Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse lehnen 40% der Kinder Gemüse komplett ab und bevorzugen am liebsten Pommes, Pizza und Burger. Dass Kinder am Essen herummäkeln ist natürlich völlig normal, jedoch essen viele Kinder heutzutage überhaupt nichts gesundes mehr.
Experten raten Eltern dazu die Kinder so früh wie möglich an eine gesunde Ernährung zu gewöhnen. Selbst Kochen mit frischen Zutaten ist hier ein Muss. Dabei soll man die Kinder ruhig mithelfen lassen, denn dadurch trauen sie sich meist eher an unbekannte Sachen heran.
Die Essgewohnheiten, die man von klein auf lernt, behält man meist ein Leben lang. Die Folgen von dieser falschen Einstellung zum Essen sind Übergewicht, gesundheitliche Probleme oder Depressionen. Hier sind natürlich auch die Eltern selbst gefragt, denn wenn sie gesund essen, tun dies die Kinder meist eher auch.
Das gemeinsame Essen spielt dabei auch eine große Rolle. Laut der Umfrage passiert dies jedoch in jedem vierten deutschen Haushalt nicht. In jedem Fünften fehlt sogar komplett die Zeit zu kochen.
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Egal, ob in der Schule oder im Büro, in den Arbeitspausen fällt es den meisten Deutschen besonders schwer auf eine gesunde Ernährung zu achten. Der schnelle Gang zum Süßigkeitenautomaten oder der Griff zur Currywurst beim nächsten Imbiss ist einfach zu verlockend! Falsche Ernährung in der Mittagspause ist einer der häufigsten Gründe für Übergewicht.
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt daher aktuell Tipps, wie der perfekte Pausensnack aussieht. Dies beginnt schon beim Getränk: Wasser und ungesüßte Tees sind am sinnvollsten, jedoch sind auch Saftschorlen mit mehr Wasser als Saft erlaubt.
Vollkornbrot sollte die Basis für jedes Pausenbrot sein. Dieses ist aufgrund der Ballaststoffe nicht nur gesünder als Produkte aus Weizenmehl, sondern wird in der Brotbox auch nicht so schnell pappig. Darauf gehören neben Wurst und Käse vor allem Milchprodukte wie Frischkäse oder Quark.
Dazu noch Paprika, Gurke oder Radieschen aufs Brot und der leckere und gesunde Snack ist fertig. Dazu isst man am besten Obst und Gemüse, das man sich bereits zuhause in mundgerechte Stücke geschnitten hat. Süßigkeiten haben hier generell nichts verloren!
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Viele vergessen beim Abnehmen auf die Getränke zu achten. Selbst, wenn man täglich viel Fruchtsaft oder Saftschorlen trinkt, nimmt man eine große Menge an Kalorien zu sich, die nicht zu unterschätzen ist. Am besten ist es auf Wasser und ungesüßte oder nur minimal gesüßte Tees zurückzugreifen.
Hier werden einem häufig Eistees angespriesen, die jedoch die Dickmacher überhaupt sind. Auf der Packung sind frische Früchte abgebildet und bei Tee kann man ja nichts falsch machen, oder? Nein, hat nun auch die Zeitschrift „Öko-Test“ bewiesen.
Die meisten Eistees strotzen nur so vor Zucker und sind manchmal sogar größere Kalorienbomben als Cola und Co. Im Durchschnitt stecken in einem Liter Eistee 20 Stück Würfelzucker! Der Spitzenreiter im Test war ein Pfirsicheistee mit über 83 Gramm Zucker pro Liter, das sind knapp 28 Stück Zucker!
Nur fünf der 26 getesteten Produkte enthielten weniger als 47 Gramm Zucker pro Liter, was ungefähr einer Apfelschorle mit 60% Wasser und 40% Saft entspricht. Am meisten Zucker hätten Produkte mit Pfirsich- und Zitronengeschmack, von der Chemie bei all diesen Produkten mal abgesehen…
Die Experten raten dazu sich den Eistee selbst zu machen. Dazu nimmt man am besten Früchtetee, den man schockartig auf Eis herunterkühlt, dabei bleibt das Aroma am besten erhalten. Diesen dann einfach mit ein paar Spritzern frischen Fruchtsäften vermischen und fertig ist die gesunde Alternative, bei der man auch noch weiß, was drin ist.
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Immer mehr Menschen leiden an Milchzuckerunverträglichkeit. Damit sie nicht auf Milch und Milchprodukte verzichten müssen, gibt es immer mehr laktosefreie Produkte. Hierbei wird der Milchzucker in seine Bestandteile, Glukose und Galaktose zerlegt, und ist daher wieder verträglicher.
Durch diesen Prozess schmeckt die Milch etwas süßer und kostet natürlich auch ein wenig mehr. Im Zuge der „Überschwemmung“ des Markts mit diesen Produkten denken nicht wenige Menschen, dass laktosefreie Milch gesünder und kalorienärmer als normale Milch sei.
Dem ist aber nicht so! An der Milch hat sich, bis auf die Aufspaltung, nichts verändert. Wer also keine Laktoseunverträglichkeit hat, sollte ruhig ganz normal auf die herkömmliche Milch und deren Produkte zurückgreifen.
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Nach der Familienstudie 2010 der AOK werden Kinder aus Familien, in denen es keine bzw. nur weniger feste Tagesabläufe gibt, schneller krank und auch dick. Gesellen sich dann noch zu einem strukturlosen Alltag psychische Probleme oder Stress, kann dies für die Kinder erhebliche Spätfolgen bedeuten.
Dabei geht es auch nicht um besondere Extras, sondern nur um ganz normale Routine im Alltag, wie feste Mahlzeiten, Interesse der Eltern an Schule bzw. Kita, begrenzter Medienkonsum oder einfach Aufmerksamkeit für das Kind wie etwa die tägliche Gute-Nacht-Geschichte. All diese Abläufe bringen den Kindern Struktur und damit Sicherheit. Diese Methoden verinnerlichen sie dann und übertragen sie meist auch auf ihr Leben als Erwachsene.
Ohne diese Regeln und Routine neigen die Kinder später zu Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und psychischen Problemen. Vor allem beim Essen nehmen sich die Kinder die Eltern zum Vorbild. Finden die Mahlzeiten regelmäßig und nur aus Fertigkost bestehend statt, werden das die Kinder auch später so übernehmen.
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