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Artikel Tagged ‘Ernährung’

Jamie Oliver: Druck auf McDonald’s wegen Fleischbehandlung

3. Februar 2012

Starkoch Jamie Oliver setzt sich seit geraumer Zeit für gesünderes Essen ein. In seiner US-Sendung hat er sich nun mit McDonald’s angelegt und das mit Erfolg! Jamie deckte in seiner Show eine ziemlich fragwürdige Methode auf, wie McDonald’s Fleisch „aufbereitet“.

Durch den Zusatz Ammoniumhydroxid, der laut Jamie Oliver wie „pinker Schleim“ aussieht, wird minderwertiges Fleisch wieder zu Burgern und Co. gemacht. Seit Monaten setzt sich der TV-Koch gegen diesen Zusatz ein und hat so bereits dazu beigetragen, dass Burger King und auch Taco Bell den Zusatz nicht mehr verwenden.

McDonald’s gab nun ebenfalls klein bei und kündigte an, Ammoniumhydroxid nicht mehr verwenden zu wollen. Natürlich nicht aufgrund des öffentlichen Drucks, sondern weil man seinen Standard verbessern wolle…

In seiner Sendung deckte Jamie Oliver auf, dass die Fast Food Kette minderwertiges Fleisch, das man so wohl nur für Hundefutter verwenden würde, mit dem Zusatz aufbereite, um es dann an den Menschen weiterzuverkaufen.

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Abnehmen: Hauptsache kalorienreduziert

31. Januar 2012
cc by flickr/ stlbites.com

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Jeden Tag werden wir alle mit etlichen Diät-Vorschlägen bombardiert. Der Kampf gegen die Kilos ist schon lange zu einem Milliardengeschäft geworden, wobei viele Übergewichtige am Ende einfach nur noch verunsichert sind. Man probiert die unterschiedlichsten Diäten aus und irgendwie landen die Kilos dann doch immer wieder am Ende auf den Hüften.

US-Wissenschaftler haben nun herausgefunden, was so manch einer von uns bereits seit einiger Zeit vermutet: Das Diät-Konzept ist vollkommen egal, Hauptsache man hält es durch und nimmt weniger Kalorien zu sich.

In einem Experiment mussten Probanden über sechs Monate jeweils unterschiedliche Diäten machen. Die einen reduzierten Fett, die anderen aßen weniger Eiweiß und wieder andere mussten auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichten. Am Ende war das Ergebnis bei allen ähnlich. So gaben die Forscher keiner der Diäten den Vorzug, da bei allen die Kalorienreduktion entscheidend ist.

Ob diese Methoden nun gesund sind oder nicht, wurde in der Studie leider nicht berücksichtigt. Fakt ist, dass eine generelle Ernährungsumstellung auf kalorienärmere und gesündere Kost einen langfristigen Erfolg bringt. Also, befreien wir uns von den Diät-Dogmen und schalten unseren Verstand ein! ;-)

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Diät-Ratgeber dominieren Focus-Beststeller-Liste

30. Januar 2012
cc by flickr/ s.schmitz

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Alle zwei Wochen ermittelt das Marktforschungsunternehmen Media Controll GFK im Auftrag des „Focus“ die Bestseller-Listen des Magazins. Auf der Liste der Ratgeber tummeln sich derzeit die Diät-Bücher.

Auf Platz eins schoss mal wieder „Die Dukan Diät“ des französischen Arztes Pierre Dukan und verdrängt damit „Das Schulkochbuch“ von Oetker auf Platz drei. Sowieso scheint unter den Ratgebern sich alles um das Thema Essen zu drehen. Den zweiten Rang belegt Alfons Schuhbecks „Meine Reise in die Welt der Gewürze“.

Die Diät-Ratgeber dominieren jedoch eindeutig die Top10, denn darunter finden sich „Koche mit Weight Watchers“ und „Ich bin dann mal schlank: Das Erfolgsprogramm“ von Patric Heizmann. Drei Bücher stammen von „Schlank im Schlaf“-Guru Detlef Pape! In den Augen der Experten liegt dies vor allem daran, dass sich, wie in jedem Jahr nach den Feiertagen, die Leute fit für den Frühling und den Sommer machen wollen.

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Verbraucherschützer üben heftige Kritik an Kinderlebensmitteln

25. Januar 2012
cc by flickr/ Terwilliger911

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Auf dem Markt scheint es immer mehr Produkte zu geben, die sich direkt an Kinder richten und speziell für sie designt wurden. So sehr die Hersteller sich auch bemühen zu betonen, dass sie gesund seien, so kalorienreich sind sie in der Regel auch. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun die Ergebnisse einer großen Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass die meisten dieser Lebensmittel absolut überflüssig und nicht besonders gut für die Kleinen sind. Die Experten fordern strengere Regeln für Kinderlebensmittel und deren Vermarktung.

Kinder würden mit einer bunten Aufmachung und meist auch noch kleinen Geschenken geködert. Dies führe jedoch nur zu falschen Ernährungsgewohnheiten und trage zur Verunsicherung der Eltern bei. Bis zu einem Alter von fünf Jahren könnten Kinder laut den Verbraucherschützern gar nicht zwischen Werbung und anderen Inhalten unterscheiden. Generell seien Kinder für die Werbewirtschaft sehr interessant, da sie unkritisch mit den Botschaften umgehen und dabei sehr schnell lernen.

Man müsse ganz konkrete Vorgaben und Regeln gesetzlich formulieren, da die Selbstverpflichtung laut den Experten offenbar nichts bringe. Ein weiterer Kritikpunkt der Verbraucherzentralen ist, dass die Kinderprodukte meist einen viel zu hohen Zucker-, Salz- und Fettgehalt haben. Dies gehe meist aus den Angaben auf der Packung nicht auf den ersten Blick hervor, da die Nährwertangaben auch hier sich oft am täglichen Kalorienbedarf einer erwachsenen Frau orientieren. Die Produkte müssten von den Inhaltsstoffen mehr auf die Kinder zugeschnitten sein. So seien gute kindgerechte Produkte nämlich durchaus möglich.

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„Maggie goes on a Diet“: Kinderbuch sorgt in USA für Skandal

24. Januar 2012

Heutzutage haben viele Kinder mit Übergewicht zu kämpfen, was katastrophale Folgen für ihre Gesundheit hat oder haben wird. Sport und eine gesündere Ernährung sind hier der Schlüssel. Nur wie bringt man dies den Kindern näher. Der US-Autor Paul M. Kramer hat im Serlbstverlag ein Buch an den Start gebracht, das seit Wochen aufgebrachte Eltern in den USA beschäftigt.

Das Kinderbuch nennt sich „Maggie goes on a Diet“ und wird auf Amazon.com bereits für Kinder ab vier Jahren empfohlen. Der Inhalt ist ganz einfach: Maggie ist dick, deprimiert und alleine. Sie beschließt sich gesünder zu ernähren und macht Sport. Auf diese Weise nimmt Maggie in zehn Monaten 25 Kilo ab und führt von da an das Leben ihrer Träume. Sie ist beliebt, hat Freunde, passt in ihre Traumkleider und ist ein glückliches Mädchen.

Viele Eltern machen sich nun darüber sorgen, dass schon Vierjährige so zu einer Diät ermuntert werden. Das Leben sei zudem nicht so einfach: Man nimmt nicht einfach ab und ist der Superheld. Darüberhinaus verstärkt das Buch in den Augen vieler etliche Vorurteile: Alle Dicken sind unglücklich und haben keine Freunde und alle dünnen Mädchen sind glücklich und beliebt.

Der Grundgedanke mag ja gut sein, jedoch vermittelt der Autor sicherlich ein viel zu einfaches Bild und man kann einige Eltern verstehen. Im kommenden Monat wird der Titel des Buches übrigens geändern. Dann heißt es nur noch: „Maggie eats healthier“. Am Inhalt ändern sich jedoch nichts. Was meint ihr dazu?

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