Ach ja, was haben wir nicht alles schon an Diäten probiert und nur die wenigsten davon sind wirklich überzeugend. Zu leicht ist die Gefahr wieder zu „sündigen“. Wie machen die Stars das denn nur? Ganz einfach, sie haben ein ganzes Team aus Fitnesstrainern und Diät-Coaches um sich. Doch das können wir Normalsterblichen uns natürlich nicht leisten.
Auf der Basis dieser Überlegungen hat nun eine Firma in Hongkong einen Roboter entwickelt, zu dem man eine „Beziehung“ aufbauen soll und der einen aktiv beim Abnehmen unterstützt.
Das kleine Ding trägt den Namen Autom und spricht mit einer weiblichen Computerstimme zu uns. Man soll sich sogar ein wenig mit ihm unterhalten können und er geht angeblich auch auf einen ein. Durch diese Fähigkeit der sozialen Interaktion soll Autom uns motivieren, uns auf neue Sport- und Kochideen bringen und uns natürlich auch ein wenig kontrollieren.
Via Touchscreen kann man zusätzliche Details, zum Beispiel über Ernährungsgewohnheiten eingeben und Autom checkt dann übers Netz Kalorientabellen und achtet auf die Einhaltung des Diätplans.
In den USA soll er bald auf den Markt kommen und zwischen 400 bis 500 Dollar kosten. Okay, irgendwie ist das schon ein bisschen unheimlich und wahrscheinlich auch ein wenig nervig, aber jedem das Seine. Wenns schee macht…
In Frankreich ist diese Diät gerade der absolute Renner. Rund 1,5 Millionen Französinnen haben die sogenannte Dukan-Diät (benannt nach seinem Erfinder Dr. Pierre Dukan) ausprobiert. Nun schört auch Hollywood auf diese Art Abzunehmen, die dort auch Paris-Diät genannt wird.
Dukan sieht für einen Abnehm-Erfolg vier Phasen vor: Die erste Phase nennt er die Angriffsphase. Hier isst man fünf bis zehn Tage lang nur eiweißreiche Nahrung. Gemüse und Obst ist verboten. Hierdurch soll der Körper ausgetrickst werden und die erste Kilos purzeln.
Wer dies hinter sich gebracht hat, tritt dann in die sogenannte Stärkungsphase ein. Hier darf man an jedem zweiten Tag wieder zusätzlich zum bisherigen Programm Gemüse essen. Nachdem hier ein paar Kilos geschmolzen sind, kann man dem Körper wieder Brot, Nudeln und sogar ein wenig Alkohol zuführen. An zwei Tagen in der Woche darf man essen, was man will. (Konsolidierungsphase)
Hat man sein Wunschgewicht erreicht, tritt man in die letzte Phase, die sogenannte Erhaltungsphase, ein. Diese hält dann ein Leben lang an. An sechs Tagen in der Woche darf man essen, was man will und nur an einem Tag sollte man wie in der Angriffsphase einen Protein-Tag einlegen. Dieser eine Tag soll laut Dukan völlig ausreichen. Ob das klappt?
Während einer Diät kann es sehr hilfreich sein, genaues Tagebuch über sein Abnehm-Verhalten zu führen. Doch in das Tagebuch gehören nicht nur wie viel man gegessen hat und ob man abgenommen hat.
Ziel des Tagebuchs sollte sein einen genauen Überblick über sein Essverhalten zu bekommen und am Ende Fehler, die einem dadurch wahrscheinlich erst auffallen zu ändern. Zudem kann es einen motivieren weiterzumachen bzw. durchzuhalten.
Am Anfang notiert man lediglich wie viel man wiegt und ein genaues Ziel wie viel man abnehmen möchte. Beschränkt euch dabei auf einen ersten kleinen Erfolg, geht in kleinen Etappen vor und vor allem gebt nicht gleich auf, wenn ihr das Ziel nicht oder erst später einhalten könnt.
Jeden Tag notiert ihr euch nun, was ihr esst und wann. Vergesst auch das Trinken nicht aufzuschreiben! Wenn ihr Sport treibt, notiert euch was ihr gemacht habt und wie lange. Wichtig ist vor allem, seid ehrlich zu euch selbst. Niemand außer ihr werdet dieses Buch lesen, also schreibt auch kleine Sünden wie das Stückchen Kuchen auf. Vermerkt wann ihr Heißhungerattacken hattet und ruhig auch wenn ihr genervt und frustriert seid.
Aber auch, wenn ihr etwas geschafft habt oder ihr etwas Positives erlebt habt. Versucht am Ende jeder Woche anhand der Notizen ein Fazit zu ziehen. Was könnt ihr besser machen? Was solltet ihr lieber lassen? Was erkennt ihr über euch selbst? Was lernt ihr über gesunde Ernährung? Usw.
Wohl fast jeder fürchtet sich vor der Demenzerkrankung Alzheimer im Alter. US-amerikanische Wissenschaftler der Columbia University haben nun herausgefunden, dass eine fettarme Ernährung einer solchen Erkrankung vorbeugen könnte. Ja, die Forscher sprachen sogar von einer möglichen „schützenden Diät“.
Über mehrere Jahre beobachteten die Wissenschaftler dazu 2.100 Menschen über 65 Jahre. Nach einer Weile litten 253 Probanden an Alzheimer, unter ihnen waren fast alle mit einer fettreichen Ernährung.
Diese Erkenntnisse müssen nun noch verifiziert werden, jedoch raten die Forscher auch aus anderen gesundheitlichen Gründen sich vor allem von Gemüse, Salat, Nüssen, Fisch, Geflügel und Obst zu ernähren. Fette Milchprodukte und viel fettes Fleisch sollte man eh grundsätzlich eher meiden.
Eines muss man uns Menschen lassen. Man kann uns nicht vorwerfen nicht kreativ und/oder einfallsreich zu sein, denn was wir uns alleine schon für unendlich viele Abnehm-Möglichkeiten ausdenken ist schon erstaunlich! Einer der neuesten Trends: Abnehmenanhand seines eigenen Sternzeichens.
Die Idee hinter der Sternzeichen-Diät ist, dass man positive und negative Eigenschaften nützt, die einem laut Tierkreiszeichen mitgegeben sind. Nehmen wir zum Beispiel das aktuelle Sternzeichen: der Widder.
Widder-Personen sagt man nach, dass sie von Geburtan ungeduldig sind und meist ein wenig nervös und hibbelig. Daher essen sie meist schnell mal zwischendurch und dann das Falsche, weil es eben schnell gehen muss. Oder sie lassen gerne eine Mahlzeit aus. Diätenfangen sie zwar viele an, halten diese aber nur sehr kurze Zeit durch. Daher sollte Widder sich vor allem Zeit fürs Essen nehmen, sich darauf konzentrieren und eventuell spezielle Tage wie Safttage, Reistage etc. einlegen.