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Artikel Tagged ‘Fleisch’

Jamie Oliver: Druck auf McDonald’s wegen Fleischbehandlung

3. Februar 2012

Starkoch Jamie Oliver setzt sich seit geraumer Zeit für gesünderes Essen ein. In seiner US-Sendung hat er sich nun mit McDonald’s angelegt und das mit Erfolg! Jamie deckte in seiner Show eine ziemlich fragwürdige Methode auf, wie McDonald’s Fleisch „aufbereitet“.

Durch den Zusatz Ammoniumhydroxid, der laut Jamie Oliver wie „pinker Schleim“ aussieht, wird minderwertiges Fleisch wieder zu Burgern und Co. gemacht. Seit Monaten setzt sich der TV-Koch gegen diesen Zusatz ein und hat so bereits dazu beigetragen, dass Burger King und auch Taco Bell den Zusatz nicht mehr verwenden.

McDonald’s gab nun ebenfalls klein bei und kündigte an, Ammoniumhydroxid nicht mehr verwenden zu wollen. Natürlich nicht aufgrund des öffentlichen Drucks, sondern weil man seinen Standard verbessern wolle…

In seiner Sendung deckte Jamie Oliver auf, dass die Fast Food Kette minderwertiges Fleisch, das man so wohl nur für Hundefutter verwenden würde, mit dem Zusatz aufbereite, um es dann an den Menschen weiterzuverkaufen.

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Bundesregierung: Bald weniger Antibiotika in Fleisch?

9. Januar 2012
cc by flickr/ martinroell

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Die industrielle Tierhaltung bedeutet nicht nur für die Tiere unendliche Qualen, sondern schadet uns Menschen auch zunehmend. Seit längerem ist klar, dass im Fleisch Antibiotika und andere Stoffe sind, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Menschen, die zu viele Antibiotika zu sich nehmen, sind irgendwann resistent gegen die wichtigen Medikamente. Fleisch kann dazu erheblich beitragen.

Nun hat die Umweltorganisation BUND Stichproben in deutschen Supermärkten genommen und dabei zudem auch Antibiotika-resistente Keime entdeckt. Die Bundesregierung hat darauf nun reagiert. Ein Sprecher bestätigte, dass Verbraucherministerin Ilse Aigner noch in dieser Woche einen Gesetzentwurf vorlegen wird, nach dem der Einsatz von Antibiotika nur drastisch auf die Behandlung von kranken Tieren beschränkt wird. Zudem soll die Zuständigkeit der Kontroll- und Überwachungsbehörden erweitert werden.

Die Organisation BUND fordert indes eine Halbierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung bis zum Jahr 2015. Zudem solle der Handel belastete Produkte aus dem Sortiment nehmen und dies auch an die Zulieferer weitergeben. Nur so kann der Druck auf die Branche erhöht werden. Generell hält der BUND eine Abkehr von der industriellen Tierhaltung für sinnvoll und notwendig.

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Geflügel aus dem Supermarkt: Auf das Etikett achten!

26. Oktober 2011
cc by flickr/ jelene

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Inzwischen weiß man, dass zu einer gesünderen Ernährung auch gehört, den Fleischkonsum zu verringern. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte sich es lieber nur ein- bis zweimal die Woche gönnen und dafür lieber zu Qualität greifen. Diese kostet natürlich etwas mehr, dafür tut man aber nicht nur den Tieren, sondern auch sich selbst etwas Gutes, denn je billiger das Fleisch um so sicherer kann man sein, dass es mit Arzneimitteln und Co. vollgepumpt ist.

Figurbewusste greifen dabei zu Hühnchen und Pute. Doch wie erkenne ich Qualität? Grundsätzlich sollte man sich für einen Erzeuger aus der Region entscheiden. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich also! Dort kann man in der Regel auch nachlesen wie das Tier gehalten wurde. „Intensive Bodenhaltung“ bedeutet nichts anderes als die übliche Intensivmast, also alles andere als gut.

Ein bisschen besser ist hingegen die „Extensive Bodenhaltung“. Hier haben die Tiere mehr Platz, werden jedoch immer noch ausschließlich im Stall gehalten. Bei „Freilandhaltung“ sind die Bedingungen ähnlich, jedoch haben die Tiere tagsüber ständig die Möglichkeit an die frische Luft zu gelangen.

„Bäuerliche Freilandhaltung“ meint, dass die Tiere sich ständig auf begrünten Flächen im Freien bewegen können. Zudem muss das Futter zu 70 Prozent aus Getreide bestehen und die Tiere müssen einer langsam wachsenden Rasse angehören. Das Optimum ist „Bäuerliche Freilandhaltung – unbegrenzter Freilauf“. Hier gelten die eben genannten Möglichkeiten und die Tiere haben zudem so viel Platz wie sie möchten.

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Wie finde ich heraus, woher mein Fisch oder Fleisch kommt?

11. August 2011
cc by flickr/ Genista

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Ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung ist es, sich für das Thema Essen an sich zu interessieren und zu sensibilisieren. Je mehr man über die tägliche Nahrung weiß, in um so weniger Fallen tritt man. Dazu gehört auch ein bewussterer Umgang mit Fleisch und Fisch. Den Fleischkonsum sollte man generell zurückfahren und gleichzeitig darauf achten, dass man Qualität kauft.

Lieber weniger Fleisch essen und dafür ein bisschen mehr Geld ausgeben um hochwertiges Fleisch und auch Fisch zu bekommen. Die Herkunft spielt dabei eine große Rolle. Doch wie finde ich heraus, woher Fleisch und Fisch, die ich eben im Supermarkt gekauft habe, herkommen?

Zum einen helfen einem dabei natürlich anerkannte Bio-Siegel und beim Fisch das MSC-Siegel. Man kann aber auch auf der Seite des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eine Suche starten. Musste man sich bisher durch endlos lange Listen wühlen, funktioniert dies nun über eine einfache Suchfunktion.

Dazu gibt man einfach die Zulassungsnummer ein, die auf der Verpackung steht und findet so ohne Umwege den zugelassenen Betrieb. Über eine Exportfunktion kann man sich zudem die entsprechenden Daten herunterladen. In insgesamt 15 Kategorien wird man in allen möglichen Bereichen fündig, von Huftieren, Wildfleisch und Geflügel über Eier und Molkereiprodukte bis hin zu Tierfetten und Gelatine.

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Klonfleisch muss in EU weiter nicht gekennzeichnet werden – Verhandlungen gescheitert

30. März 2011
cc by wikimedia/ Marcela

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Lange, lange haben die Verantwortlichen der EU debattiert und nun ist die Frist für eine Einigung abgelaufen ohne, dass es zu einer kam. In der EU dürfen Produkte von geklonten Tieren und deren Nachfahren ab jetzt auch weiterhin ungekennzeichnet verkauft werden. Was heißt das für uns Verbraucher?

Grundsätzlich muss man wissen, dass man Klonfleisch oder Ähnliches nicht direkt an der Theke bekommt, denn das Schlachten von geklonten Tieren selbst wäre sehr teuer, denn für einen einzigen Klon schätzen Experten die Kosten auf mindestens 20.000 Euro. Fakt ist aber, dass das Klonen von Tieren in vielen Ländern bereits eine gängige Praxis ist, da sich die Bauern immer perfektere Tiere wünschen.

Deren Nachkommen werden dann wieder geschlachtet oder geben eben Milch. Wir haben also schon längst solche Produkte von Nachfahren geklonter Tiere im Handel. Während die einen dies für absolut unbedenklich halten, sind die anderen eher skeptisch. Mögliche Auswirkungen auf den Menschen nach dem Verzehr solcher Produkte sind noch nicht ausreichend erforscht. Hinzu kommen natürlich die ethischen Bedenken des Klonens.

Die Überlebensrate von Klontieren liegt bei nur 60%. Zudem haben sie meist eine geringere Lebenserwartung. Fehlgeburten sind keine Seltenheit und die Reduzierung der genetischen Vielfalt macht darüber hinaus die Herde anfälliger für Krankheiten, die dann wieder direkt Auswirkungen auf den Menschen haben könnten.

Sicher, dass man keine Klonprodukte kauft, kann man nur sein, wenn man auf Bio-Produkte zurückgreift.

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