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Wir alle befassen uns wohl jeden Tag mindestens einmal mit dem eigenen Körpergewicht. Die Frage „ Bin ich zu dick?“ beschäftigt wohl die meisten Deutschen. In diesem Zusammenhang hören wir permanent alle möglichen Ratschläge, Tipps und Tricks. Doch welche davon sind erfolgreich und vor allem, wer bestimmt überhaupt, was zu dick heißt?
Solchen und anderen Fragen wird Starkoch Tim Mälzer in der heutigen Folge der TV-Reihe „Deutschland isst…“ auf den Grund gehen. Dafür beleuchtet er auch die Industrie rund um den Diät-Wahn und versucht Hinweise zur wirklich gesunden Ernährung zu geben.
Zudem haben auch vier Freiwillige jeweils eine der gängigen Abnehmmethoden ausprobiert und werden über ihre Erfahrungen berichten. Dies wäre zum einen die Methode der Weight Watchers, dann Schlank im Schlaf, Trennkost sowie eine Ernährung nach den zwölf Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
„Deutschland isst…“ mit Tim Mälzer heute Abend (9. Mai) um 21 Uhr im Ersten…
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Das Klischee vom erfolgreichen, dynamischen Geschäftsmann, der durchtrainiert in seinem Maßanzug um die Welt jettet, stimmt wohl eher nicht, denn laut einer Studie der Columbia University leiden Personen, die häufig auf Geschäftsreisen gehen müssen, häufiger an Übergewicht und gesundheitlichen Problemen als ihre Kollegen, die weniger auf Achse sind.
Am schlimmsten betroffen sind demnach die Personen, die zwei Wochen oder länger im Monat geschäftlich unterwegs sind. Die Viel-Reisenden der insgesamt 13.000 Teilnehmer der Studie hatten im Schnitt einen BMI von 27,5, was zu hoch ist, die Wenig-Reisenden hatten einen BMI von 26,1, was zwar auch noch ein bisschen zu viel, aber eben deutlich weniger ist.
Zudem waren die Cholesterin-Werte der Viel-Reisenden meist schlecht. Die Gründe dafür liegen wohl auf der Hand: Unterwegs schafft man es meist nicht wirklich auf eine gesunde Ernährung zu achten, hinzu kommen dann noch Faktoren wie Bewegungsmangel und Stress. Diese Studie soll nun die Basis für weitere Untersuchungen bilden, die die Zusammenhänge zwischen chronischen Gesundheitsproblemen und Geschäftsreisen erforschen.
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Wieder einmal hat sich die Verbraucherschutz Organisation Foodwatch ein Produkt herausgesucht, das exemplarisch für viele andere Lebensmittel stehen kann, bei denen wir von den Konzernen täglich an der Nase herumgeführt werden. Inzwischen ist es wirklich nichts Neues mehr, dass Werbung nicht das reale Bild widerspiegelt. In den letzten Jahren gehen die Konzerne dabei jedoch immer weiter.
So sind wir es schon gewohnt, dass Spitzensportler uns mal nebenbei zu Süßigkeiten raten. So auch in den Spots für Milch-Schnitte. Foodwatch hat dem Hersteller Ferrero nun irreführende Werbung vorgeworfen.
Durch Spitzensportler als Werbepartner erzeuge der Konzern das Bild einer leichten Zwischenmahlzeit. In Wirklichkeit besteht Milch-Schnitte jedoch zu rund 60% aus Fett und Zucker, was sogar so manches Stück einer Sahnetorte leichter mache, so Foodwatch.
Ferrero entgegnet den Vorwürfen, dass man mit den Spitzensportlern zum Ausdruck bringen wolle, dass zu einem ausgewogenen Lebensstil auch viel Bewegung gehöre. Die Spots zeigten, dass Ernährung und Bewegung zusammengehören.
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In der Vergangenheit haben bereits mehrere Studien gezeigt, dass Chili eine appetitzügelnde Wirkung hat und einen so beim Abnehmen unterstützen kann. Bei diesen Studien wurden jedoch meist unrealistisch große Mengen Chili verwendet. Eine aktuelle Studie hat dies nun aber auch mit einer normalen Dosis in der täglichen Ernährung nachgewiesen.
Chili regt unseren Stoffwechsel an, dämpft den Appetit und erhöht den Kalorienverbrauch nach einer Mahlzeit. Wer gerne scharf isst, ist klar im Vorteil. Wobei die Studie auch zeigte, dass besonders diejenigen, die nur selten bis nie Chili essen, schon bei kleinen Mengen einen größeren Effekt erzielen.
Naja, dies wird wohl vor allem am Brennen im Mund liegen…
Jedenfalls lindert Chili im Allgemeinen die Lust auf Fettiges und Süßes. Also, ruhig auf scharfe Speisen setzen. Wer hier noch beispielsweise zur asiatischen Küche greift, die nicht selten leichter und gesünder ist als unsere, der kann bei der Ernährung kaum etwas falsch machen.
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Es ist eine Studie, bei der man irgendwie geneigt ist, ungläubig den Kopf zu schütteln… Ein Forscherteam will nun in einer Studie herausgefunden haben, dass der Anblick von molligen Menschen auf andere appetitanregend wirken kann.
Dafür sprachen sie auf der Straße beliebig Menschen an und baten sie an einer kurzen Umfrage teilzunehmen, die jedoch nur als Ablenkung diente. Währenddessen zeigte man ihnen ein Bild von einer übergwichtigen Person, einer schlanken Person und einer Lampe als neutrales Objekt. Danach bot man ihnen Bonbons an. Diejenigen, die nun die dickere Person gesehen hatten, nahmen deutlich mehr Bonbons als die anderen.
Dies bestätigten sie auch noch in einem zweiten Versuch. Bei einer Keksverkostung aßen die Leute mehr Kekse, wenn eine übergewichtige Person anwesend war. Daraus schließen die Wissenschaftler nun, dass Übergewichtige unseren Appetit anregen und zwar als eine Art negatives Vorbild.
Wenn man die Studie genau betrachtet, könnte man sie aber doch auch anders interpretieren. Vielleicht hat das Ganze nichts mit der übergewichtigen Person zu tun und die dünne Person ermahnt uns nur unbewusst ebenfalls auf unsere Linie zu achten. Naja, und bei der Lampe wird man eben erst gar nicht an Essen und die eigene Figur erinnert…
Warum auch immer am Ende ist man so und so selbst für das, was man isst verantwortlich und nicht die Mitmenschen!
Erfahrungsaustausch Ernährung, Naschen, Studie, Übergewicht