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Artikel Tagged ‘Fisch’

Rewe: Rückruf von Forellen

17. Januar 2012
cc by wikimedia/ Marcela

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Es ist schon immer wieder erstaunlich, was sich in unseren Lebensmitteln verbirgt. Wer nicht genau beim Einkauf darauf achtet, schaufelt sich jeden Tag eine beachtliche Menge Chemie in den Körper. So manch einer dieser Stoffe ist ziemlich umstritten. Der Einsatz von bestimmten Mitteln führt dann immer wieder dazu, dass wir sogenannte Lebensmittelskandale in Deutschland haben.

Aktuell ruft zum Beispiel der Handelskonzern Rewe eine bestimmte Sorte von Tiefkühl-Forellen zurück. Darin sei bei Kontrollen der Fischzucht der Farbstoff Malachitgrün gefunden worden. Dieser steht im Verdacht krebserregend zu sein und das Erbgut schädigen zu können.

Rewe hat reagiert und nun einen Rückruf gestartet. Konkret handelt es sich um tiefgefrorene Regenbogenforellen in der 500-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10. Januar 2013 und der Chargenkennzeichnung „AB 110710 AL“. Die Fische wurden nicht nur bei Rewe direkt angeboten, sondern auch bei Nahkauf, Karstadt-Feinkost, Hit oder toom.

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Wie finde ich heraus, woher mein Fisch oder Fleisch kommt?

11. August 2011
cc by flickr/ Genista

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Ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung ist es, sich für das Thema Essen an sich zu interessieren und zu sensibilisieren. Je mehr man über die tägliche Nahrung weiß, in um so weniger Fallen tritt man. Dazu gehört auch ein bewussterer Umgang mit Fleisch und Fisch. Den Fleischkonsum sollte man generell zurückfahren und gleichzeitig darauf achten, dass man Qualität kauft.

Lieber weniger Fleisch essen und dafür ein bisschen mehr Geld ausgeben um hochwertiges Fleisch und auch Fisch zu bekommen. Die Herkunft spielt dabei eine große Rolle. Doch wie finde ich heraus, woher Fleisch und Fisch, die ich eben im Supermarkt gekauft habe, herkommen?

Zum einen helfen einem dabei natürlich anerkannte Bio-Siegel und beim Fisch das MSC-Siegel. Man kann aber auch auf der Seite des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eine Suche starten. Musste man sich bisher durch endlos lange Listen wühlen, funktioniert dies nun über eine einfache Suchfunktion.

Dazu gibt man einfach die Zulassungsnummer ein, die auf der Verpackung steht und findet so ohne Umwege den zugelassenen Betrieb. Über eine Exportfunktion kann man sich zudem die entsprechenden Daten herunterladen. In insgesamt 15 Kategorien wird man in allen möglichen Bereichen fündig, von Huftieren, Wildfleisch und Geflügel über Eier und Molkereiprodukte bis hin zu Tierfetten und Gelatine.

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Fische aus dem Pazifik sollen auf Strahlung hin untersucht werden

25. April 2011
cc by flickr/ diekatrin

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Fisch ist gesund, keine Frage, und so ist er auch von vielen, die aktuell auf ihr Gewicht achten wollen, ein fester Bestandteil des Speiseplans. Doch aufgrund der Ereignisse in Japan sind viele Verbraucher unsicher, ob sie Fisch aus dem Pazifik noch kaufen sollen.

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich hier nun auf spezielle Untersuchungen für Pazifikfisch geeinigt. Für alle EU-Staaten ist dieses Monitoring zwar freiwillig, jedoch hat Deutschland angekündigt, dass man auf jeden Fall die Messungen vornehmen werde.

Das Bundesverbraucherministerium erklärte, dass alle Fischlieferungen nach Deutschland zentral erfasst werden und Fische aus dem Pazifik werden direkt den zuständigen Überwachungsbehörden gemeldet.

So will man verhindern, dass radioaktiv verseuchter Fisch in den Handel gelangt. Gleichzeitig gibt dies auch Auskunft darüber, ob auch Fische, die abseits der japanischen Küsten gefangen wurden, verstrahlt sind.

Wer als Verbraucher selbst auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zusätzlich selbst auf die Herkunft des Fisches achten. Bei Fischen mit dem MSC-Siegel, zu denen man eh immer greifen sollte, kann man das Fanggebiet beispielsweise genau erkennen.

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Atom-Katastrophe in Japan: Nie mehr Sushi?

24. März 2011
cc by wikimedia/ cyclonebill

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Die Atomkatastrophe in Japan zieht, wie von vielen erwartet, immer weitere Kreise. Nun wurden die ersten radioaktiv verseuchten Lebensmittel entdeckt und auch das Leitungswasser ist rund um das Krisen-AKW Fukushima verstrahlt. Spuren können sogar noch im rund 200 km entfernten Tokio gemessen werden

In Sachen Lebensmittel bedeutet dies auch für uns, dass wir genau aufpassen müssen, woher unsere Lebensmittel kommen. Der Verkauf von Milch, Spinat und anderen frischen Lebensmitteln, die in der Region um Fukushima angebaut werden, wurde bereits verboten, doch wie wir wissen reicht die radioaktive Wolke weit, so dass nun bereits in Kalifornien oder Island erhöhte Werte festgestellt wurden.

Vor allem Meerestiere und Fische werden wohl die radioaktiven Teilchen in sich aufnehmen. Für eine Nation wie Japan, die sich quasi von Fisch ernährt, eine absolute Katastrophe. Und auch wir sollten wohl bei manchen Sushi-Arten und Co. etwas mehr aufpassen.

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Atom-Katastrophe in Japan: Radioaktiv belastete Lebensmittel in Deutschland?

16. März 2011
cc by wikimedia/ Lotus Head

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Während die ganze Welt betroffen und erschüttert nach Japan blickt, fragen sich die meisten natürlich auch, ob es irgendwelche Auswirkungen hierzulande geben wird. Wie sieht es zum Beispiel mit Lebensmitteln aus dem pazifischen Raum um Japan aus?

Das deutsche Institut für Fischereiökologie schließt aktuell noch eine Gefährdung durch radioaktiv kontaminierten Fisch aus. Man beobachte die Lage jedoch genau und habe ein Frühwarnsystem eingerichtet.

In solch einem Fall würde ein Krisenmechanismus in der EU greifen. Es würden Messungen gemacht, die sicher stellen, dass Lebensmittel unter den vorgeschriebenen Grenzwerten liegen. Auffälligkeiten könnten so schnell festgestellt werden. Seit Tschernobyl gelte diese gemeinsame Verordnung für Futter- und Lebensmittel in der Europäischen Union.

Aus Japan beziehen wir vor allem Produkte wie Fisch oder Sojasauce. Beim Fisch sollte man grundsätzlich eh zu Produkten mit dem MSC-Siegel greifen. Hierbei kann man mithilfe eines Codes genau darauf achten, woher der Fisch kommt.

Natürlich ist die momentane Ware noch nicht betroffen. In ein paar Wochen könnte es aber durchaus so weit sein, denn wie wir gehört haben zieht die radioaktive Wolke aufs Meer. Am besten also in Zukunft zur Sicherheit aufpassen, wie man es eigentlich immer bei Lebensmitteln tun sollte (ich sage nur Chemie im Essen…) Noch sind die Lager voll. Wer also wirklich nicht auf Sojasauce und Co. verzichten kann und auf Nummer sicher gehen will, kann sich jetzt einen kleinen Vorrat anlegen…

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