Der Streit zwischen McDonalds und der Stadt San Francisco geht in eine neue Runde: Wir haben an dieser Stelle bereits darüber berichtet, dass San Francisco nun eine Initiative gegen Fettleibigkeit von Kindern ins Leben gerufen hat, die unter anderem auch vorsieht, dass in den Happy Meals von McDonalds keine Spielzeuge mehr verkauft werden dürfen, falls der Konzern sich nicht an bestimmte Höchstgrenzen bei Kalorien, Fett, Salz und Zucker hält, was bisher nicht der Fall ist.
Man glaubt, dass viele Kinder sich das Fast Food wünschen, da sie das Spielzeug haben wollen. Geht es nach den Initiatoren soll die Regelung bereits ab Dezember nächsten Jahres gelten. Doch MacDonalds wettert nun dagegen:
Seit fast 40 Jahren würden die Eltern dem Konzern vertrauen. Auf der Karte habe man eine Auswahl, die die Verbraucher zufriedener mit ihrem Lebensstil mache. Hier ist das letzte Wort wohl noch lange nicht gesprochen.
Schade ist dabei vor allem, dass San Francisco bisher alleine mit dieser Idee dasteht und das obwohl sich alleine in den letzten Jahren die Anzahl von fettleibigen Kindern in den USA fast vervierfacht hat.
In etlichen Medien hören wir immer wieder von radikalen Diätformen. Das eine Mal sollen wir kein Eiweiß essen, dann wieder nur ausschließlich, dann sind wieder die Kohlenhydrate böse und dann das Fett.
Generell kann man jedoch sagen, dass keine Form der einseitigen Ernährung gesund ist. Der Körper braucht einfach alle Nährstoffe. Natürlich nimmt man durch das Weglassen von Kohlenhydraten zum Beispiel kurzfristig ab. Jedoch vor allem, weil dies zu Mangelerscheinungen führt.
Einseitige Diäten können sogar lebensbedrohlich werden. So berichten Mediziner aus den USA, dass immer mehr Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil sie ständig erbrechen müssen und kaum noch atmen können. Die Diagnose bei vielen ist eine Übersäuerung des Blutes, dass durch einseitige Ernährung wie zum Beispiel die Atkins Diät hervorgerufen wird.
Ketoazidose nennt man das Phänomen, das normalerweise nur bei Diabetes-Patienten aufreten kann. Eine aktuelle Studie hat dies bestätigt. Also, gesund, frisch und ausgewogen ernähren, zum Beispiel mit mediterraner Kost, und dazu noch bewegen und es klappt auch mit dem langfristigen Abnehmen. Von radikalen Diäten am Besten die Finger lassen.
Irgendwie ist es ja beeindruckend. Starkoch Jamie Oliver hat es sich zur Aufgabe gemacht den Leuten wieder gesundes und frisches Essen näher zu bringen und so gegen Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Co. vorzubeugen. Nur wie Menschen halt so sind, wollen sich viele ihr Fast Food nicht verbieten lassen. So stieß er auf immer mehr taube Ohren und wurde sogar beschimpft wegen seiner gesunden und leckeren Küche.
Sein Projekt in den USA entwickelte sich so zu einem echten Desaster, das ihn fast in den Wahnsinn trieb. Doch davon lässt sich Jamie Oliver nicht abschrecken. Er meint es ernst und versucht es nun erneut in Australien.
Zu Beginn wird er sich auf Ipswich, in der Nähe von Brisbane, konzentrieren. Dort setzt er neben vielen anderen Kampagnen zum Beispiel auf eine Online-Kochklasse. Die Politiker und die Regierung von Queensland sind auf seiner Seite und unterstützen sein Projekt für vier Jahre mit umgerechnet 1,8 Millionen Euro.
Nicht schlecht, Mister Oliver, so viel Einsatz für gesunde Ernährung ist mehr als löblich und das bei dieser Sturheit mancher Menschen!
Die Mittelmeer-Diät wird von immer mehr Experten empfohlen, das heißt viel Obst und Gemüse, Olivenöl statt tierischen Fetten, Fisch und nur sehr wenig Fleisch und Wurst. Dazu am besten jeden Tag noch eine Handvoll Nüsse essen, denn diese wirken sich offenbar günstig auf das gefährliche Bauchfett aus.
Eine Studie in Spanien beobachtete 1.200 Erwachsene, die an einem sogenannten metabolischen Syndrom litten, also einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und schlechten Blutfetten.
Diese doch sehr extremen Fälle sollten eine klassische Mittelmeer-Diät einhalten. Schon alleine dadurch verbesserten sich die Werte. Diejenigen, die täglich eine Handvoll Nüsse aßen (rund 30 Gramm), verloren zusätzlich an Bauchfett, obwohl sie insgesamt nicht abnahmen. Das Bauchfett spielt meist eine wichtige Rolle bei der Entstehung eines metabolischen Systems und anderer Erkrankungen.
Auch, wenn man nicht erkrankt ist, ist dies trotzdem ein gutes Vorbild für eine gute und gesunde Ernährung!
Dass die Lebensmittelindustrie an der Nase herumführt und es ihr in den meisten Fällen nicht wirklich um unser Wohlergehen geht, dürfte inzwischen bekannt sein. So ist es inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass die Chemie in den Lebensmitteln nicht nur krank macht, sondern auch häufig für unser Übergewicht verantwortlich ist.
Einer dieser bedenklichen Werte ist der Salzgehalt in Fertigprodukten. Maximal sechs Gramm Salz sollte ein Erwachsener Mensch am Tag zu sich nehmen. In vielen der fertigen Gerichte steckt jedoch in einer Mahlzeit alleine schon mehr als diese empfohlene Dosis! Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
103 Produkte für die Mikrowelle sahen sich die Tester genau an. Nur bei sechs Produkten war der Salzgehalt überhaupt angegeben und dieser war bei fast allen zu hoch. Bei 84 Menüs stand nur der Natriumgehalt auf der Packung, bei 13 fehlte die Angabe komplett. Das Problem bei der Angabe des Natriumgehalts ist, dass, wenn man den Salzgehalt erfahren möchte, man den angegebene Wert mal 2,5 nehmen muss.
Bislang muss der Salzgehalt in der EU nicht explizit angegeben werden. Was laut Experten fatal ist, denn zu viel Salz führt zu Bluthochdruck und erhöht das Risiko für gefährliche Herz- und Kreislauferkrankungen enorm.
Generell also am besten frisch kochen. Das hilft nicht nur beim Abnehmen, man weiß vor allem, was im Essen ist bzw. was man seinem Körper gerade zuführt!