Archiv

Artikel Tagged ‘Ernährungsberatung’

Ernährungsempfehlungen: „My Plate“ löst Pyramide ab

24. August 2011

Wir alle haben wohl die berühmte Ernährungspyramide im Kopf. Diese sagte uns, dass wir jede Menge Nudeln, Kartoffeln und vor allem Getreideprodukte essen sollten, danach Obst und Gemüse zu gleichen Teilen. Als „eher selten“ wurden Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte empfohlen und Fett und Zucker sollte man so wenig wie möglich zu sich nehmen.

Inzwischen gilt diese Pyramide, die übrigens von Kellogg’s mit entwickelt wurde (!), veraltet. Nun wurde in den USA ein neues Schaubild als Ernährungsempfehlung veröffentlicht, deren Herkunft allerdings nicht minder fraglich ist: Sie stammt direkt vom US-Landwirtschaftsministerium USDA und wurde von Präsident Obama im Rahmen der Gesundheitskampagne seiner Frau Michelle in Auftrag gegeben.

„My Plate“ nennt sich das Konzept und wie der Name schon sagt wird unsere empfohlene Nahrungsverteilung in Form eines Tellers dargestellt. Die Hälfte von ihm wird mit Gemüse und Obst gefüllt, wobei Gemüse ein bisschen mehr überwiegt. Die andere Hälfte setzt sich aus Getreide und Proteinen zusammen, wobei es hier an Getreide ein bisschen mehr sein darf. Wichtig ist allerdings, dass man keine einfachen Kohlehdrate zu sich nimmt, also beispielsweise Vollkorn- statt Weizenmehl. Der Proteinanteil könne sich zudem entweder aus pflanzlichen oder tierischen Proteinen zusammensetzen. My Plate richtet sich also an Vegetarier und Fleischesser gleichermaßen.

Neben dem Teller steht noch ein Glas, das uns den Konsum von Milchprodukten mit geringem Fettgehalt empfiehlt. Dazu gibt es noch den Hinweis, dass Wasser eindeutig besser als süße Softdrinks ist. Im Großen und Ganzen ja keine schlechte Darstellung, jedoch auch nichts Neues. Zudem fragt man sich schon, warum unter anderem das Milchglas so wichtig sein soll… ;-)

Ernährungsplan , , , ,

Mit der richtigen Ernährungsberatung Fett wegkriegen

29. Mai 2011

Weightwatchers

Weightwatchers

Da quält man sich monatelang, um einige Kilos zu verlieren, nur damit diese und noch mehr davon dank Jojo-Effekt schon bald wieder auf Bauch, Bein, Po und Hüften landen. Oder aber, man ist gar nicht erst motiviert genug, um im Kreis seiner ständig nach Hunger schreienden Familie sein eigenes Süppchen zu kochen. Und der Begriff “Sport” war schon immer gleichbedeutend mit dem Wort “Hölle”, die Ausübung desselben so unerfreulich wie ein Zahnarztbesuch.

Doch wie schafft man es, dauerhaft und mit relativ wenigen Umstellungen im Alltag an Gewicht zu verlieren und Fett abzuspecken, ohne Unsummen dafür ausgeben zu müssen?
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: mit dem Besuch bei einer Ernährungsberatung, der in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen sogar bezuschusst wird, Erstgespräche sind meist sogar gratis. Dabei richtet sich die Beratung an noch gesunde Menschen, die ihr Leben ändern und schlanker werden wollen.

Ein Ernährungsberater erklärt unter anderem Schlagworte wie “Kalorienbedarf” und “Fettfallen”, deckt falsches Essverhalten, fehlgeleitetes Körperbewusstsein und inkonsequente Lebensführung auf (Achtung: der Ernährungsberater weiß über diverse Ausreden im Bezug auf Esssünden und Sportverweigerung Bescheid – er kennt sie alle!), erstellt gemeinsam mit seinen Kunden Speisepläne und informiert über Trainingsmethoden zur effektiven Fettverbrennung. Auf Wunsch wird der Kunde während der gesamten Zeit des Abnehmens betreut und bei Durst- beziehungsweise Hungerstrecken zusätzlich motiviert.

Zuerst bekommt man also sein Fett weg und wird schonungslos vermessen, gewogen und geprüft, doch danach bekommt man unter den strengen Augen des Beraters mit Hilfe regelmäßiger Kontrollen tatsächlich sein Fett weg.

Als Geschenkidee zur Ernährungsberatung eignet sich ein Gutschein, dem man beispielsweise ein hübsches Foto beifügt, auf dem die beschenkte Person noch etwas schlanker war. Als Zeichen der Unterstützung kann man zusätzlich schriftlich versprechen, dass man ebenfalls Kilos reduzieren und gemeinsam zum Beispiel walken gehen wird.

Eine weitere Geschenkidee zur Ernährungsberatung ist ein Zusatzgutschein, etwa für ein erotisches Fotoshooting nach Abnahme einer bestimmten Anzahl von Kilos.
Es ist jedoch darauf zu achten, dass ein seriöser Ernährungsberater ausgesucht wird, dazu gehören Diätologen, Ernährungswissenschaftler oder -mediziner. Dieser zeichnet sich nicht nur durch kompetentes Fachwissen, sondern auch dadurch aus, dass er selbst keine Produkte zum Verkauf anbietet oder bestimmte Marken empfiehlt.

Diät-Lexikon

Vorsicht bei den süßen Verführungen beim Bäcker

5. Oktober 2010

Dass Streuselschnecken und Co. nicht gerade förderlich für eine Diät sind, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht betonen. Doch nicht wenige unterschätzen die süßen und salzigen Verführungen, die uns der Bäcker ganz nebenbei anbietet.

Neben viel Zucker enthalten etliche Bäcker-Snacks ungesunde Transfette und das nicht zu knapp. Ernährungswissenschaftler raten zu 2 Gramm Transfettsäuren am Tag, doch für die Verbraucher ist dieser Wert kaum nachzuvollziehen. Transfette sind industriell erzeugte Lebensmittelbestandteile, die sich negativ auf die Cholesterinwerte auswirken.

So, und jetzt kommts: Ein 288 Gramm schwerer Streuseltaler hat ganze 1.219 Kalorien, also über die Hälfte des Tagesbedarfs! Ein durchschnittliches Schoko-Croissant kommt auf 432 Kalorien, also knapp vier Stück davon pro Tag und man wäre schon kalorientechnisch bedient. Die Hälfte dieser Kalorien stammen übrigens aus Fett.

Ein Apfel-Zimt-Ring kommt auf 576 Kalorien und enthält 12,4 Gramm Transfettsäuren! Und so setzen sich die Werte fort. Wer abnehmen möchte, sollte also auf jeden Fall die Finger von Leckereien vom Bäcker lassen und wenn man sich in der Bäckerei schon nicht zurückhalten kann, dann doch lieber ein frisches belegtes Vollkornbrötchen essen, mit Salat und einem mageren Käse oder Putenbrust.

Abnehmen, Fett , , , ,

Ernährungsberatung: Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten

14. September 2010

Wer abnehmen möchte und bereits an einer Diät nach der anderen verzweifelt ist, kann sich professionelle Hilfe bei einem Ernährungsberater oder Diät-Coach holen. An was aber nur die wenigsten Menschen in dieser Situation denken, ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen meist einen großen Teil der Kosten für solche Beratungen oder Kurse übernehmen.

Meist findet man direkt auf den Seiten der Kasse eine umfangreiche Kursübersicht und akzeptierte Anbieter. Hat man den richtigen Berater für sich gefunden, sollte man die Daten an die Kasse übermitteln und vorher klären, ob und in welcher Höhe die Kosten übernommen werden. In der Regel zahlen die Versicherungen rund 80%.

Dafür müssen aber natürlich gewisse Voraussetzungen gegeben sein: Die Kurse müssen Elemente der Ernährungsumstellung und Bewegung enthalten. Zudem braucht der Berater bestimmte Qualifikationen wie zum Beispiel einen akademischen Abschluss als „Ernährungswissenschaftler“ oder „Diätassistent“.

Vor der ersten Sitzung sich also kurz bei der Krankenkasse informieren, dass die Leistungen übernommen werden. Dann steht auch finanziell einem gesunden Abnehmen nichts mehr im Wege. Ach ja, leidet man zudem unter chronischen Krankheiten, wie einer erblichen Fettstoffwechselstörung, erhält man zudem ergänzende Zuschüsse. Einfach mal informieren!

Abnehmen , , ,

Autom – Ein Roboter als Diät-Coach

4. Mai 2010

Ach ja, was haben wir nicht alles schon an Diäten probiert und nur die wenigsten davon sind wirklich überzeugend. Zu leicht ist die Gefahr wieder zu „sündigen“. Wie machen die Stars das denn nur? Ganz einfach, sie haben ein ganzes Team aus Fitnesstrainern und Diät-Coaches um sich. Doch das können wir Normalsterblichen uns natürlich nicht leisten.

Auf der Basis dieser Überlegungen hat nun eine Firma in Hongkong einen Roboter entwickelt, zu dem man eine „Beziehung“ aufbauen soll und der einen aktiv beim Abnehmen unterstützt.

Das kleine Ding trägt den Namen Autom und spricht mit einer weiblichen Computerstimme zu uns. Man soll sich sogar ein wenig mit ihm unterhalten können und er geht angeblich auch auf einen ein. Durch diese Fähigkeit der sozialen Interaktion soll Autom uns motivieren, uns auf neue Sport- und Kochideen bringen und uns natürlich auch ein wenig kontrollieren.

Via Touchscreen kann man zusätzliche Details, zum Beispiel über Ernährungsgewohnheiten eingeben und Autom checkt dann übers Netz Kalorientabellen und achtet auf die Einhaltung des Diätplans.

In den USA soll er bald auf den Markt kommen und zwischen 400 bis 500 Dollar kosten. Okay, irgendwie ist das schon ein bisschen unheimlich und wahrscheinlich auch ein wenig nervig, aber jedem das Seine. Wenns schee macht… ;-)

Diäten, Motivation , , , , , , , , ,