uns ein großes Problem, sondern in vielen anderen Ländern dieser Welt auch. So manch ein Forscher spricht bereits von einer globalen Epidemie. Diese Tatsache ist uns allen schon länger bewusst, so dass in den Medien viel darüber berichtet wird. Schulen verbannen Süßigkeiten aus dem Pausenverkauf, es werden Präventionsprogramme und -kampagnen gestartet und auch über mehr Sport in der Schule wird gesprochen.

Was tun jedoch die Jugendlichen selbst um ihre überflüssigen Pfunde loszuwerden? Dazu haben US-Wissenschaftler 44.000 Daten zum Risikoverhalten von Schülern aus Philadelphia ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass bei allen Kampagnen und Vorschlägen der Erwachsenen die meisten Teenies selbst nur wenig über gesunde Ernährung und Co. wissen.

So gaben bei den übergewichtigen Mädchen beispielsweise viele an, dass sie sich täglich eine Stunde bewegen würden, gleichzeitig sagten sie aber auch, dass sie rauchen und jeden Tag Softdrinks konsumieren würden. So wissen die Mädchen offenbar nicht, dass sie mit zwei Dosen Limo am Tag ihr Training quasi zunichte machen.

Grundsätzlich sei mangelnde Aufklärung und ein falsches Bild, das in den Medien von manchen Getränken und Nahrungsmitteln vermittelt würde, Schuld daran, dass Jugendliche von einer Kalorienfalle in die nächste tappen würden. Hinzu kommen dann noch die ständigen Berichte über Wunderdiäten und Co… Die Forscher fordern daher ein grundsätzliches Umdenken und mehr direkte Aufklärung.

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lebensmittelklarheit.de – Verbraucherzentralen ziehen positives Fazit

28. Oktober 2011
cc by flickr/ ydnammmm

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Was war das Geschrei groß, als es um die Einführung des Verbraucherportals lebensmittelklarheit.de ging. Die Lebensmittelindustrie fürchtete die Kritik ihrer Kunden und sogar von einem „Pranger“ war die Rede. Nun ist das Portal schon gut 100 Tage online, noch sind keine Verluste bei der Lebensmittelindustrie zu beklagen, jedoch erfreut es sich bei den Verbrauchern größter Beliebtheit.

So vermeldete der Bundesverband der Verbraucherzentralen, dass der Andrang so groß sei, dass inzwischen das Förderbudget aufgestockt wurde. Mit dem Geld soll zum einen die Server-Kapazität ausgebaut, zum anderen mehr Personal zur Bearbeitung der Beschwerden eingestellt werden.

Wie bereits berichtet, waren am ersten Tag von lebensmittelklarheit.de die Server zusammengebrochen, da sich so viele Leute dafür interessierten. Bisher seien um die 3.800 kritische Meldungen eingegangen, wovon bisher über 900 geprüft und bearbeitet wurden. Jede Produktmeldung der Verbraucher wird auf ihre Berechtigung hin geprüft. Ist sie berechtigt, wird der Hersteller kontaktiert und um Stellungnahme gebeten. Diese wird veröffentlicht.

Einige Unternehmen hätten die Kritik leider nicht ernst genommen, andere jedoch schon. Es gibt sogar Firmen, wo das Portal eine Verbesserung bewirken konnte. Also, alles in allem trotz anhaltender Kritik von Seiten der FDP oder der Lebensmittelbranche, für die Verbraucher auf jeden Fall ein durchaus positiver Ansatz!

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