Die ARD nimmt sicher derzeit den einen oder anderen Konzern näher zur Brust. Wie bereits berichtet wurde zum Beispiel in der vergangenen Woche McDonald’s unter die Lupe genommen und kam dabei nicht besonders gut weg. Ende Februar wird TV-Koch Tim Mälzer für die geneigten Zuschauer gewisse Ernährungs-Grundsätze näher betrachten.
Der sogenannte „Ernährungs-Check“ wird am 27. Februar um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen sein. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem ein großer Essenstest, bei dem 45 Testpersonen einen Monat lang in der Studioküche von Tim Mälzer verpflegt werden. Die einen bekommen deutsche Hausmannskost, die anderen leichte Mittelmeerküche und der Rest Fast Food. Jeden Tag wird die gleiche Menge an Kalorien in unterschiedlicher Zusammensetzung zu sich genommen.
Laut Tim Mälzer soll die Doku vor allem zeigen, dass man nicht auf Werbeversprechen hereinfallen soll. Es gehe um einen entspannten und gesunden Umgang mit den bekannten Ernährungsregeln. Im Anschluss wird bei „Hart aber fair“ mit Gästen über das Thema gesunde Ernährung diskutiert.
Wir alle wissen, dass eine gesunde und kalorienarme Kost gut für unseren Körper ist. Italienische Forscher konnten nun in einer Studie zeigen, dass eine kalorienreduzierte Ernährung sich positiv auf das Gehirn auswirkt. Konkret heißt dies, dass so die Alterung des Gehirns verlangsamt wird.
Schon länger wussten die Wissenschaftler, dass sich die kognitiven Fähigkeiten bei Mäusen verbessern und sie weniger an Alzheimer erkrankten. Nur leider kannten sie den Grund dafür nicht. Bis jetzt! An einer Studie an Labormäusen zeigten sie, dass dafür das Proteinmolekül CREB1 verantwortlich ist. Eine reduzierte Kost regt dieses offenbar an und sorgt so dafür, dass das Gehirn langsamer altert.
Diese Ergebnisse liefern vor allem wichtige Erkenntnisse für die Demenz-Forschung. Es könnte auch erklären, warum vor allem übergewichtige Menschen im Alter häufiger an Demenz erkranken. Man will nun versuchen, das Molekül nicht nur durch eine Diät zu aktivieren, sondern auch ein spezielles Medikament zu entwickeln.
So manche Werbung für extra Vitaminpräparate wollen uns weiß machen, dass es wahnsinnig schwer ist den Tag über alle nötigen Vitamine und Nährstoffe zu sich zu nehmen. Isst man jedoch Obst und Gemüse über den Tag verteilt, erreicht man die empfohlenen Mengen ganz leicht.
Im Winter ist beispielsweise Vitamin C besonders wichtig, da es hilft, fiesen Erkältungen vorzubeugen. Nicht umsonst werden zur Weihnachtszeit Orangen, Nektarinen und Clementinen gerne verschenkt und gegessen. Schätzt mal selbst, wie viele Orangen oder Clementinen ihr essen müsst um euren täglichen Vitamin-C-Bedarf zu decken!
Wir verraten es euch: Ein Glas Orangensaft am Tag oder alternativ zwei Nektarinen oder Clementinen reichen aus um den Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen fast komplett zu decken! Clementinen sind übrigens die kernlose Kreuzung aus Mandarine und Orange. Mit ihnen nimmt man aber natürlich nicht nur Vitamin C auf, sondern auch wichtige Ballaststoffe, die in den Trennwänden zwischen den Spalten stecken. Darauf weist übrigens aktuell der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Also, lasst es euch schmecken!
Wir alle wissen, dass Sport einem dabei helfen kann abzunehmen. Die meisten kennen dabei auch den Effekt, dass, wer es geschafft hat längerfristig den inneren Schweinehund zu überwinden und regelmäßig Sport macht, anfängt, sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinanderzusetzen. Wissenschaftler haben nun gezeigt, dass dies nicht nur mit einem neuen Körperbewusstsein zu tun hat, sondern auch direkt auf veränderte Aktivitäten im Gehirn zurückzuführen ist.
Wissenschaftler der Harvard University in den USA bewiesen anhand einer Studie, dass gesunde Ernährung und Sport in der Regel Hand in Hand gehen. Wer regelmäßig Sport macht verändert messbar die Struktur des eigenen Gehirns. Dies wirkt sich auch auf das Essverhalten aus, denn man bekommt automatisch Lust auf gesunde Nahrung und es fällt einem zudem leichter fetten oder zuckerhaltigen Verlockungen zu widerstehen.
Training kann uns also dabei helfen, uns gesünder zu ernähren. Na, wenn das mal keine guten Nachrichten sind. Jetzt müssen alle es nur noch schaffen, sich regelmäßig zu bewegen… Am besten nimmt man sich dafür eine Weile Zeit und sucht sich Sportarten aus, die einem langfristig Spaß machen.
Ein Problem von vielen Übergewichtigen ist es, dass sie sich viel zu große Portionen auf ihren Teller aufladen und das Essen auch viel zu schnell in sich hineinschlingen. In Großbritannien wurde nun eine Art sprechender Teller vorgestellt, der dies verhindern soll. Was auf den ersten Moment merkwürdig klingt, konnte jedoch in einer großen Studie auch Wissenschaftler überzeugen.
Beim sogenannten Mandometer handelt es sich um einen Teller, der mit einem Computer und einer Waage gekoppelt ist. Dabei wird zu Beginn gleich festgestellt, wie groß die Portion ist, die man auf dem Teller platziert. Danach wird jede Gabel, die man zu sich nimmt registriert. Hat man eigentlich genug, fragt einen das Mandometer, ob man wirklich noch hungrig ist. Zudem wird man zu langsamerem Essen ermahnt.
Ursprünglich wurde das Gerät bisher in Schweden bei der Behandlung von Magersüchtigen und Bulimikern eingesetzt, doch dank einer Umprogrammierung funktioniert es auch in die andere Richtung. In einer großen Studie konnten Wissenschaftler zeigen, dass Übergewichtige durch das Mandometer nach gut einem Jahr bei jeder Mahlzeit 15 Prozent weniger aßen.