Und noch eine kuriose Diät-Idee: In den USA (wo auch sonst?
) sorgt sie gerade für Furore und findet dort immer mehr Anhänger. Das Prinzip? Iss das, was Jesus gegessen hätte, und du bleibst schlank und gesund.
Ein Mediziner aus Florida, Don Colbert, hat das Ganze “verzapft”. In seinem Buch “Was würde Jesus essen?” will er die Leute zu einem bewussteren Umgang mit der Nahrung animieren. Das Kuriose dabei ist, im Großen und Ganzen hat er auch recht, nur wirkt der Aufhänger mit Jesus hierzulande doch etwas merkwürdig.
Wein, Fisch und Brot spielen in der Bibel ja bekanntlich eine große Rolle. Eigentlich darf man alles essen, was die Menschen im Heiligen Land zu Jesus Zeiten verspeist haben. Und so setzt sich das Buch im Grunde aus Rezepten, die an die Bibel angelehnt sind, und bäuerlicher Kost zusammen: Hülsenfrüchte, viel Fisch, viel Wasser, ein wenig Wein, wenig Fleisch, Olivenöl, Trauben, Früchte und Gemüse der Saison etc.
Das alles deckt sich mit heutigen Ernährungsempfehlungen. Und noch etwas sollen die Menschen aus Colberts Buch lernen: Sich wieder Zeit für das Essen nehmen und es zelebrieren. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
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Aktuelle Studien belegen es mal wieder, die fast schon omnipräsenten chemischen Zusätze in den Lebensmitteln sind zum großen Teil mit für die Fettleibigkeit verantwortlich. Eine wichtige Voraussetzung um dauerhaft gesund abzunehmen ist es daher sich genau mit den Lebensmitteln auseinander zu setzen. Und das geht immer noch am besten, wenn man selbst kocht.
Denn nur so weiß ich, was am Ende auch in meinem Essen drin ist. Befreit euch von Vorurteilen, dass gesund kochen teuer und aufwendig ist. Auf Dauer ist es sogar günstiger und viele Saucen, Suppen und Co. kann man in fast der selben Zeit zubereiten, in der man sich ein Pülverchen einrührt.
Doch wie erkenne ich Chemie in den Lebensmitteln im Allgemeinen? Das ist heutzutage gar nicht mehr so leicht. Eine ganz einfache Regel lautet hier: Esst nichts, was eure Urgroßmutter nicht als Nahrung erkannt hätte! Klar, gab es so manche Sachen damals noch nicht. Doch das Schnitzel für den Toaster oder “Fünf-Minuten-Pulver” hätte sie bestimmt nicht als Lebensmittel erkannt, im Gegensatz zu so manchen exotischen Früchten etc.
Ein kleiner Blick auf die Zutatenliste kann einem auch so manches sagen: Meidet am besten Lebensmittel und Zutaten, die ihr nicht kennt, die ihr nicht einmal aussprechen könnt oder mehr als fünf Komponenten haben (es sei denn natürlich es handelt sich um Dinge, die auch tatsächlich reingehören wie versch. Gemüse etc.). Ach ja, und vor allem: Achtung bei fructosereichem Maissirup!
In der nächsten Zeit werden wir euch hier mal einzelne kleine Chemiefallen genauer erläutern: z.B. Hefeextrakt oder Zitronensäure, klingt natürlich, sind sie aber nicht…
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Bei unseren heutigen Lebensmitteln scheinen wir ja gar nicht mehr ohne chemische Zusätze zurecht zu kommen. Schon lange hält das “Astronauten-Futter” der Zukunft Einzug in unsere Münder. Alles wird uns als gesund und natürlich angepriesen und in Wirklichkeit ist es nur Chemie, Chemie, Chemie. Kaum noch echte Zutaten in unseren Lebensmitteln…
Da regen wir uns groß über Acrylamid und sonstige Stoffe auf und schaufeln dabei täglich Tonnen an dubiosen Chemikalien in uns hinein. Unsere Kinder werden von klein auf auf Zucker und Geschmacksverstärker getrimmt, damit sie gar nichts anderes mehr essen.
Die chemische Lebensmittelindustrie entstand nach dem Krieg als man einfach Ersatz für das Essen brauchte. Heute haben wir genug und trotzdem wird uns überall Mist aus reiner Profitgier angedreht…
Diese ganze Chemie ist, wissenschaftlich nachgewiesen, auch für Übergewicht verantwortlich. Ganz klar, Glutamat und Co. machen fett und krank! In der nächsten Zeit wollen wir uns Stück für Stück mit dem Thema Chemie in der Nahrung befassen, euch über den einen oder anderen Schwindel aufklären und Tipps für eine gesündere und vor allem chemiefreie Ernährung geben.
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