Wir alle wissen, dass wir am besten jeden Tag ein bisschen Sport machen sollten, doch der Alltag holt dann bei den meisten die guten Vorsätze wieder ein. Der innere Schweinehund oder auch die Gewohnheit siegen. Dies ist ein wichtiger Grund dafür, warum es bei den meisten leider mit dem Abnehmen nicht klappt. Eine Umfrage des Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim bestätigt nun, dass die Deutschen eher Sportmuffel sind.
Darin gaben sage und schreibe 45 Prozent aller Befragten an nie oder fast nie Sport zu treiben. Ein Fünftel widmet sich einmal die Woche dem Sport und nur vier Prozent machen dies täglich oder fast täglich. Ein ganz schön erschreckendes Ergebnis!
Interessant ist gleichzeitig, dass eine große Mehrheit an sportlichen Veranstaltungen interessiert ist, jedoch eben nur als Zuschauer. 60 Prozent informieren sich regelmäßig in den Medien und gut zwei Drittel besuchen selbst oft Spiele oder Wettbewerbe.
Wenn sich die Deutschen zum Sport aufraffen können, dann bevorzugen die meisten Joggen, gefolgt von Schwimmen, Fitness-Training, Wandern und Radfahren. Wer jetzt nach Weihnachten wieder einmal mit den Kilos kämpft, der sollte sich jeden Tag ein bisschen Zeit für Bewegung nehmen. Das klappt am besten und hat noch viele andere positive Eigenschaften.
Gerade jetzt nach den Feiertagen bricht bei den meisten Deutschen wieder das Abnehmfieber aus. Man hat die Tage über zu gut und zu viel gegessen und muss sich nun wohl oder übel den Konsequenzen stellen. So manch einer verfällt dabei in Panik und fängt mit einer Radikalkur nach der nächsten an. Vielleicht sollte man die Sache jedoch dem Partner zuliebe auch etwas ruhiger angehen lassen, denn die meisten Deutschen zeigen sich laut einer aktuellen Umfrage des TV- und Onlineshops QVC genervt von den Diäten des Schatzes.
Ganze 75 Prozent können es demnach nicht leiden, wenn die Liebste oder der Liebste anfangen, wieder einmal nur an Möhren zu nagen. Gut jeder Zehnte findet es dabei am schlimmsten, dass er oder sie die kalorienreduzierten Mahlzeiten mitessen oder sich selbst etwas eigenes kochen muss. Und auch für alle, die erst am Anfang einer Beziehung stehen: Laut der Umfrage finden 70 Prozent der Deutschen Getue ums Essen beim ersten Treffen ganz furchtbar.
Gleichzeitig wollen einige aber selbst auch nicht unattraktiv für den Partner sein. So sagte jeder Fünfte, dass er dem Partner zuliebe abnehmen würde. Zwei Prozent der Frauen würden sich dafür sogar unters Messer legen. Also, ein paar Kilos abnehmen, kann dem einen oder anderen sicherlich nicht schaden, jedoch bleibt man generell dabei am besten entspannt und stellt seine Ernährung um und macht Sport. So bleiben die Kilos auch weg und man kann sich das Thema Diät in der Beziehung mit viel Glück sparen.
In den vergangenen Monaten ist das Zumba-Fieber nun endgültig auch in Deutschland ausgebrochen. Etliche Fitnessbegeisterte und Abnehmwillige strömen nur so zu Trainings und sogenannten Zumba Partys. Egal, was man als Außenstehender von dem Programm und dessen Vermarktung hält, man muss Zumba eingestehen, dass es einer Menge Menschen offenbar Spaß macht und sie sich dadurch mehr bewegen.
Nun greift ein weiteres Tanz-Workout in die Zumba-Welt ein. Mit Sh’bam von Les Mills will man Zumba ein wenig Konkurrenz machen. In Deutschland finden sich auf jeden Fall auch nach und nach mehr Angebote, die Sh’bam im Programm haben.
Der Unterschied zu Zumba ist für die meisten wohl nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Es handelt sich um ein Workout, das vorchoreografierte Tanzelemente mit einbindet. Musikalisch orientiert man sich dabei an Salsa, aber auch an Jazz, Hip-Hop, Disco oder Reggae. Der Stil ist also nicht so stark an lateinamerikanische Rhythmen gebunden wie bei Zumba.
Der gesamte Körper wird trainiert und man verbrennt damit nach eigenen Angaben pro Stunde rund 500 Kalorien. Nun ja, am Ende ist es egal, ob nun Zumba oder Sh’bam, Hauptsache man hat Spaß und bewegt sich vor allem!
Diät-Ratgeber gibt es viele auf dem Markt und sie ähneln sich meist ziemlich. Ab und an findet man aber Bücher, die sich von den anderen abheben, egal, ob man nun die Vorschläge darin teilt oder nicht. Bei Bastei Lübbe ist das Buch „Die Gerümpel-Diät“ von Peter Walsh erschienen. Er vertritt die Auffassung, dass bei vielen Menschen Übergewicht bereits beim Zustand der eigenen Wohnung anfängt.
Man solle seine Wohnung also „entschlacken“ und sauber und ordentlich halten um seinen eigenen Kilos den Kampf anzusagen. Was im ersten Moment komisch klingt, macht vom Grundprinzip her durchaus Sinn. Laut Walsh haben viele Menschen, die im Chaos wohnen, den Fokus im Leben verloren. Diese Leere würde man mit Essen stopfen. Zudem sind Menschen, die häufiger für Ordnung sorgen an sich meist aktiver.
Walsh rät nun in seinem Buch dazu, sich zunächst an die eigenen vier Wände und somit einen neuen Schritt in seinem Leben zu machen. Im Schlafzimmer mistet man zum Beispiel den Kleiderschrank aus und trennt sich bewusst von Sachen, in die man nicht reinpasst. Die Hoffnung dort irgendwann noch hineinzupassen, mache einen nur träge.
In der Küche kocht man eher gesund, wenn man Platz dazu hat und sich vorher nicht durch Abwasch und Co. kämpfen muss. Der Esstisch sollte stets frei sein, damit man sich zu einer schönen Mahlzeit Zeit und Ruhe nehmen kann. Im Bad rät der Autor dazu, die Waage wegzuschmeißen und nicht auf Zahlen zu achten. Sinniger ist ein Ganzkörperspiegel, in dem man realistisch seinen Problemzonen ins Auge blickt. Was haltet ihr von dem Ansatz?
In letzter Zeit kann man ja immer häufiger erleben, dass einstige sogenannte Rüpel-Rapper sich auf einmal ganz brav zeigen. Na, da hat wohl so manch einer keine Lust mehr auf sein bisheriges Image… In diese Kategorie fällt nun offenbar auch der Rapper 50 Cent, denn dieser kündigte nun an, einen Diät-Ratgeber schreiben zu wollen.
Vor einiger Zeit sah man von dem Musiker Mager-Fotos, die so manch einen erschreckten. Der einst so durchtrainierte 50 nahm für einen Film ganze 25 Kilo ab, was ihm offen gesagt nicht besonders gut stand. Nun will er seine Erfahrungen offenbar mit der Welt teilen. Das Buch soll „Formel 50“ heißen und einen Plan beinhalten wie man in sechs Wochen seinen Körper total verändert. Klingt nicht gerade gesund…
Er wolle den Leuten dabei helfen positive Veränderungen durchzusetzen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Na dann… 50 Cent hat übrigens bereits einen Ratgeber zum Thema Mobbing auf den Markt gebracht. Alles Verkaufsstrategie? Hat der Schönheitswahn in Promi-Kreisen überhaupt noch etwas mit Normalität zu tun?