Wohlstand macht krank

6. Mai 2009

Ein Großteil der Krankheiten entsteht durch falsche Ernährung. Zwei der größten Probleme sind dabei Übergewicht und Adipositas. Einer Studie zufolge sind 66 Prozent aller Männer und 51 Prozent der Frauen in Deutschland übergewichtig. Das ist dann der Fall, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 25 liegt. Bei adipösen Menschen liegt der BMI über 30. Das ist immerhin bei 21 Prozent der übergewichtigen Männer und 19 Prozent der übergewichtigen Frauen der Fall.

Bei einem BMI ab 30 kann man getrost davon ausgehen, dass sich irgendwann Folgeerkrankungen des Übergewichts einstellen, wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und erhöhte Blutzuckerwerte. In der Konsequenz folgt dann Diabetes und eine zunehmende Verkalkung der Arterien, die dann wiederum zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Dies umso mehr, wenn man auch noch erblich vorbelastet ist. Etwa jeder zweite Mensch stirbt in Deutschland an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sieben bis acht Millionen Deutsche haben Diabetes, davon 80 bis 90 Prozent Diabetes Typ II. Der sogenannte “Altersdiabetes” müsste umbenannt werden. Er tritt heutzutage infolge andauernder “Kalorienvergiftung” schon häufig im Alter von 15 auf!

Unser Körper ist im Vergleich zum Auto ein hochkomplexes System. Beim Auto wissen wir: Wenn wir zu viel tanken, läuft der Tank über, wenn wir statt Benzin Diesel tanken, geht der Motor kaputt. Unser Körper reagiert zwar etwas nachsichtiger, aber auch nicht auf Dauer. Kurzfristig vertragen wir fast jeden “Treibstoff”. Langfristig führt ein Zuviel an falscher Ernährung zu Krankheiten im System Mensch.

Eine typische Vorstufe ist das sogenannte metabolische Syndrom, kurz MetSyn. Es nimmt in Industrieländern rasant zu, mittlerweile ist rund ein Viertel der westlichen Bevölkerung betroffen. Je wohlhabender eine Nation ist, desto mehr schlägt sich dies auch auf den Hüften nieder. Die Risikofaktoren für das metabolische Syndrom nennt man auch “die vier B” oder “das tödliche Quartett”: Bauchfett, erhöhter Blutzucker, erhöhte Blutfette und Bluthochdruck. Vom metabolischen Syndrom sind Menschen betroffen, auf die mindestens drei der folgenden Kriterien zutreffen.

- Stammbetontes Übergewicht: Ist der Taillenumfang einer Frau größer als 88 Zentimeter oder der eines Mannes größer als 102 Zentimeter. Bauchfett ist ein hormonell hoch aktiver Gewebsbestandteil, der ursächlich an Fettstoffwechselstörungen beteiligt ist.
- Diabetes Typ II: Liegt der Nüchternblutzucker höher als 100 mg/dl (Milligramm pro 100 Milliliter).
- Bluthochdruck: über 130 bzw. 85 mmHG. Das Herz eines übergewichtigen Menschen muss deutlich mehr leisten als das eines Normalgewichtigen.
- Fettstoffwechselstörung oder eine Erhöhung der Triglyceride über 150 mg/dl. Beides lässt die Gefäße schneller altern und bereitet so den Boden für vorzeitigen Herzinfarkt und Schlaganfall.

Das Problem des metabolischen Syndroms besteht darin, dass jede einzelne Erkrankung für sich bereits eine Gefahr für die Gesundheit ist. Das gemeinsame Auftreten erhöht die Gefahren erheblich. Ein erhöhter Blutdruck in Kombination mit einem erhöhten Cholesterinspiegel verdoppelt das Herz-Kreislauf-Risiko nicht nur, sondern vervierfacht es.

Viele Menschen denken, dass die Risiken übertrieben werden. “Mich wird es schon nicht treffen.” Doch hier muss ich widersprechen: Es könnte Sie treffen, aber – das ist die gute Nachricht – Sie können sehr viel tun, um dies zu verhindern.

Abnehmen ,

„Herzinfarkt-Diäten“ unter der Lupe – Im Grunde nur Omega-3-Fettsäuren sinnvoll

6. Mai 2009

Wer heute seine Ernährung im Sinne der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten gestalten möchte, steht vor einem Dilemma widersprüchlicher Diätempfehlungen. Ein Expertenteam stellte dazu kürzlich in dem renommierten Organ der American Heart Association „Circulation“ eine vergleichende Übersichtsarbeit mit den gängigsten Ernährungs-Schemata vor. Bei der Auswertung zahlreicher epidemologischer Studien zeigte sich, dass weder eine extrem fett- noch kohlenhydratreduzierte Ernährung zur Verminderung kardiovaskulärer Todesfälle beitragen, noch die alleinige Zufuhr hochdosierter Vitamine und Spurenelemente. Als die wahrscheinlich vielversprechenste Intervention wird von den Autoren die Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren (z. B. Fischöl) herausgestellt.

Tödliches Blutfett Cholesterin
So wurde für Fischöl oder fischbasierte Diäten mehrfach eine signifikante Reduktion kardiovaskulärer Todesfälle, Herzinfarkte und Schlaganfälle nachgewiesen, was auf die triglyceridsenkenden, antiarrythmischen und blutflussverbessernden Effekte der Omega-3-Fettsäuren zurückgeführt wurde. Hauptanwendungsgebiet der Omega-3-Fettsäuren ist die gezielte Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei regelmäßiger Einnahme können Ablagerungen und Verengungen der Blutgefäße vermieden werden. Studien haben gezeigt: Omega-3-Fettsäuren normalisieren die Blutfettwerte. Das Gesamt-Cholesterin und vor allem das “schlechte” LDL-Cholesterin sowie die Triglyzeride im Blut werden deutlich gesenkt. Dagegen wird das “gute” HDL-Cholesterin angehoben.

Sichere Anwendung
Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren wird bis zu einer Konzentration von 3 g/Tag von der Federal Drug Administration (FDA) als sicher angesehen (GRAS, Generally Recognized As Save). Daher bestehen auch von Seiten der American Heart Association (AHA) keine Sicherheitsbedenken bei diesen Zufuhrmengen.

Neuer Fettstoffwechselaktivator Niacin
Niacin ist als typisches B-Vitamin im Eiweiß-, Fett- und Kohlehydrat-Stoffwechsel beteiligt und trägt zur Energiegewinnung bei. Neue Erkenntnisse zeigen, dass die blutfettsenkenden Effekte von Omega-3-Fettsäuren durch die Kombination mit Niacin optimal ergänzt werden können. Niacin besitzt – speziell in Form des gut verträglichen Nicotinamids – ein hohes antioxidatives und membranschützendes Potential und unterstützt die Durchblutung der Arterien. Wichtig: Gerade auch Diabetiker sollten auf eine ausreichende Zufuhr von Niacin achten.

Qualität entscheidend
Organische Schwermetall-Verbindungen und Rückstände z. B. aus Pestiziden sind fettlösliche Substanzen, die sich in Fett und Muskelgewebe von Fischen anreichern, insbesondere solchen, die am Ende der Nahrungsketten stehen. Daher empfehlen die amerikanischen Gesundheitsbehörden Schwangeren, Stillenden und Kindern, keine Mahlzeiten zu verzehren, die aus großen räuberischen Fischarten zubereitet wurden. Die American Heart Association (AHA) weist darauf hin, dass nur Omega-3-Fettsäuren-Präparate definierter Zusammensetzung, bei deren Herstellung adäquate Reinigungsschritte durchgeführt wurden, für den Einsatz in der kardiovaskulären Prävention geeignet sind. Diese Bedingung wird von hochwertigen Omega-3-Konzentratpräparaten – idealerweise kombiniert mit dem B-Vitamin Niacin – aus der Apotheke erfüllt, die z. B. mit dem Puremax®-Verfahren aufgereinigt wurden.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Portal-Naturheilkunde unter der kostenlosen Service-Nr. 0800 / 77 44 321.

Diätpillen ,

Ein neuer Weg zum Abnehmen – Das Drei-Mahlzeiten-Prinzip

6. Mai 2009

Zum Stichwort “Diät” findet Google blitzschnell rund sieben Millionen Einträge allein im deutschsprachigen Internet. Die meisten dieser Suchergebnisse versprechen nicht nur wahre Wunder bei den Versuchen, das Körpergewicht zu reduzieren, sondern sie zielen auch darauf ab, “Balance zu gewinnen”, sie haben so blumige Bezeichnungen wie “Hollywood Diät” oder so rätselhafte wie “Zuckerknacker Diät”. Die meisten Diät-Versprechen sind kommerzieller Art, und vielen dürfte gemeinsam sein, dass sie ohne längerfristige Wirkung bleiben oder sogar die Gesundheit gefährden.

Dies alles weiß Dr. med. Anton Bulfon, der seinen Ratgeber schlicht “Das Drei Mahlzeiten Prinzip” nennt. Wunderdinge verspricht Dr. Bulfon nicht, im Gegenteil, er warnt davor, dass Kinder oder Jugendliche, Kranke oder körperlich schwer arbeitende Menschen die von ihm entwickelten Anregungen befolgen. Auch Diät-Rezepte wird man in seinem Ratgeber vergeblich suchen. Denn Dr. Bulfons Methode, einen neuen Weg zum Abnehmen zu eröffnen, besteht darin, dass er die Leser überzeugt, reflektierend und selbst gestaltend mitzuwirken. Dieser Ansatz, die Menschen zu eigener Aktivität zu ermuntern, entspricht den Überlegungen von Dr Max O. Bruker, der jahr-zehntelang ärztlichen Rat aus ganzheitlicher Sicht so erfolgreich gab, dass seine Bücher in einer Gesamtauflage von über vier Millionen Exemplaren erschienen sind.

Dr. Bulfons Buch ist kein Ratgeber im engen Sinn, sondern der Autor gibt fachkundig Hilfe dazu, ein neues Verhalten zu trainieren. So soll z. B. die Gier beim Essen vermindert und der Genuss der Mahlzeiten gesteigert werden. Aber auch zu einem moderaten Ausdauertraining sollen die Leser “verführt” werden, das deshalb erfolgreich sein dürfte, weil der Autor kenntnisreich dazu verhilft, der Trägheit zu entkommen.

Möglichen Einwänden gegen sein Konzept begegnet Dr. Bulfon, indem er gezielt auf Fragen aus seiner Praxis antwortet. Auch die Probleme bei der Umsetzung der Vor-schläge kennt der Autor und gibt detailliert Rat, Widerstände zu beseitigen.

Die Empfehlung für dieses Buch: Lesen Sie es mehrmals – auch in gewissen Zeitabständen – und legen Sie es nicht allzu weit weg, damit Sie immer wieder darauf zugreifen können. Ihr Körper und Ihre Psyche werden es Ihnen danken!

Diät-Bücher ,