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Artikel Tagged ‘Ernährungsplan’

Ernährungshinweise

13. Dezember 2010

Was wir essen und trinken, ist für eine vollwertige Ernährung von großer Bedeutung. Das Angebot an Lebensmitteln ist bei und fast unüberschaubar groß. Notwendig sind einfache, klare Ernährungshinweise, um eine Bewertung der einzelnen Produkte vorzunehmen. Ein Ernährungskreis ist dabei eine Hilfe, denn er gibt Überblick über die verschiedenen Nahrungsmittel und die Bedeutung, die sie für die tägliche Ernährung haben. Alle Lebensmittel sind in sieben verschiedene Gruppen eingeteilt.

Man sollte aus jeder Gruppe täglich mindestens ein Lebensmittel essen. Wer sich gesund ernähren möchte, der bevorzugt aus den jeweiligen Gruppen die qualitativ hochwertigen Lebensmittel. Hochwertig, das sind nicht etwa kalorienreiche Nahrungsmittel, sondern diejenigen, die viele lebensnotwendige Nährstoffe enthalten. Nun die Gruppen im Einzelnen:

Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot und andere Getreideerzeugnisse versorgen uns mit pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen, Mineralien und natürlichen Vitaminen, ebenso wie Kartoffeln und Reis. Hier ist naturbelassen allerdings nicht das Optimum. Reis und Kartoffeln müssen gekocht werden. Bevorzugt sollte Vollkornreis werden.

Gemüse und Hülsenfrüchte
Gemüse gilt zu Recht als Inbegriff des gesunden Essens. Es enthält viele Ballaststoffe, ist vitaminreich, sättigend und kalorienarm.

Obst
Obst ist ein unentbehrliches Lebensmittel, das vitamin- und mineralstoffreich und wegen seines natürlichen Zuckergehaltes auch ein idealer Energieträger ist. Je frischer die Früchte sind, um so größer ist ihr Vitamingehalt.

Getränke
Das Einfachste und Natürlichste ist meist auch das Beste. Dies gilt auch für diese Gruppe. Einen hohen Stellenwert hat hier Mineralwasser. Gesüßte Getränke sind dagegen nicht nur kalorienreich, sondern schaden auch der Gesundheit.

Milch und Milchprodukte
Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine sind in Milch und Milchprodukten enthalten. Daher ist es wichtig, diese Lebensmittel täglich zu verzehren.

Fleisch, Fisch und Eier
Bislang essen wir zuviel fettes Fleisch und Wurst, Fisch wird eher weniger und häufig in nicht empfehlenswerter Zubereitungsform verzehrt. Ganz verzichten müssen wir auf Fleisch aber nicht, da es leichter ist, sich mit etwas Fleisch vollwertig zu ernähren als ganz ohne. Das ist zwar auch möglich, bedarf dann aber einer gründlicheren Lebensmittelauswahl. Vorsicht vor Wurst, sie enthält meist sehr viel verstecktes Fett.

Fette und Öle
Fette sind in Maßen lebensnotwendig. Verwenden sollte man Pflanzenöle mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

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Metabolic Balance – Keine normale Diät

12. Juni 2009
Abnehmen durch Metabolic Balance © Flickr/ Pink Sherbet Photography

Abnehmen durch Metabolic Balance © Flickr/ Pink Sherbet Photography

Ein ganz neues Abnehm-System geistert momentan als Wundermittel durch die Medien: Metabolic Balance. Alle Diätratgeber und -magazine stürzen sich auf das Programm, wobei es im Grunde eigentlich keine Diät ist. Und genau das ist wahrscheinlich das Erfolgsrezept, denn es handelt sich hierbei lediglich um eine individuelle Ernährungsumstellung.

Metabolic Balance kann man wohl zu den gesündesten Formen des Abnehmens überhaupt zählen, denn im Grunde wird einfach durch die richtige Ernährung der Stoffwechsel angekurbelt. Und dieser ist bei jedem Menschen verschieden. Daher steht am Anfang von Metabolic Balance ein Besuch beim Arzt, der anhand eines Bluttests, zusammen mit einem speziellen Berater, einen individuellen Ernährungsplan erstellt.

In Zukunft soll man nur noch das essen, was wir und insbesondere unser Stoffwechsel auch brauchen. In vier Phasen wird auf natürliche Weise auf ein gesundes Maß umgestellt. Zunächst muss der Körper erst einmal entschlacken: Zwei Tage lang spült man ihn mit Hilfe von Bittersalz durch und ernährt sich dabei nur von sehr leichten Gerichten: Suppen, leichte Salate etc, alles frisch und bloß nicht aus der Dose oder aus der Tüte!

Nun beginnt man innerhalb der ersten 14 Tage seinen Körper langsam umzustimmen: weiterhin leichte Kost, keinerlei Öl oder Fett zum Braten und Mahlzeiten in individuell bestimmten Abständen.

Danach kann man langsam wieder anfangen ab und an mal zu sündigen: genau einmal in der Woche ist Schlemmen erlaubt. Am Ende dieser dritten Phase werden dann sogar zwei Schlemmertage pro Woche eingebaut und Wein, Desserts und Nudeln sind erlaubt. Jedoch sollte man die anderen Regeln dabei nicht vergessen!

In der vierten Phase sind nochmal deutlich mehr Lebensmittel erlaubt. Täglich drei Liter Wasser trinken.

Ohne ein bisschen Bewegung kommt auch Metabolic Balance nicht aus, daher mindestens zweimal die Woche Sport machen.

Metabolic Balance ist extrem sinnvoll für Menschen, die es ohne strikte Ernährungspläne nicht schaffen abzunehmen. Manche können jedoch auch “einfach” selbst die Ernährung umstellen und sich viel bewegen. Generell gilt, wie auch bei Metabolic Balance: Ernährung und auch der Stoffwechsel sind individuell, daher muss jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen und Angewohnheiten sich seine persönliche Methode schaffen.

Abnehmen, Diäten, Ernährungsplan , , ,

Vollwertiger Ernährungsplan nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

21. Januar 2009

Die ehrwürdige Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat einen Ernährungsplan herausgegeben, mit zehn Grundregeln, die vollwertig und gesund Essen einfach machen. Dabei geht es nicht um die Empfehlung von bestummten Diäten und Zubereitungsarten, sondern um Richtlinien, die es jedem erlauben, gesund zu essen. Eine Diät ist ursprünglich ja auch eine spezielle Ernährung für Erkrankte, wie etwa Diabetiker oder Nierenpatienten. Beim Abnehmen geht es jedoch um eine Ernährungsumstellung, die dauerhaft ein gesundes Gewicht und Fitness bringt.
Regeln einfach und übersichtlich
1. Die erste Regel besagt: vielseitig Essen! Das bedeutet Abwechslung auf dem Teller und Genuss, und dazu stellt man so die ausreichende Zufuhr von allen wichtigen Nahrungsbestandteilen sicher. Warum nicht einmal Experimentieren? Eine Ernährungsumstellung wird so spannender und fällt leichter.
2.Die zweite Regel: Getreideprodukte Essen, mehrmals am Tag und reichlich Kartoffeln. Natürlich ist es am besten, wenn hier zu möglichst unverändertem vollen Korn gegriffen wird. Da Körner aber nicht jedermanns Sache sind, sind auch Brot, Reis und Nudeln durchaus wünschenswert. Ganz besonders, wenn sie einen hohen Vollkornanteil haben. Diese Lebensmittel enthalten Stärke, liefern die Energie für den anstrengenden Alltag und machen lange satt. Warum nicht auch einmal Couscous ausprobieren? Es ist pures Getreide und leicht zuzubereiten.
3. Die dritte Regel: 5 Mal am Tag frisches Obst und Gemüse, nur kurz gegart oder roh, zu jeder Mahlzeit oder als Zwischenmahlzeit. Nicht erst seit der Kampagne “5 am Tag” in aller Munde: frisches Obst und Gemüse liefern alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, sowie Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Außerdem schmeckt frisches Obst und Gemüse einfach lecker.

4. Die vierte Regel: täglich Milch, Milchprodukte und Käse, einmal in der Woche Fisch. Hier auf den Fettgehalt der Nahrungsmittel achten. Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen. In Maßen bedeutet 2 bis 3 Mal pro Woche. Durch Milch und Milchprodukte wird der Calciumbedarf des Körpers gedeckt, in Eiern und Fleisch sind Vitamine der B-Gruppe, in allen diesen Lebensmitteln ist viel Protein. Wer sich vegetarisch oder vegan Ernähren möchte, sollte auf die ausreichende Zufuhr von B-Vitaminen und Calcium achten. Soja und andere Hülsenfrüchte enthalten viel natürliches Protein, B-Vitamine kann man auch über spezielle Präparate zu sich nehmen.
Wenig Fette, wenig Salz und Zucker und viel Wasser
5.Regel Nummer 5: Wenig Fett und Fettreiche Lebensmittel, möglichst Fette pflanzlicher Herkunft verwenden. Fette sind lebensnotwendig, aber eben sehr kalorienreich. Deshalb: möglichst wenig Fett essen. Pflanzliche Fette enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für den Körper essentiell sind, sie sollten deshalb einmal täglich gegessen werden: also etwa in einem Salat mit Olivenöl oder einem Avocado-Dip.
6.Die sechste Regel: Zucker und Salz in Maßen. Das Zucker nicht gerade gut für die Zähne ist, ist ja jedem bekannt. Zucker hat außerdem den Nachteil, dass er für ein kurzfristiges Kreislauf Hoch sorgt – mit anschließendem Absturz. Außerdem hat Zucker ein hohes Suchtpotential. Er sollte also als Gewürz genutzt werden. Vorsicht: in den meisten Fertiggerichten ist ein hoher Anteil Zucker.
Wer zu viel Salz isst, belastet seine Nieren erheblich, was auf Dauer zu einer Schädigung führen kann. Außerdem sorgt eine salzreiche Ernährung für hohen Blutdruck. Nahrungsmittel wie Käse, Wurst oder Schinken enthalten von sich aus sehr viel Salz. Wer solche Lebensmittel gerne isst, sollte auf zusätzliche Salzzufuhr verzichten.
7.Die siebte Regel: Reichlich Flüssigkeit, 1,5 Liter Wasser, Mineralwasser, Kräuter oder Früchtetee täglich. Alkohol nur in kleinen Mengen, und auch Getränke wie Cola oder Fanta, die sehr zuckerreich sind, nur in kleinen Mengen. Diät-Cola ist übrigens auch nicht gesund: die künstlichen Süßstoffe sind zwar nicht schädlich, aber auch nicht eben förderlich, und das Coffein in der Cola tut sein Übriges.
8.Regel Nummer Acht: Die Speisen schmackhaft und schonend zubereiten. Nicht zu heiß, sondern bei möglichst niedrigen Temperaturen, mit Phantasie gewürzt. Schonende Zubereitung erhält die Vitamine und anderen Nährstoffe im Essen. Und den natürlichen Geschmack, was ein Mehr an Genuss bedeutet.
9.Die neunte Regel: Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen. Erst nach etwa 20 bis 30 Minuten reagiert das Gehirn mit dem Signal “satt”. Wer sich Zeit lässt, isst weniger, und behält seine schlanke Linie. Außerdem ist es eine Wertschätzung des Essens, dass sorgfältig zubereitet wurde.
10.Die zehnte Regel: Bleiben Sie in Bewegung. Auch wenn das nicht gerade der Bestandteil eines Ernährungsplans ist: Bewegung ist das A und O beim fit bleiben. Bewegung sollte Spaß machen und in den Alltag eingebaut werden: Treppe statt Lift, einmal zu Fuß zum Einkaufen gehen und dabei das eigene Viertel neu entdecken, Tanzen – jede Form der Bewegung ist gesund.

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