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Artikel Tagged ‘Diät’

Abnehmen mit Bewegung – auch für Anfänger

1. Dezember 2008

Abnehmen kann man am besten mit Bewegung. Zudem macht Sport fit und gesund, gibt Energie und ein gutes Körpergefühl, und was am wichtigsten ist: Sport macht Spaß! Ja, auch wenn Sie in der Schule immer als Letzter in die Mannschaft gewählt wurden und die Sportstunde eine einzige Folter war. Auch dann. Denn jetzt haben Sie die freie Auswahl an Sportarten, und Sie machen es für sich, und nicht für die Note.
Anfänger sind Menschen mit großen Möglichkeiten
Selbst wenn Sie übergewichtig sind, lange keinen Sport mehr gemacht haben, schon etwas länger leben oder krank waren: Bewegung kann auch Ihnen Spaß machen, und ihnen beim Abnhemen oder fit und stark werden helfen. Nehmen Sie sich für den Anfang nur nicht zuviel vor. Wer seit zwanzig Jahren die Abende auf der Couch verbringt wird nicht innerhalb von sechs Wochen den Iron Man gewinnen können. Lassen Sie sich Zeit und achten sie unbedingt darauf, dass der Sport ihnen Spaß macht. Dann bleiben Sie auch dabei, und gewinnen obendrein mehr Lebensfreude. Das kann tanzen sein, Tischtennis, Badminton, Kanufahren – ganz egal. Probieren Sie einfach aus! Jetzt haben Sie die Möglichkeit dazu!

Für ganz Untrainierte
Wer Übergewicht hat, oder lange nicht mehr trainieren war, fühlt sich im Fitnessstudio oft nicht wohl. Die Übungen dort scheinen auch nicht gerade auf Untrainierte oder übergewichtige Menschen zugeschnitten zu sein. Mein Tipp: fangen Sie doch mit einem Spaziergang an! Erst langsam, dann schneller. Erst kurz, dann länger. Zu Fuß gehen schont die Gelenke, sorgt für Sauerstoff in den Lungen und stärkt den Kreislauf. Mit schnellem Gehen kann man sich langsam aber sicher ein Fitnessniveau aufbauen. Von da aus kann man dann weiter Aufbauen: mit neuen Sportarten, zum Beispiel.
Fitness zuhause
Wer Studios ncht mag, oder wegen unregelmäßiger Arbeitszeiten nicht pünktlich zum Training kann, kann auch zu Hause trainieren. Mittlerweile gibt es viele Fitnessprogramme auf DVD, die es erlauben, im eigenen Rhytmus und in der eigenen Zeit die Fitness aufzubauen, fernab von den Blicken anderer und dem Gefühl des Wettbewerbs, das gerade in der Anfangszeit eher schadet als nützt. Zudem ist eine DVD günstiger als die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio.

Fitness, Sport ,

Diät Tipps für die Feiertage

1. Dezember 2008

Bevor es zu den gefürchteten Feiertags-Pfunden kommt, hier einige Diät Tipps für die Weihnachtszeit.
Die Weihnachtszeit lädt zum Schlemmen ein: Plätzchen und Glühwein, Stollen und Weihnachtsgans, üppige Weihnachtsfeiern, Weihnachtsschokolade mit extra-leckerer Füllung. Da möchte man doch alle Disziplin vergessen und richtig “sündigen”. Die Folge: über Weihnachten nehmen die meisten Menschen einige Pfunde zu. Besonders ärgerlich für diejenigen, die das ganze Jahr schon gute Erfolge beim Abnehmen erzielen konnten. Im Januar heißt es dann doppelt fasten. Schade! Denn mit ein paar kleinen Kniffen kann man genießen – ohne zuzunehmen. Denn das ist das Hauptziel: nicht wieder oder erst gar nicht zunehmen.
Achten Sie auf die Portionsgröße
Wie bei allem im Leben macht die Menge das Gift. Ein Lebkuchen schadet nicht, 10 Lebkuchen schon eher. Achten Sie bei allem, was Sie zu sich nehmen auf die Menge. So können Sie ihre Lieblingsleckereien naschen, ohne zuzunehmen.
Bewegung wirkt Wunder
Bewegung an frischer Luft ist nicht nur hervorragend für die schlanke Linie, sie sorgt zusätzlich für Abhärtung, fördert die Immunabwehr, hebt die Laune und sorgt für Energie den ganzen Tag. Ein schneller Spaziergang von 30 Minuten an den meisten Tagen der Woche ist da schon völlig ausreichend. Zusätzlich die Treppe statt des Aufzugs benutzen, so oft wie möglich zu Fuß gehen und während der Arbeitszeit öfter aufstehen und richtig durchstrecken.
Einfach Tauschen
Manchmal reichen ein paar kleine Modifikationen, und aus der Kalorienbombe Weihnachtsmenü wird eine schlanke Angelegenheit. Frisches Gemüse oder Salat statt eines Kartoffelgratins als Beilage, das Fett aus dem Bratensaft entfernen, bevor er als Sauce weiterverarbeitet wird, ein Sorbet statt einer Sahnecreme als Dessert – wenn man die Kalorienbombe gegen die kalorienarme Variante tauscht, nimmt man nicht zu. Zwei Drittel des Tellers sollten mit gesunden Sachen gefüllt sein, und ein Drittel ist für kalorienschwere Köstlichkeiten reserviert.
Nicht hungrig auf Weihnachtsfeiern gehen
Wer hungrig auf eine Weihnachtsfeier geht, kann sich den vielfältigen Versuchungen nicht entziehen. Und dann wird es schnell die zweite oder dritte Scheibe Marzipanstollen – zu Lasten des Diätplans. Bevor Sie auf eine Feier gehen, sollten Sie etwas Gesundes essen. Jetzt ist die Jahreszeit für köstliche Clementinen, Mandarinen, Orangen und knackigen roten Äpfeln. Essen Sie etwas Obst oder einen Salat bevor sie losziehen, dann sind Sie gegen übermäßiges Essen gefeit.
Nicht aufgeben!
Sie haben also gesündigt. Sie konnten dem Nougat-Marzipan einfach nicht widerstehen, oder der Tafel Schokolade. OK. Nachgeben ist menschlich. Es passiert jedem. Nur sollte das nicht das Signal sein, jetzt hemmungslos zu essen und den Diätplan ganz aufzugeben. Von einem oder zwei Mal sündigen wird niemand (wieder) dick. Vom Aufgeben eines Diätplans allerdings schon. Geben Sie nicht auf!

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Ernährung und Diät

28. November 2008

Der Meinungskrieg tobt! Nur eine Umstellung der Ernährung wirkt zum Abnehmen, meinen die einen, eine Diät ist sinnvoll, meinen die anderen. Experten, die den Namen scheinbar verdienen, finden sich in jedem Lager. Die unterschiedlichsten Glaubenssätze werden vertreten – von Kohlenhydraten als Wurzel allen Übels, dann Fette, die zu fliehen es gilt als wäre man der Teufel vor dem sprichwörtlichen Weihwasser. Dabei ist es doch gar nicht so schwer. Eine gesunde Ernährung soll dem Körper die Energie und die Stoffe liefern, die er zum Leben braucht. Eine gesunde Ernährung soll gut schmecken, schließlich isst die Seele mit. Eine gesunde Ernährung soll es erlauben, ein gesundes Gewicht zu halten.
So weit so gut. Was braucht der Körper? Er braucht eine ausgewogene Mischung aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Alle diese Bausteine sind lebensnotwendig. Dazu braucht er Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Eine Faustregel, um ein gesundes Nahrungsmittel zu erkennen ist: je veränderter das Nahrungsmittel ist, je mehr es sich von der ursprünglichen Frucht, dem Korn oder dem Gemüse unterscheidet, desto weniger Vitamine und ursprüngliche Nährstoffe enthält es. Fertiggerichte, Fertigsnacks und andere zubereitete Waren enthalten weit weniger wertvolle Inhaltsstoffe als unveränderte Gemüse, Früchte, Körner oder Leguminosen. Die logische Folge: wer sich gesund ernähren will, muss sich an unveränderte Nahrungsmittel halten, je frischer, desto besser. Auch tiefgekühlt – denn tiefgekühltes Gemüse enthält oft sogar mehr Vitamine als die Ware in der Gemüseabteilung des Supermarkts, weil es gleich nach der Ernte eingefroren wird.
Eine weitere Faustregel ist die Maxime “Fünf am Tag”: also fünf Mal täglich eine Handvoll Obst, Gemüse oder Salat. Wer sich daran hält, hat alle Vitamine die er braucht.
Eine ebenso einfache Binsenweisheit ist die, dass man Fette sparsam und Zucker als Gewürz einsetzen soll. Fette, als mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sind lebensnotwendig. Sie enthalten aber eine Menge Kalorien, doppelt so viele wie Kohlenhydrate oder Proteine. Zuviel Fett macht dick, also sparsam damit umgehen. Zucker ist ebenfalls eine Quelle leerer Kalorien (also ohne Vitamine und andere wertvolle Nährstoffe), Zucker hat ein hohes Suchtpotential und Zucker schadet den Zähnen. Also ebenfalls sparsam einsetzen. Die meisten Fertiggerichte und Fertigsnacks enthalten Zucker. Das sollte im Kalkül der richtigen Menge mit einbezogen werden. Wer auf diese beiden Punkte Rücksicht nimmt, spart automatisch Kalorien und ernährt sich gesund.
Zum Abnehmen muss man weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. Sport erhöht den Kalorienverbrauch – damit gehört Sport zu jeder Diät. Den Schluss zu ziehen, seine Kalorienaufnahme auf 800 pro Tag zu reduzieren, weil man dann viel abnimmt, ist jedoch fatal. Auf die Dauer kann so eine Kalorienaufnahme zu Gallensteinen und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Außerdem ist der Körper mit so wenig Kalorien nicht mehr leistungsfähig: Sport wird unmöglich, die Konzentrationsfähigkeit lässt nach, man fühlt sich schlapp und ständig müde. Wesentlich sinnvoller ist es, etwa 1200 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen und gleichzeitig zu trainieren. Eine Gewichtsabnahme von etwa 1 Kilo die Woche ist gesund, und auch langfristig erfolgreich.

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Diät für Jugendliche?

22. November 2008

Valerie Frankel ist Erfolgsautorin mehrerer Bücher, von denen viele auch ins Deutsche übersetzt wurden, wie etwa “Blondine ehrenhalber!” und “Verhext und zugenäht!”. Jetzt hat sie ihre Autobiographie veröffentlicht: “Thin is the new happy” in der sie gnadenlos mit dem Diätwahn abrechnet, besonders mit der Frage: “Diät für Jugendliche?”
Frankel war gerade erst einmal 11 Jahre alt, als sie von ihrer Mutter auf die erste Diät gesetzt wurde. Nicht etwa, weil sie übergewichtig war, sondern weil sie dem Schönheitsideal der Mutter nicht entsprach.
“Es war wie eine Verschwörung unter den Müttern meiner Freunde” so Frankel in einem Interview mit der Journalistin Stephanie Losee “keiner durfte mir Süßigkeiten geben. Meine Mutter bezog meine ganze Umgebung in das Diät-Projekt für mich ein, obwohl ich ein gesundes Gewicht für mein Alter und meine Größe hatte. Ich fühlte mich verfolgt. Und ich verstand nicht, was das Problem war. Ich fühlte mich nicht dick. Ich vermisste nur das Essen!”
Die Folge für Frankel war ein lebenslanges auf und ab im Gewicht, ständiges Fasten und Diäthalten abwechselnd mit “sündigen”. Sie konnte kein gesundes Verhältnis zum Essen entwickeln. Erst als sie zwei Töchter hatte, die langsam in das Alter kamen, an dem Valerie selbst auf die erste Diät gesetzt wurde, gelang es ihr, den Teufelskreis zu durchbrechen. Sie hörte auf Diät zu halten, ernährte sich gesund und trieb regelmäßig Sport. Dabei nahm sie sogar ab.

Sie hat nun ein gesundes Gewicht, dass sie problemlos hält, und, was viel wichtiger ist, ist ein Vorbild für ihre Töchter in Sachen Selbstbewußtsein und gesundes Verhältnis zum eigenen Körper. “Ich musste gesundes Essen erst wieder lernen, dieses ganz gewöhnliche: iss, was Du möchtest und hör auf wenn Du satt bist.” gesteht sie freimütig “jetzt geht es mir besser!”
Von Diät für Jugendliche oder Kinder hält sie nichts: “Wenn Du 11 Jahre alt bist, und die Wahl hast zwischen der Akzeptanz durch Familie, Freunden oder Fremden oder essen was du möchtest. Diese Wahl sollte kein 11 jähriges Kind haben müssen!” Mit ihren eigenen Töchtern geht sie ganz anders um.
“Ich habe eine Tochter, die dünn ist und eine die normalgewichtig ist. Ich versuche, Kleidung für sie zu kaufen, die ihr schmeicheln. Wenn sie sie trägt, sieht sie großartig aus. Mütter sollten ihren Töchtern helfen, nicht ihnen weh tun!”
Valerie Frankel trifft einen Nerv. Die Mehrheit der Mädchen im Alter zwischen 11 und 18 Jahren fühlt sich zu dick, viele davon haben bereits Diäterfahrung, und das, obwohl keine Notwendigkeit dazu besteht und Diäten im Wachstumsalter körperliche Schäden anrichten können. Von den psyschischen Folgen ganz zu schweigen: für die meisten Mädchen sind diese ersten Diäten der Einstieg in eine lebenslange Diätkarriere, in der sich kein gesundes Verhältnis zum Essen entwickeln kann, von Minderwertigkeitsgefühlen, die an ein paar Pfund mehr oder weniger festgemacht werden ganz zu schweigen. Frankel drückt sich da unmissverständlich aus: “Statt etwas sinnvolles zu lernen, wie etwa Klavierspielen, lernen die Jugendlichen ihren Körper zu hassen!”.
Wirklich gesundheitsgefährdend übergewichtig sind die wenigsten Kinder und Jugendlichen. Und diese sollten auf keinen Fall ihre Ernährung umstellen, ohne vorher von einem Arzt untersucht zu werden. Diäten sind in keinem Alter sinnvoll, im Jugendalter sind sie schlichtweg schädlich.

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