Archiv

Artikel Tagged ‘Gesunde Ernährung’

EU: Zucker in Fruchtsäften soll verboten werden

1. Oktober 2010

Nicht wenige Menschen denken, dass sie ihrem Körper mit Fruchtsäften etwas Gutes tun. Doch etliche Säfte, die man im Handel erhält sind meist voller Chemie und vor allem voller Zucker. Beim Abnehmen sollte man Saft also generell weglassen oder nur ein Glas am Tag reinen Saft trinken.

Fruchtsäfte sind also versteckte Kalorienbomben, die schon manche Diät unwissentlich zunichte gemacht haben. Eine Regelung der Getränkehersteller macht das Ganze noch bedenklicher. Seit 2001 gibt es die Regelung, dass Hersteller bis zu 15 Gramm Zucker pro Liter hinzusetzen können, wenn die Früchte wegen schlechten Wetters oder ähnlichem nicht süß genug waren. In solch einem Fall müssen sie den Zuckerzusatz nicht einmal im Zutatenverzeichnis angeben!

Die Europäische Kommission hat sich nun dieses Problems angenommen und will Zucker in Fruchtsäften in Zukunft vollständig verbieten. Dann sollen nur noch Nektare und Fruchtsaftgetränke mit einem hohen Wasseranteil Zucker beinhalten dürfen und von denen sollte man eh im Rahmen einer gesunden Ernährung die Finger lassen.

Diät-Fallen , , ,

Beim Abnehmen auf die richtigen Fette setzen

28. September 2010

Grundsätzlich nimmt man ab, wenn der Körper weniger Energie bekommt, als er verbraucht. Gesundes Abnehmen beginnt also mit Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung. Von einseitigen Diäten sollte man die Finger lassen!

So glauben die meisten Menschen, dass man beim Abnehmen am besten komplett auf Fett verzichten sollte. Dies ist natürlich ein Irrglaube, auch beim Fett kommt es auf das richtige Maß und vor allem die richtige Art von Fetten an.

Vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben eine wichtige Funktion im Körper: Sie fördern den Fettabbau, hemmen die Fetteinlagerung und erhöhen den Energieumsatz, die Blutfette und die Insulinempfindlichkeit.

Natürlich sollte man sie auch in Maßen einsetzen, aber eben auch im richtigen Verhältnis. Experten empfehlen für einen gute Stoffwechsel, dass ein Gramm Omega-3-Fettsäure auf maximal vier Gramm Omega-6-Fettsäure kommen sollte.

Omega-g-Fettsäure findet man vor allem in Sonnenblume-, Distel- oder Weizenkeimöl, sowie in Soja und in Haferflocken. Bei den Omega-3-Fettsäuren unterscheidet man pflanzliche und tierische Bestandteile: Die tierischen Omega-3-Fettsäuren findet man zum Beispiel in Hering, Makrele und Lachs, die pflanzlichen in Leinsamen, Rapsöl oder Walnüssen.

Natürlich ist das oben genannte Verhältnis für den Normalverbraucher nur schwer zu erkennen. Daher am besten einfach im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung darauf achten, dass man sein Fett aus den oben genannten Lebensmitteln und anderen ihrer Art aufnimmt, das heißt beim Kochen zum Beispiel auf Rapsöl setzen und gut zwei Mal die Woche Fisch wie Lachs essen.

Abnehmen, Fett , , ,

Studie: Gemeinsam essen hält schlank

24. September 2010

Im letzten Beitrag haben wir uns mit dem Ergebnis einer EU-weiten Untersuchung befasst, nach der wir die dicksten in Europa sind, wohingegen Länder wie Frankreich, wo bekanntlich gerne gegessen wird, auf den hintersten Plätzen landete. Woran liegt das?

Ein wichtiger Grund dafür könnten laut einer aktuellen Studie die Gewohnheiten beim Einnehmen von Mahlzeiten sein. In Frankreich würde nämlich 90% der täglichen Kalorienmenge beim gemeinsamen Essen mit anderen aufgenommen und nur 10% zwischendurch.

In Frankreich wird das Essen nicht selten zelebriert. Sie lassen sich Zeit und tun dies vor allem gemeinsam. Bei uns sind die gemeinsamen Mahlzeiten immer seltener geworden. Oft isst man schnell mal zwischendurch etwas oder alleine vor dem Fernseher. Dadurch nimmt man meist mehr Kalorien auf, als wenn man sich zusammen Zeit lässt. So warten Franzosen auch gerne länger zwischen den einzelnen Gängen, während wir uns beschweren, wenn sie nicht hintereinander serviert werden.

Heißhungeranfälle werden durch den bewussten Genuss von Essen verhindert und meist schlägt man in Gesellschaft weniger zu als wenn man alleine isst. ;-) Fazit: Wir müssen neben gesunder Ernährung und Bewegung auch wieder die soziale Komponente des Essens mehr in den Vordergrund stellen. Naja, zusammen genießen ist doch eh das Schönste!

Erfahrungsaustausch , , ,

US-Ärzte erbosen McDonalds durch einen provokanten Spot

17. September 2010

Wir alle wissen, dass Übergewicht und ungesunde Ernährung für viele unserer heutigen gesundheitlichen Probleme verantwortlich sind und dass Fast Food hier bei den meisten eine große Rolle spielt. Darauf wollte auch ein Washingtoner Ärztekomitee hinweisen und zeigte einen provokanten Spot vor der Satire-Sendung „The Daily Show“.

In dem Clip sieht man einen fettleibigen Mann im Leichenschauhaus, der einen angegessenen Hamburger in der Hand hält. Darunter steht der leicht abgewandelte Slogan von MacDonalds „Ich liebte es“. „Ein erhöhter Cholesterinspiegel, erhöhter Blutdruck, Herzinfarkte. Essen Sie heute Abend vegetarisch“, rät eine Stimme.

McDonalds rast nun vor Wut und hat Konsequenzen angekündigt. Der Spot sei bloße Propaganda. Der Konzern vertraue darauf, dass seine Kunden selbst vernünftige Entscheidungen in Sachen Ernährung und Lebensweise treffen können. Nun ja, offenbar gelingt dies nicht den meisten…

Abnehmen , , , ,

Ernährungsberatung: Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten

14. September 2010

Wer abnehmen möchte und bereits an einer Diät nach der anderen verzweifelt ist, kann sich professionelle Hilfe bei einem Ernährungsberater oder Diät-Coach holen. An was aber nur die wenigsten Menschen in dieser Situation denken, ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen meist einen großen Teil der Kosten für solche Beratungen oder Kurse übernehmen.

Meist findet man direkt auf den Seiten der Kasse eine umfangreiche Kursübersicht und akzeptierte Anbieter. Hat man den richtigen Berater für sich gefunden, sollte man die Daten an die Kasse übermitteln und vorher klären, ob und in welcher Höhe die Kosten übernommen werden. In der Regel zahlen die Versicherungen rund 80%.

Dafür müssen aber natürlich gewisse Voraussetzungen gegeben sein: Die Kurse müssen Elemente der Ernährungsumstellung und Bewegung enthalten. Zudem braucht der Berater bestimmte Qualifikationen wie zum Beispiel einen akademischen Abschluss als „Ernährungswissenschaftler“ oder „Diätassistent“.

Vor der ersten Sitzung sich also kurz bei der Krankenkasse informieren, dass die Leistungen übernommen werden. Dann steht auch finanziell einem gesunden Abnehmen nichts mehr im Wege. Ach ja, leidet man zudem unter chronischen Krankheiten, wie einer erblichen Fettstoffwechselstörung, erhält man zudem ergänzende Zuschüsse. Einfach mal informieren!

Abnehmen , , ,