Schlemmen ohne Reue. Was hinter der Aufschrift „Light-Produkt“ steckt

7. Oktober 2009

Lebensmittel mit dem Aufdruck „light“ liegen bei den Verbrauchern klar im Trend. Kalorienreduziert, fettarm und zuckerfrei sollen sie sein. Doch was steckt wirklich hinter all diesen Bezeichnungen? Das Internetportal private-krankenversicherung.de klärt über die vermeintliche Marketinglüge auf.

Alle Lebensmittel, die als potentielle Dickmacher verteufelt werden, gibt es mittlerweile als „light“-Variante. Doch wenn wir Wurst, Käse oder Mayonnaise verspeisen sind es gerade Zucker und Fett, die den guten Geschmack und das Sättigungsgefühl erzeugen. Um bei „Light“-Produkten auf den Genuss zu kommen und satt zu werden, muss oft das Doppelte verzehrt werden. Der Geschmacksverlust wird dann durch Zusatzstoffe ausgeglichen. Dabei handelt es sich um künstliche Aromen und Verdickungsmittel, deren gesundheitlicher Aspekt allerdings fraglich ist.

Wer hofft, durch „Light“-Produkte abzunehmen, wird in die Irre geführt. Denn nicht immer bedeutet diese Information, dass die Nahrungsmittel kalorienärmer sind. Oftmals ist lediglich eine Zuckerkomponente reduziert, die im Vergleich zur natürlichen Fettmenge völlig irrelevant ist. Die Süßkraft der Zusätze ist viel höher als die von gewöhnlichem Kristallzucker. Eine weitere Gefahr ist, dass der Körper beim Reiz „Zucker“ Insulin produziert um den natürlichen Zucker abzubauen. Da es sich jedoch um einen Fehlalarm handelt, sind die Folgen Unterzuckerung und Heißhungerattacken.

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Ist die Evolution am Übergewicht Schuld?

6. Oktober 2009

Evolution Übergewicht by kevindooleyHunger und Überfluss liegen auf diesem Planeten dicht beieinander: Während die eine Hälfte der Welt fast verhungert, haben wir gegen die überflüssigen Kilos zu kämpfen. Forscher sind der Meinung, dass es mittlerweile genauso viele hungernde Menschen wie Übergewichtige gibt. Ganz klar, nicht nur extrem erschreckend und ungesund, sondern auch ein Zeichen für unseren (westlichen) sorglosen und gedankenlosen Umgang mit Nahrung.

Doch, ironischerweise ist genau das, was Menschen durch lange Hungerperioden kommen lässt, auch das, was uns fett macht. Vor Millionen von Jahren sah das Leben unserer Vorfahren wie folgt aus: viel Bewegung und Essen gab es nur vielleicht. Die Eigenschaft des Körpers viel Energie zu speichern und sie trotz Anstrengung nur langsam wieder abzugeben, ließ die ersten Menschen damals überleben und ist auch heute noch in vielen armen Ländern die Rettung.

Doch wir, die wir im ständigen Nahrungsmittel-Überfluss leben, haben uns sozusagen gegen die Evolution und unsere Gene gestellt. Daher werden wir die Kilos nur so schwer wieder los. Das Energie-Speichern steckt also in unseren Genen. Mit ein Grund, warum Wunder-Diäten und Schlankheitspillen auf Dauer nie Wirkung zeigen.

Nun liegt es also in unserer Verantwortung einmal das Essen weltweit besser zu verteilen und in Sachen Übergewicht wieder in manchen Teilen zu unseren Wurzeln zurückzukehren: also, Bewegung, ausgewogen Essen und natürlich nicht zu einseitig und zu viel…

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Übergewicht in jungen Jahren hat auch Auswikungen auf das Alter

5. Oktober 2009

Eine aktuelle Studie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, hat Erschreckendes ans Licht gebracht: demnach wirkt sich Übergewicht in jungen Jahren auch auf das Alter aus!

Dies gilt besonders bei Frauen. Nimmt eine Frau beispielsweise ab ihrem 18. Lebensjahr stetig zehn Kilo zu, sinke die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit 70 Jahren noch gesund sei um ganze 82 %. Dies gilt natürlich nur, wenn sich die Kilos aus diesen entscheidenden Jahren auch halten und am Lebenswandel nichts geändert wird.

Nach der Untersuchung reduziert jedes Kilo, das eine Frau zunimmt, die Wahrscheinlichkeit gesund zu Altern um circa 5%.

Bei der Studie wurde allerdings von einem Body-Mass-Index im normalen Bereich ausgegangen. Das heißt also, kein Grund gleich in Mager- oder Diätpanik zu verfallen. Sie zeigt aber auch, wie wichtig es ist auch schon in jungen Jahren auf sich und seine Ernährung zu achten!

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Übergewicht und Essstörungen – Essstörungen erkennen, Übergewicht behandeln

1. Oktober 2009

Ü­ber­ge­wicht ist ein Pro­blem, das viele sehr gut ken­nen. Sei es nach ei­ner An­zahl von Fei­er­ta­gen, wenn die Klei­dung zwickt, sei es zum Früh­lings­en­de, wenn Mann/Frau fest­stellt, dass die Som­mer­klei­dung vom Vor­jahr zu eng ge­wor­den ist.

Ü­ber­ge­wicht kann aber auch eine Krank­heit sein, be­son­ders dann, wenn es sich um krank­haf­tes Ü­ber­ge­wicht, Adi­po­si­tas ge­nannt, han­delt. Bös­wil­lige Zeit­ge­nos­sen spre­chen im­mer noch von Fett­sucht, so als ob die Be­trof­fe­nen aus rei­ner Gier Fett statt Al­ko­hol oder Nikotin zu sich näh­men.

Das dem nicht so ist, hat Pro­fes­sor Dr. Tho­mas J. Hu­ber, Chef­arzt der Kli­nik am Korso in Bad Oeyn­hau­sen in ei­nem Vor­trag vor dem Ärz­te­netz Lippe klar­ge­stellt. Viel­fäl­tig sind die Grün­de, warum es zu krank­haf­tem Ü­ber­ge­wicht kom­men kann. Wei­ter­hin müsse man tren­nen zwi­schen Ü­ber­ge­wicht und Ess­störun­gen im en­ge­ren Sin­ne.

Wie er­ken­nen Sie Zei­chen ei­ner Ess­störung: Sie le­ben in per­ma­nen­ter Angst, zu dick zu sein. Ihre Ge­dan­ken dre­hen sich nur noch ums Es­sen. So­ziale Kon­takte kön­nen Sie auf­grund ih­res Ess­ver­hal­tens nur noch schlecht oder gar nicht mehr auf­recht er­hal­ten. Sie ver­schlin­gen heim­lich Un­men­gen von Nah­rungs­mit­teln, um sie da­nach wie­der zu er­bre­chen. Sie es­sen, weil Sie trau­rig oder ent­täuscht sind, ob­wohl Sie gar kei­nen Hun­ger ha­ben. Sie trei­ben ex­trem viel Sport, um Ge­wicht zu ver­lie­ren! Mehr…

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Auch im Urlaub ein bisschen auf die Pfunde achten

1. Oktober 2009

Abnehmen Urlaub by Fevi in CaymanGanz klar, in der schönsten Zeit des Jahres, wenn man in den Urlaub geht, dann sollte man nicht ständig auf Kalorien achten und sich vor allem etwas gönnen. Jedoch muss das nicht in Völlerei enden. Mit ein paar kleinen Tricks kann man auch im Urlaub Kalorien sparen ohne sich an lästigen Diätplänen festzubeißen.

Gerade jetzt im Herbst entfliehen noch einmal viele dem kalten Wetter, doch das Übergepäck am Bauch kann man sich dabei auch sparen.

Allgemein gilt: Gehen Sie niemals hungrig ans Büffet! Achten Sie stets darauf, dass sie auch tagsüber genug essen um abends Heißhungerattacken zu vermeiden. Auch im Urlaub gilt: Sie müssen nicht alles restlos aufessen. Hören Sie auf, wenn sie satt sind. Vertrauen Sie dabei auf ihren Bauch. Und vor allem: laden Sie sich niemals den Teller zu voll. Gehen Sie mehrmals, so bleiben Sie in Bewegung, essen langsamer und das Sättigungsgefühl setzt früher ein.

Gönnen Sie sich nur zwischendurch köstliche Desserts à la Eis, Tiramisu etc., jedoch nicht täglich. Bleiben Sie gerade in heißen Ländern bei Sorbets, Fruchteis und vor allem Obst.

Auch der abentliche Kaffee oder Cocktail an der Hotelbar kann ganz schön gemein zuschlagen. Beim Kaffee trinken Sie am besten Espresso. Der hat mit Zucker gerade mal 40 kcal. Auch auf Cocktails muss man nicht verzichten, jedoch lassen Sie die Finger von sahne- oder zuckerhaltigen Drinks!

Und natürlich gilt auch im Urlaub: Je mehr man sich tagsüber sportlich betätigt um so mehr kann man sich auch mal gönnen… Einen schönen Resturlaub an alle! ;-)

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