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Artikel Tagged ‘Ernährung’

Übergewichtige Jugendliche: Aufklärung und Umdenken gefordert

2. November 2011
cc by flickr/ Marshall Astor

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Unsere Kinder und Jugendlichen werden immer dicker. Dies ist nicht nur bei uns ein großes Problem, sondern in vielen anderen Ländern dieser Welt auch. So manch ein Forscher spricht bereits von einer globalen Epidemie. Diese Tatsache ist uns allen schon länger bewusst, so dass in den Medien viel darüber berichtet wird. Schulen verbannen Süßigkeiten aus dem Pausenverkauf, es werden Präventionsprogramme und -kampagnen gestartet und auch über mehr Sport in der Schule wird gesprochen.

Was tun jedoch die Jugendlichen selbst um ihre überflüssigen Pfunde loszuwerden? Dazu haben US-Wissenschaftler 44.000 Daten zum Risikoverhalten von Schülern aus Philadelphia ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass bei allen Kampagnen und Vorschlägen der Erwachsenen die meisten Teenies selbst nur wenig über gesunde Ernährung und Co. wissen.

So gaben bei den übergewichtigen Mädchen beispielsweise viele an, dass sie sich täglich eine Stunde bewegen würden, gleichzeitig sagten sie aber auch, dass sie rauchen und jeden Tag Softdrinks konsumieren würden. So wissen die Mädchen offenbar nicht, dass sie mit zwei Dosen Limo am Tag ihr Training quasi zunichte machen.

Grundsätzlich sei mangelnde Aufklärung und ein falsches Bild, das in den Medien von manchen Getränken und Nahrungsmitteln vermittelt würde, Schuld daran, dass Jugendliche von einer Kalorienfalle in die nächste tappen würden. Hinzu kommen dann noch die ständigen Berichte über Wunderdiäten und Co… Die Forscher fordern daher ein grundsätzliches Umdenken und mehr direkte Aufklärung.

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lebensmittelklarheit.de – Verbraucherzentralen ziehen positives Fazit

28. Oktober 2011
cc by flickr/ ydnammmm

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Was war das Geschrei groß, als es um die Einführung des Verbraucherportals lebensmittelklarheit.de ging. Die Lebensmittelindustrie fürchtete die Kritik ihrer Kunden und sogar von einem „Pranger“ war die Rede. Nun ist das Portal schon gut 100 Tage online, noch sind keine Verluste bei der Lebensmittelindustrie zu beklagen, jedoch erfreut es sich bei den Verbrauchern größter Beliebtheit.

So vermeldete der Bundesverband der Verbraucherzentralen, dass der Andrang so groß sei, dass inzwischen das Förderbudget aufgestockt wurde. Mit dem Geld soll zum einen die Server-Kapazität ausgebaut, zum anderen mehr Personal zur Bearbeitung der Beschwerden eingestellt werden.

Wie bereits berichtet, waren am ersten Tag von lebensmittelklarheit.de die Server zusammengebrochen, da sich so viele Leute dafür interessierten. Bisher seien um die 3.800 kritische Meldungen eingegangen, wovon bisher über 900 geprüft und bearbeitet wurden. Jede Produktmeldung der Verbraucher wird auf ihre Berechtigung hin geprüft. Ist sie berechtigt, wird der Hersteller kontaktiert und um Stellungnahme gebeten. Diese wird veröffentlicht.

Einige Unternehmen hätten die Kritik leider nicht ernst genommen, andere jedoch schon. Es gibt sogar Firmen, wo das Portal eine Verbesserung bewirken konnte. Also, alles in allem trotz anhaltender Kritik von Seiten der FDP oder der Lebensmittelbranche, für die Verbraucher auf jeden Fall ein durchaus positiver Ansatz!

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Geflügel aus dem Supermarkt: Auf das Etikett achten!

26. Oktober 2011
cc by flickr/ jelene

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Inzwischen weiß man, dass zu einer gesünderen Ernährung auch gehört, den Fleischkonsum zu verringern. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte sich es lieber nur ein- bis zweimal die Woche gönnen und dafür lieber zu Qualität greifen. Diese kostet natürlich etwas mehr, dafür tut man aber nicht nur den Tieren, sondern auch sich selbst etwas Gutes, denn je billiger das Fleisch um so sicherer kann man sein, dass es mit Arzneimitteln und Co. vollgepumpt ist.

Figurbewusste greifen dabei zu Hühnchen und Pute. Doch wie erkenne ich Qualität? Grundsätzlich sollte man sich für einen Erzeuger aus der Region entscheiden. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich also! Dort kann man in der Regel auch nachlesen wie das Tier gehalten wurde. „Intensive Bodenhaltung“ bedeutet nichts anderes als die übliche Intensivmast, also alles andere als gut.

Ein bisschen besser ist hingegen die „Extensive Bodenhaltung“. Hier haben die Tiere mehr Platz, werden jedoch immer noch ausschließlich im Stall gehalten. Bei „Freilandhaltung“ sind die Bedingungen ähnlich, jedoch haben die Tiere tagsüber ständig die Möglichkeit an die frische Luft zu gelangen.

„Bäuerliche Freilandhaltung“ meint, dass die Tiere sich ständig auf begrünten Flächen im Freien bewegen können. Zudem muss das Futter zu 70 Prozent aus Getreide bestehen und die Tiere müssen einer langsam wachsenden Rasse angehören. Das Optimum ist „Bäuerliche Freilandhaltung – unbegrenzter Freilauf“. Hier gelten die eben genannten Möglichkeiten und die Tiere haben zudem so viel Platz wie sie möchten.

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Lebensmittelwarnung – Portal bündelt Rückrufaktionen

24. Oktober 2011
cc by flickr/ mrlinux71

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Immer wieder kann es mal vorkommen, dass Produkte in den Handel gelangen, die für uns Verbraucher gefährlich werden können. Im Lebensmittelbereich reicht dies von Salmonellen bis hin zu Glassplittern in den Produkten. Ab sofort können Verbraucher sich über solche Warnungen zentral auf der Website lebensmittelwarnung.de informieren.

Das Portal wird vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben und bündelt Rücknahme- und Rückrufaktionen von Lebensmittelherstellern. Man gehe davon aus, dass gut fünf neue Meldungen im Monat auftauchen werden, über die man auch via Twitter auf dem Laufenden bleiben könne.

Nachzulesen sind dort in Zukunft Hersteller, Produktname und der Grund der Warnung. Ergänzt werden diese Informationen durch das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Größe der Verpackung. Die Daten stammen übrigens von den Bundesländern, die für die Überwachung von Lebensmitteln zuständig sind.

In diesem Zusammenhang wies die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch darauf hin, dass in Sachen Lebensmittelsicherheit eigentlich eine Rechtsänderung nötig wäre, denn manche Länder würden vor Produkten warnen, während andere Informationen wie diese für sich behalten könnten.

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Nach saurem Essen nicht gleich Zähneputzen

20. Oktober 2011
cc by flickr/ katerha

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Wir alle wissen wohl, dass Stoffe wie Zucker unseren Zähnen schaden können. Jedoch muss man auch bei säurehaltigem Essen wie Zitrusfrüchte oder Essig aufpassen, denn sie weichen den Zahnschmelz auf.

Orangen, Zitronen und Co. sind gesund und gut für die Figur. Daher sollte man auf keinen Fall auf sie verzichten, jedoch muss man nach dem Verzehr ein paar Dinge beachten, wenn man seinen Zähnen etwas Gutes tun möchte.

So raten Experten nach dem Genuss von säurehaltigen Lebensmitteln nicht direkt die Zähne zu putzen. Man sollte gut eine halbe Stunde warten bis der Zahnschmelz nicht mehr so weich ist. Ein guter Tipp ist auch nach saurem Essen zu etwas zu greifen was Kalzium enthält wie Milch oder Quark. Dies sorgt dafür, dass der Mineralienverlust im Zahnschmelz ein wenig ausgeglichen wird.

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