Beim Abnehmen geht es in erster Linie um das Einsparen von Kalorien, dabei ist es egal, ob man nun Kohlenhydrate oder Fett weglässt. Dies haben nun australische Wissenschaftler bestätigt. Doch beide Diät-Methoden haben zwei wesentliche Unterschiede.
Über den ersten hatten wir euch bereits berichtet: Es gilt als erwiesen, dass eine Low-Carb-Diät, also ein Verzicht auf Kohlenhydrate, extrem schädlich für den Körper ist. Während sich eine fettarme Ernährung positiv auf den Organismus auswirkt.
Die neueste Erkenntnis auf diesem Gebiet ist nun aber auch, dass Low-Fat die Stimmung enorm verbessert, was für den Diät-Erfolg ja ziemlich entscheidend ist. Für die australische Studie wurden Probanden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine nahm mit Low-Fat ab, die andere mit Low-Carb. Nach einem Jahr war der Abnehmerfolg bei beiden Gruppen gleich. Nur die Low-Carb-Gruppe klagte schon nach zwei Monaten über Ermüdung und aufkommende Depressionen. Der Low-Fat-Gruppe ging es durchweg gut.
Verantwortlich für diesen Effekt könnte einmal natürlich sein, dass die westliche Ernährung ohne Brot, Nudeln, Kartoffeln etc. einfach nicht komplett erscheint. Oder aber, dass die bei der Low-Carb erlaubten Proteine und Fette den Serotoninspiegel, der für die psychischen Funktionen im Körper eine wichtige Rolle spielt, negativ beeinflussen.
Also, lieber fettarm ernähren und sonst gesund, aber ohne das Gefühl von Verzicht schlemmen!
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Bewegungsmuffel aufgepasst: Sport hält nicht nur den Körper, sondern auch den Geist in Form! Laut Expertenaussagen übertrumpfen Fitnessübungen und Ausdauersportarten sogar Arzneimittel, spezielle Lerntechniken oder Gedächtnistraining in ihrer Wirksamkeit. Kurzum: Wer sich sportlich betätigt, fördert seine Denkleistung und senkt außerdem das Risiko von Demenzerkrankungen, wie das Nachrichtenportal www.news.de berichtet.
Durch Sport erhöht sich die Herzfrequenz und es wird mehr Blut durch den Körper gepumpt als im Ruhezustand. Dadurch gelangt auch mehr Blut in das Gehirn, wodurch neue Blutgefäße und Gehirnzellen entstehen.
Wie die Gesundheitsredaktion weiter berichtet, kommt die sportliche Betätigung laut Sportwissenschaftler Christo Förster vor allem Alzheimerpatienten zu Gute. Dadurch können vergessene Fähigkeiten zum Teil reanimiert oder zumindest eine stetige Verschlechterung aufgehalten werden. Bei Parkinson-Erkrankten wurde zudem festgestellt, dass die mit der Krankheit einhergehenden Zitteranfälle allein durch Bewegung reduziert werden können.
Bevor Sporthasser vor lauter Erfolgsdruck den Kopf in den Sand stecken, sei gesagt, dass schon kleine Einheiten den gewünschten Effekt erzielen. Die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen oder ein 30-minütiger Spaziergang wirken sich bereits positiv auf die körperliche Fitness aus.
Wer mehr tun will, sollte sich einer Ausdauersportart widmen. Hierfür kämen zum Beispiel Radfahren, Walking, Joggen oder Schwimmen in Frage. Ideal wäre auch, die Sportart im Freien und nicht allein auszuüben. Denn durch Umweltreize und soziale Kontakte werden dem Gehirn weitere Impulse gegeben.
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