Archiv

Artikel Tagged ‘Ernährung’

Auch Glühwein hat es in sich

9. Dezember 2011
cc by flickr/ m.prinke

cc by flickr/ m.prinke

Wir haben uns an dieser Stelle ja bereits einige Male mit den sogenannten Tücken der Weihnachtszeit beschäftigt. Genuss muss in dieser Zeit ohne Frage sein, jedoch sollten alle, die abnehmen oder auf ihre Figur achten wollen, sich hier und da ein wenig zurückhalten. Zu den klassischen Dickmachern zur Weihnachtszeit gehören Plätzchen, Christstollen, aber auch die fette Gans oder ähnlich Deftiges. Wie bei Getränken generell vergisst zudem so manch einer, dass auch Glühwein es ganz schön in sich hat.

200 Milliliter Glühwein haben rund 180 Kalorien. Wein alleine hat schon nicht gerade wenig, beim Glühwein kommt jedoch gerne auch noch extra Zucker dazu. Man sollte nach Möglichkeit auf Qualität setzen, denn beim guten Glühwein haben Gewürze wie Zimt oder Nelke auch einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel, was einen kleinen Ausgleich bringen kann.

Generell spricht also nichts gegen die eine oder andere Tasse, jedoch sollte man beim Glühwein in Maßen und nicht in Massen zuschlagen, schon alleine aufgrund des Alkoholgehalts, der mit 7 bis 14 Prozent dem normalen Wein in Nichts nachsteht…

Tipps & Tricks , , , ,

Weihnachtszeit: Bei Plätzchen die Kalorien reduzieren

7. Dezember 2011
cc by flickr/ diekatrin

cc by flickr/ diekatrin

Die Weihnachtszeit ist auch immer die Zeit des Jahres, in der wir alle gerne schlemmen. Ob auf dem Weihnachtsmarkt, im Supermarkt, Zuhause oder bei den etlichen Festen, überall locken Leckereien. Natürlich soll man es sich in dieser Zeit gut gehen lassen und muss sich wirklich nicht alles verkneifen, denn Genuss ist schließlich wichtig für unsere Seele.

Jedoch gilt es auch hier wieder Körper und Geist in Balance zu bringen. Durch ein paar einfache Tricks kann man beispielsweise beim Plätzchenbacken einiges an Kalorien einsparen. Anstelle der angegebenen Menge Butter im Rezept, kann man einen Teil auch durch Halbfettbutter ersetzen oder aber man reduziert den Butteranteil und greift stattdessen zu Magerquark.

Meist sind die Zuckerangaben im Rezept ziemlich hoch, auch hier kann man in der Regel die Angabe an sich ein wenig reduzieren. Es müssen auch nicht alle Plätzchen mit Schokolade und besonders viel Nüssen sein. Bei einigen lässt man sie einfach weg oder reduziert ebenfalls die Menge.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen mit den Rezepten zu experimentieren. Man muss nicht immer haarklein am Rezept kleben! Beim späteren Ergebnis wird man feststellen, dass auch diese Plätzchen immer noch köstlich schmecken. Übrigens haben winterliche Köstlichkeiten wie Vanillekipferl, Anisplätzchen oder Spekulatius weniger Kalorien als Plätzchen aus Mürbeteig oder mit einer cremigen Füllung.

Andererseits sollte man sich die speziellen Genüsse der Weihnachtszeit nicht verderben lassen und die zusätzlichen Pfunde dann nach Slvester vielleicht einfach mit einer kleinen Kur im Heilfasten oder einer anderen Diät abspecken.

Tipps & Tricks , , ,

Kleiner Abnehm-Trick: Mit der anderen Hand essen

5. Dezember 2011
cc by fotopedia/ Steve Ling

cc by fotopedia/ Steve Ling

Viele haben beim Abnehmen vor allem das Problem, dass sie beim Schlemmen kein Ende finden. Wer dazu noch schnell isst, kann ziemlich große Portionen verdrücken, denn das Sättigungsgefühl stellt sich bekanntermaßen erst nach gut 20 Minuten ein. Langsameres Essen ist hier also der Schlüssel zum Erfolg, doch auch dies ist gar nicht so leicht…

Kleine Tricks können einem dabei helfen sich selbst auszutricksen. So fanden beispielsweise die Forscher der University of Southern California heraus, dass wenn man mit der nicht-dominanten Hand isst, man um die 30 Prozent weniger Nahrung zu sich nimmt. Das heißt, essen Rechtshänder mit der linken Hand ist die Gefahr nicht so groß, dass man die Mahlzeit schnell in sich hineinstopft.

Dies gilt auch für die Größe des Bestecks. So manche Experten raten dazu, ruhig bewusst zu kleinen Gabeln oder Löffeln zu greifen. Eine gute Methode kann auch das Essen mit Stäbchen sein, nicht nur bei Asia-Food.

Tipps & Tricks , , ,

EHEC: Sprossen wieder essen?

30. November 2011
cc by flickr/ diekatrin

cc by flickr/ diekatrin

Schon fast hätte man die sogenannte EHEC-Epidemie, die offiziell vor vier Monaten als beendet erklärt wurde, wieder vergessen. Wir sind sogenannte Lebensmittelskandale ja fast schon gewöhnt und so warten einige bereits auf die Fischgrippe oder Bienenpest. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat jedoch bis jetzt die Fälle untersucht und nun seinen Abschlussbericht vorgelegt.

Demnach waren Bockshornkleesamen, die aus Ägypten eingeführt wurden, die Ursache für den Ausbruch. Doch was ist nun eigentlich mit den Sprossen? „Darf man sie wieder essen?“ fragt sich vielleicht der eine oder andere. Grundsätzlich kann man dies laut dem BfR wohl mit einem Ja mit Einschränkungen beantworten.

Aus Bockshornkleesamen, die vor dem Oktober 2011 gekauft wurden, sollten zur Sicherheit keine Keimlinge gezüchtet werden. Sprossen sollten generell gut gewaschen werden, wobei sie in roher Form wohl vor allem Personen gefährlich werden könnten, die ein schwaches Immunsystem haben. In gekochter oder in gebratener Form sind sie jedoch nach wie vor unbedenklich, da der Erreger vor dem Verzehr abgetötet wird. War das Thema bei euch noch präsent? ;-)

Lebensmittel , , , , ,

Jojo-Effekt durch Hormone

28. November 2011
cc by flickr/ Helga Weber

cc by flickr/ Helga Weber

Fast alle, die mit einer Diät erfolgreich ziemlich schnell abgenommen haben, kennen den berühmten Jojo-Effekt. Die Kilos sind nach dem Beenden der Diät schnell wieder auf den Hüften. Meist wird dies entweder durch fehlende Willensstärke oder der Rückkehr in das alte Essverhalten begründet. Forscher haben nun jedoch herausgefunden, dass auch die Hormone einen großen Anteil am Jojo-Effekt haben.

Die Forscher beobachteten Übergewichtige, die an einem zehnwöchigen Diät-Programm in Australien teilnahmen. Interessant waren für sie vor allem diejenigen, die innerhalb der kurzen Zeit mindestens zehn Prozent ihres ursprünglichen Gewichts verloren. Dies waren im Schnitt 13,6 Kilo. Um dies zu erreichen nahmen die Abnehmwilligen acht Wochen lang nur maximal 550 Kalorien am Tag zu sich. In den letzten zwei Wochen führte man sie dann wieder langsam an das normale Essverhalten heran.

Nach der Diät nahmen die Probanden innerhalb eines Jahres im Schnitt wieder 5,4 Kilo zu. In dieser Zeit beobachteten die Forscher Hormone, die für den Appetit zu ständig sind. Dabei hatten sich die meisten von ihnen auch nach einem Jahr nach der Diät nicht wieder richtig eingependelt. Dies äußerte sich darin, dass die Probanden sagten, dass sie viel mehr Hunger als vor der Diät verspürten.

Die Wissenschaftler erklären dies durch ein Überbleibsel aus der Zeit, in der eine Gewichtsabnahme lebensgefährlich für den Menschen wurde. Daher würden sich nach schnellem Abnehmen die Hormone auf schnelle Zunahmen einstellen. Auch daran merkt man, dass radikale Diäten für den Körper nicht gut sind. Abnehmen sollte man langsam angehen. Gesunde Ernährung und Sport sind dabei das A und O.

Abnehmen , , , , , ,