Inzwischen kann man sich auf dem Markt ja kaum mehr vor Apps retten, die einem dabei helfen sollen abzunehmen, gesünder zu leben und mehr Sport zu treiben. Eine Variante kommt derzeit in Hollywood offenbar ziemlich gut an, denn Medienberichten zufolge wurden einige Stars wie beispielsweise Demi Moore mit einem sogenannten Jawbone Up Armband gesehen.
Dieses Armband des US-Gadget-Herstellers Jawbone ist via Bluetooth mit dem eigenen iPhone samt der passenden App verbunden. Das Band trägt man 24 Stunden am Tag am Handgelenk, denn es misst nicht nur wie oft und wie lange wir Sport machen, sondern soll einem auch dabei helfen den Schlafrhythmus zu verbessern.
Man sagt Jawbone Up wann man aufstehen möchte und es beobachtet daraufhin intelligent den eigenen Schlafrhythmus und weckt einen zu dem Zeitpunkt, wann es für einen selbst am besten ist. Natürlich noch vor dem eingestellten Weckzeitpunkt…
Sein Essverhalten kann man mittels eines Ernährungstagebuchs ebenfalls überwachen lassen. So soll man durch Jawbone Up langfristig zu einer gesünderen Lebensweise kommen, weil einem Fehler direkt bewusst gemacht werden. Motivation findet man ebenso beispielsweise durch gesetzte Herausforderungen oder indem man gemeinsam mit anderen abnimmt oder sportelt. Was haltet ihr von solchen „General-Gesundheits-Überwachungen“?
So manche Werbung für extra Vitaminpräparate wollen uns weiß machen, dass es wahnsinnig schwer ist den Tag über alle nötigen Vitamine und Nährstoffe zu sich zu nehmen. Isst man jedoch Obst und Gemüse über den Tag verteilt, erreicht man die empfohlenen Mengen ganz leicht.
Im Winter ist beispielsweise Vitamin C besonders wichtig, da es hilft, fiesen Erkältungen vorzubeugen. Nicht umsonst werden zur Weihnachtszeit Orangen, Nektarinen und Clementinen gerne verschenkt und gegessen. Schätzt mal selbst, wie viele Orangen oder Clementinen ihr essen müsst um euren täglichen Vitamin-C-Bedarf zu decken!
Wir verraten es euch: Ein Glas Orangensaft am Tag oder alternativ zwei Nektarinen oder Clementinen reichen aus um den Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen fast komplett zu decken! Clementinen sind übrigens die kernlose Kreuzung aus Mandarine und Orange. Mit ihnen nimmt man aber natürlich nicht nur Vitamin C auf, sondern auch wichtige Ballaststoffe, die in den Trennwänden zwischen den Spalten stecken. Darauf weist übrigens aktuell der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Also, lasst es euch schmecken!
Schon fast hätte man die sogenannte EHEC-Epidemie, die offiziell vor vier Monaten als beendet erklärt wurde, wieder vergessen. Wir sind sogenannte Lebensmittelskandale ja fast schon gewöhnt und so warten einige bereits auf die Fischgrippe oder Bienenpest. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat jedoch bis jetzt die Fälle untersucht und nun seinen Abschlussbericht vorgelegt.
Demnach waren Bockshornkleesamen, die aus Ägypten eingeführt wurden, die Ursache für den Ausbruch. Doch was ist nun eigentlich mit den Sprossen? „Darf man sie wieder essen?“ fragt sich vielleicht der eine oder andere. Grundsätzlich kann man dies laut dem BfR wohl mit einem Ja mit Einschränkungen beantworten.
Aus Bockshornkleesamen, die vor dem Oktober 2011 gekauft wurden, sollten zur Sicherheit keine Keimlinge gezüchtet werden. Sprossen sollten generell gut gewaschen werden, wobei sie in roher Form wohl vor allem Personen gefährlich werden könnten, die ein schwaches Immunsystem haben. In gekochter oder in gebratener Form sind sie jedoch nach wie vor unbedenklich, da der Erreger vor dem Verzehr abgetötet wird. War das Thema bei euch noch präsent?
Wir alle wissen, dass Sport einem dabei helfen kann abzunehmen. Die meisten kennen dabei auch den Effekt, dass, wer es geschafft hat längerfristig den inneren Schweinehund zu überwinden und regelmäßig Sport macht, anfängt, sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinanderzusetzen. Wissenschaftler haben nun gezeigt, dass dies nicht nur mit einem neuen Körperbewusstsein zu tun hat, sondern auch direkt auf veränderte Aktivitäten im Gehirn zurückzuführen ist.
Wissenschaftler der Harvard University in den USA bewiesen anhand einer Studie, dass gesunde Ernährung und Sport in der Regel Hand in Hand gehen. Wer regelmäßig Sport macht verändert messbar die Struktur des eigenen Gehirns. Dies wirkt sich auch auf das Essverhalten aus, denn man bekommt automatisch Lust auf gesunde Nahrung und es fällt einem zudem leichter fetten oder zuckerhaltigen Verlockungen zu widerstehen.
Training kann uns also dabei helfen, uns gesünder zu ernähren. Na, wenn das mal keine guten Nachrichten sind. Jetzt müssen alle es nur noch schaffen, sich regelmäßig zu bewegen… Am besten nimmt man sich dafür eine Weile Zeit und sucht sich Sportarten aus, die einem langfristig Spaß machen.
Fast alle, die mit einer Diät erfolgreich ziemlich schnell abgenommen haben, kennen den berühmten Jojo-Effekt. Die Kilos sind nach dem Beenden der Diät schnell wieder auf den Hüften. Meist wird dies entweder durch fehlende Willensstärke oder der Rückkehr in das alte Essverhalten begründet. Forscher haben nun jedoch herausgefunden, dass auch die Hormone einen großen Anteil am Jojo-Effekt haben.
Die Forscher beobachteten Übergewichtige, die an einem zehnwöchigen Diät-Programm in Australien teilnahmen. Interessant waren für sie vor allem diejenigen, die innerhalb der kurzen Zeit mindestens zehn Prozent ihres ursprünglichen Gewichts verloren. Dies waren im Schnitt 13,6 Kilo. Um dies zu erreichen nahmen die Abnehmwilligen acht Wochen lang nur maximal 550 Kalorien am Tag zu sich. In den letzten zwei Wochen führte man sie dann wieder langsam an das normale Essverhalten heran.
Nach der Diät nahmen die Probanden innerhalb eines Jahres im Schnitt wieder 5,4 Kilo zu. In dieser Zeit beobachteten die Forscher Hormone, die für den Appetit zu ständig sind. Dabei hatten sich die meisten von ihnen auch nach einem Jahr nach der Diät nicht wieder richtig eingependelt. Dies äußerte sich darin, dass die Probanden sagten, dass sie viel mehr Hunger als vor der Diät verspürten.
Die Wissenschaftler erklären dies durch ein Überbleibsel aus der Zeit, in der eine Gewichtsabnahme lebensgefährlich für den Menschen wurde. Daher würden sich nach schnellem Abnehmen die Hormone auf schnelle Zunahmen einstellen. Auch daran merkt man, dass radikale Diäten für den Körper nicht gut sind. Abnehmen sollte man langsam angehen. Gesunde Ernährung und Sport sind dabei das A und O.