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Artikel Tagged ‘Ernährung’

EU beschließt neue Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln ab 2014

30. September 2011
cc by flickr/ Simon Shek

cc by flickr/ Simon Shek

Vor einiger Zeit war die von Verbraucherschützern immer wieder geforderte Ampel, die bei Lebensmitteln durch einfache farbliche Kennzeichnung Auskunft über die Verteilung der Nährstoffe und den Kaloriengehalt gibt, in der EU gescheitert. Nun konnten sich die Minister wenigstens auf eine neue Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel einigen.

Ab dem Jahr 2014 müssen Verpackungen Angaben zu Fett, Zucker, Salz, Kohlenhydrate und den Kaloriengehalt enthalten, was ja jetzt schon bei einigen Lebensmitteln der Fall ist. Die Angaben müssen je 100 g bzw. 100 ml gemacht werden und die Schrift muss eine Mindestgröße haben. Zusätzliche Angaben pro Portion oder den Anteil des Kalorientagesbedarf bleiben weiterhin optional. Die Regeln für Nährwertangaben treten jedoch erst 2016 in Kraft.

Desweiteren dürfen Lebensmittel-Imitate nicht mehr als das eigentliche Lebensmittel bezeichnet werden. Analog-Käse darf also nicht mehr Käse heißen. Desweiteren müssen für Allergiker allergieauslösende Stoffe deutlich hervorgehoben werden und Produkte mit Koffein müssen Warnhinweise für Kinder und Schwangere enthalten. Bei Frischfleisch wird es in Zukunft Pflicht über die Herkunft zu informieren, was bisher nur für Rindfleisch gilt.

Kritiker halten diese Regelungen immer noch für zu wenig. Mal sehen, wie sie umgesetzt werden und ob es für uns Verbraucher am Ende eine Verbesserung darstellt…

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CaloryGuard 2: Mit der App seine Ernährung überwachen

30. September 2011
Foto: CaloryGuard 2

Foto: CaloryGuard 2

Apps rund um das Thema Diäten und Fitness gibt es inzwischen viele, doch nur ein paar haben die User bisher vollkommen von sich überzeugt. Bei der App CaloryGuard 2 scheint dies der Fall zu sein, denn sie gehört im App Store in der Kategorie „Gesundheit & Fitness“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Luxemburg zu den zehn beliebtesten Anwendungen. Viele Wochen lag sie sogar auf Platz eins.

Mit CaloryGuard 2 soll man ganz einfach seine tägliche Ernährung im Auge behalten können. Dabei kann man auf eine der größten Lebensmitteldatenbanken Deutschlands zugreifen, die einem nicht nur den Kaloriengehalt von Nahrungsmitteln und Mahlzeiten verrät, sondern die Lebensmittel auch übersichtlich nach dem Ampelsystem bewertet.

User können ganz einfach ein Ernährungstagebuch erstellen und dies mit der körperlichen Aktivität kombinieren. Die App soll zum einen Leute ansprechen, die abnehmen wollen, aber auch solche, die ihre Ernährung aus anderen Gründen kontrollieren müssen, wie Sportler oder Diabetiker.

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Genug trinken

23. September 2011
cc by flickr/ Svadilfari

cc by flickr/ Svadilfari

In den letzten Jahren haben Experten eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr stark thematisiert. So sind sich die meisten Experten inzwischen einig, dass ein Mensch pro Tag, wenn er sich nicht anstrengt, gut 1,5 Liter Wasser trinken muss.

Bei Anstrengung wie beispielsweise bei hohen Temperaturen oder wenn man Sport treibt, kann sich diese Menge schnell auf zwei bis drei Liter täglich erhöhen. Wer nicht genau weiß, ob er zu viel oder zu wenig trinkt, dem rät die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) den Gang auf die Waage.

Laut DGSP sollte man sich in diesem Fall morgens und abends wiegen. Wer bei unveränderter Ernährung am Abend weniger wiegt als am Morgen, sollte diesen Unterschied durch genügend Flüssigkeit ausgleichen. Dazu eignen sich am besten Wasser und ungesüßte Tees. Natürlich seien kleine Schwankungen normal. Diese sollten sich jedoch stets im Bereich von unter einem Prozent bewegen. Fragt sich nur, ob die DGSP den Umstand nicht ein bisschen vereinfacht, denn schließlich hängen am Gewicht ja auch noch andere Faktoren…

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Studie: Gehirn von Übergewichtigen reagiert auf Essen anders als bei Normalgewichtigen!

21. September 2011
cc by flickr/ ebruli

cc by flickr/ ebruli

Es klingt fast schon ein wenig unglaublich, aber eine Studie der Universität Yale ergab, dass bei Menschen mit Übergewicht das Gehirn anders auf den alleinigen Anblick von Essen reagiert als bei Normalgewichtigen.

Die Probanden bekamen ein Mittagessen serviert, der Blutzuckerspiegel wurde kontrolliert und sie wurden in einem Kernspintomographen untersucht. Während des Scans wurden ihnen Bilder von Essen und von Gegenständen gezeigt, die nichts mit dem Thema Nahrung zu tun hatten. Während dabei ihre Hirnreaktionen auf die visuellen Reize erfasst wurden, mussten sie zusätzlich noch sagen, ob sie bei dem jeweiligen Bild Lust auf Essen hätten. Um die Werte zu kontrollieren wurde das ganze durchgeführt, während den Probanden reguliert Glukose zugeführt wurde.

Dabei zeigte sich deutlich, dass bei den Normalgewichtigen bei niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Essensbildern andere Hirnregionen angesprochen wurden als bei normalem Blutzuckerspiegel. Auf niedrigem Niveau wurden sie vor allem von kalorienreicher Nahrung angesprochen. Der Körper signalisierte also energiereiches Essen zu sich zu nehmen.

Interessanterweise gab es diesen Unterschied zwischen hohem und niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Übergewichtigen nicht. Bei ihnen wurden auf normalem Niveau dieselben Hirnregionen angesprochen wie bei Unterzucker! Demnach werden Informationen zur Nahrungsaufnahme bei Übergewicht anders verarbeitet. Die US-Forscher gehen davon aus, dass schon die bloße Abbildung von Nahrung reicht, dass Übergewichtige zu einer zusätzlichen Mahlzeit verleitet werden.

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Dunkle Schokolade mit Sport kombinieren?

16. September 2011
cc by flickr/ Chocolate Reviews

cc by flickr/ Chocolate Reviews

Wir haben in den letzten Jahren ja viel über die durchaus positiven Wirkungen von Schokolade gehört. Je höher der Kakaoanteil der Schokolade ist, um so gesünder ist sie. So soll dunkle Schokolade angeblich gut gegen Herz-Kreislauferkrankungen, gut für die Haut sein usw. Dunkle Schokolade in Maßen ist durchaus gut für den Körper. Nun haben Forscher die Kombination von dunkler Schokolade und Sport untersucht.

Sie teilten dazu Mäuse in vier Gruppen ein. Die einen bekamen nur Wasser zu trinken, die anderen Wasser und mussten zusätzlich 30 Minuten am Tag auf dem Laufband laufen. Wiederum eine andere Gruppe erhielt den gesundheitsfördernden Kakaoanteil Epicatechin und die vierte Mäuse-Gruppe nahm Epicatechin zu sich und musste trainieren.

Am Ende zeigte sich, dass die Nur- Epicatechin-Mäuse mehr Mitochondrien gebildet hatten als die Nur-Wasser-Mäuse. Mitochondrien sind sozusagen die Kraftwerke unserer Zellen. Je mehr Mitochondrien wir haben um so leistungsfähiger sind wir. Sport erhöht die Anzahl der Mitochondrien im Körper. Die Forscher zeigten nun, dass auch Epicatechin diesen Effekt hat!

Das beste Ergebnis zeigten am Ende des Tests die Mäuse mit der Kombination aus Epicatechin und Training. Mit dem Alter geht auch die Mitochondrien-Produktion im Körper zurück. So sagen die Wissenschaftler, dass die Mischung aus Sport und Epicatechin nicht nur gut für die Figur, sondern auch für die Leistungsfähigkeit im Alter sein könnte. Was für eine gute Vorstellung! ;-)

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