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Artikel Tagged ‘Ernährung’

Bundesregierung: Bald weniger Antibiotika in Fleisch?

9. Januar 2012
cc by flickr/ martinroell

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Die industrielle Tierhaltung bedeutet nicht nur für die Tiere unendliche Qualen, sondern schadet uns Menschen auch zunehmend. Seit längerem ist klar, dass im Fleisch Antibiotika und andere Stoffe sind, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Menschen, die zu viele Antibiotika zu sich nehmen, sind irgendwann resistent gegen die wichtigen Medikamente. Fleisch kann dazu erheblich beitragen.

Nun hat die Umweltorganisation BUND Stichproben in deutschen Supermärkten genommen und dabei zudem auch Antibiotika-resistente Keime entdeckt. Die Bundesregierung hat darauf nun reagiert. Ein Sprecher bestätigte, dass Verbraucherministerin Ilse Aigner noch in dieser Woche einen Gesetzentwurf vorlegen wird, nach dem der Einsatz von Antibiotika nur drastisch auf die Behandlung von kranken Tieren beschränkt wird. Zudem soll die Zuständigkeit der Kontroll- und Überwachungsbehörden erweitert werden.

Die Organisation BUND fordert indes eine Halbierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung bis zum Jahr 2015. Zudem solle der Handel belastete Produkte aus dem Sortiment nehmen und dies auch an die Zulieferer weitergeben. Nur so kann der Druck auf die Branche erhöht werden. Generell hält der BUND eine Abkehr von der industriellen Tierhaltung für sinnvoll und notwendig.

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Zu- und Abnehmen ist eine Typfrage

4. Januar 2012
cc by flickr/ MSVG

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Im Grunde wissen wir es alle: Die einen können essen, was sie wollen und nehmen einfach nicht zu, während bei anderen schon ein Dessert zu viel sich auf den Hüften bemerkbar zu machen scheint. Warum machen wir uns dann eigentlich immer noch in Sachen Diäten oder Körpergewicht gleich?

Die wenigsten von uns arbeiten in einem Beruf, wo das Aussehen eine zentrale Rolle spielt. Ich spreche hier natürlich nicht von krankhaftem oder gesundheitsgefährdenden Übergewicht, sondern von den üblichen paar Kilos zu viel. Trotzdem quälen sich die meisten Tag für Tag um in ein Schönheitsbild zu passen, das auf den Mensch als Individuum nur schwer zu übertragen ist.

Schon 1990 haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Zu- und auch Abnehmen eine Typfrage ist. In Kanada wurden männliche Zwillinge über 120 Tage beobachtet. Sie durften sich nur minimal bewegen und mussten an sechs Tagen in der Woche 1.000 Kalorien mehr zu sich nehmen als sie eigentlich brauchten. Rein rechnerisch hätten sie in dieser Zeit alle zwölf Kilo zunehmen müssen. Dies war jedoch nicht der Fall. Die einen nahmen nur fünf Kilo zu, die anderen 13. Also schließen wir auch diesen Beitrag mit den Worten: Ernährt euch gesund, esst nicht so viel Chemie, macht ein bisschen Sport und hört ansonsten auf, euch ständig fertigzumachen… ;-)

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Partner meist von Diät des anderen genervt

3. Januar 2012
cc by flickr/ jeff_golden

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Gerade jetzt nach den Feiertagen bricht bei den meisten Deutschen wieder das Abnehmfieber aus. Man hat die Tage über zu gut und zu viel gegessen und muss sich nun wohl oder übel den Konsequenzen stellen. So manch einer verfällt dabei in Panik und fängt mit einer Radikalkur nach der nächsten an. Vielleicht sollte man die Sache jedoch dem Partner zuliebe auch etwas ruhiger angehen lassen, denn die meisten Deutschen zeigen sich laut einer aktuellen Umfrage des TV- und Onlineshops QVC genervt von den Diäten des Schatzes.

Ganze 75 Prozent können es demnach nicht leiden, wenn die Liebste oder der Liebste anfangen, wieder einmal nur an Möhren zu nagen. Gut jeder Zehnte findet es dabei am schlimmsten, dass er oder sie die kalorienreduzierten Mahlzeiten mitessen oder sich selbst etwas eigenes kochen muss. Und auch für alle, die erst am Anfang einer Beziehung stehen: Laut der Umfrage finden 70 Prozent der Deutschen Getue ums Essen beim ersten Treffen ganz furchtbar.

Gleichzeitig wollen einige aber selbst auch nicht unattraktiv für den Partner sein. So sagte jeder Fünfte, dass er dem Partner zuliebe abnehmen würde. Zwei Prozent der Frauen würden sich dafür sogar unters Messer legen. Also, ein paar Kilos abnehmen, kann dem einen oder anderen sicherlich nicht schaden, jedoch bleibt man generell dabei am besten entspannt und stellt seine Ernährung um und macht Sport. So bleiben die Kilos auch weg und man kann sich das Thema Diät in der Beziehung mit viel Glück sparen. ;-)

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Studie: Diät gut für das Gehirn?

21. Dezember 2011
cc by flickr/ William Woodward (Woody)

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Wir alle wissen, dass eine gesunde und kalorienarme Kost gut für unseren Körper ist. Italienische Forscher konnten nun in einer Studie zeigen, dass eine kalorienreduzierte Ernährung sich positiv auf das Gehirn auswirkt. Konkret heißt dies, dass so die Alterung des Gehirns verlangsamt wird.

Schon länger wussten die Wissenschaftler, dass sich die kognitiven Fähigkeiten bei Mäusen verbessern und sie weniger an Alzheimer erkrankten. Nur leider kannten sie den Grund dafür nicht. Bis jetzt! An einer Studie an Labormäusen zeigten sie, dass dafür das Proteinmolekül CREB1 verantwortlich ist. Eine reduzierte Kost regt dieses offenbar an und sorgt so dafür, dass das Gehirn langsamer altert.

Diese Ergebnisse liefern vor allem wichtige Erkenntnisse für die Demenz-Forschung. Es könnte auch erklären, warum vor allem übergewichtige Menschen im Alter häufiger an Demenz erkranken. Man will nun versuchen, das Molekül nicht nur durch eine Diät zu aktivieren, sondern auch ein spezielles Medikament zu entwickeln.

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Die Gerümpel-Diät: Mehr Ordnung im Leben und dabei abnehmen?

20. Dezember 2011
cc by flickr/ DoJoe

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Diät-Ratgeber gibt es viele auf dem Markt und sie ähneln sich meist ziemlich. Ab und an findet man aber Bücher, die sich von den anderen abheben, egal, ob man nun die Vorschläge darin teilt oder nicht. Bei Bastei Lübbe ist das Buch „Die Gerümpel-Diät“ von Peter Walsh erschienen. Er vertritt die Auffassung, dass bei vielen Menschen Übergewicht bereits beim Zustand der eigenen Wohnung anfängt.

Man solle seine Wohnung also „entschlacken“ und sauber und ordentlich halten um seinen eigenen Kilos den Kampf anzusagen. Was im ersten Moment komisch klingt, macht vom Grundprinzip her durchaus Sinn. Laut Walsh haben viele Menschen, die im Chaos wohnen, den Fokus im Leben verloren. Diese Leere würde man mit Essen stopfen. Zudem sind Menschen, die häufiger für Ordnung sorgen an sich meist aktiver.

Walsh rät nun in seinem Buch dazu, sich zunächst an die eigenen vier Wände und somit einen neuen Schritt in seinem Leben zu machen. Im Schlafzimmer mistet man zum Beispiel den Kleiderschrank aus und trennt sich bewusst von Sachen, in die man nicht reinpasst. Die Hoffnung dort irgendwann noch hineinzupassen, mache einen nur träge.

In der Küche kocht man eher gesund, wenn man Platz dazu hat und sich vorher nicht durch Abwasch und Co. kämpfen muss. Der Esstisch sollte stets frei sein, damit man sich zu einer schönen Mahlzeit Zeit und Ruhe nehmen kann. Im Bad rät der Autor dazu, die Waage wegzuschmeißen und nicht auf Zahlen zu achten. Sinniger ist ein Ganzkörperspiegel, in dem man realistisch seinen Problemzonen ins Auge blickt. Was haltet ihr von dem Ansatz?

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