Lebensmittel mit dem Aufdruck „light“ liegen bei den Verbrauchern klar im Trend. Kalorienreduziert, fettarm und zuckerfrei sollen sie sein. Doch was steckt wirklich hinter all diesen Bezeichnungen? Das Internetportal private-krankenversicherung.de klärt über die vermeintliche Marketinglüge auf.
Alle Lebensmittel, die als potentielle Dickmacher verteufelt werden, gibt es mittlerweile als „light“-Variante. Doch wenn wir Wurst, Käse oder Mayonnaise verspeisen sind es gerade Zucker und Fett, die den guten Geschmack und das Sättigungsgefühl erzeugen. Um bei „Light“-Produkten auf den Genuss zu kommen und satt zu werden, muss oft das Doppelte verzehrt werden. Der Geschmacksverlust wird dann durch Zusatzstoffe ausgeglichen. Dabei handelt es sich um künstliche Aromen und Verdickungsmittel, deren gesundheitlicher Aspekt allerdings fraglich ist.
Wer hofft, durch „Light“-Produkte abzunehmen, wird in die Irre geführt. Denn nicht immer bedeutet diese Information, dass die Nahrungsmittel kalorienärmer sind. Oftmals ist lediglich eine Zuckerkomponente reduziert, die im Vergleich zur natürlichen Fettmenge völlig irrelevant ist. Die Süßkraft der Zusätze ist viel höher als die von gewöhnlichem Kristallzucker. Eine weitere Gefahr ist, dass der Körper beim Reiz „Zucker“ Insulin produziert um den natürlichen Zucker abzubauen. Da es sich jedoch um einen Fehlalarm handelt, sind die Folgen Unterzuckerung und Heißhungerattacken.
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Hunger und Überfluss liegen auf diesem Planeten dicht beieinander: Während die eine Hälfte der Welt fast verhungert, haben wir gegen die überflüssigen Kilos zu kämpfen. Forscher sind der Meinung, dass es mittlerweile genauso viele hungernde Menschen wie Übergewichtige gibt. Ganz klar, nicht nur extrem erschreckend und ungesund, sondern auch ein Zeichen für unseren (westlichen) sorglosen und gedankenlosen Umgang mit Nahrung.
Doch, ironischerweise ist genau das, was Menschen durch lange Hungerperioden kommen lässt, auch das, was uns fett macht. Vor Millionen von Jahren sah das Leben unserer Vorfahren wie folgt aus: viel Bewegung und Essen gab es nur vielleicht. Die Eigenschaft des Körpers viel Energie zu speichern und sie trotz Anstrengung nur langsam wieder abzugeben, ließ die ersten Menschen damals überleben und ist auch heute noch in vielen armen Ländern die Rettung.
Doch wir, die wir im ständigen Nahrungsmittel-Überfluss leben, haben uns sozusagen gegen die Evolution und unsere Gene gestellt. Daher werden wir die Kilos nur so schwer wieder los. Das Energie-Speichern steckt also in unseren Genen. Mit ein Grund, warum Wunder-Diäten und Schlankheitspillen auf Dauer nie Wirkung zeigen.
Nun liegt es also in unserer Verantwortung einmal das Essen weltweit besser zu verteilen und in Sachen Übergewicht wieder in manchen Teilen zu unseren Wurzeln zurückzukehren: also, Bewegung, ausgewogen Essen und natürlich nicht zu einseitig und zu viel…
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Eine aktuelle Studie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, hat Erschreckendes ans Licht gebracht: demnach wirkt sich Übergewicht in jungen Jahren auch auf das Alter aus!
Dies gilt besonders bei Frauen. Nimmt eine Frau beispielsweise ab ihrem 18. Lebensjahr stetig zehn Kilo zu, sinke die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit 70 Jahren noch gesund sei um ganze 82 %. Dies gilt natürlich nur, wenn sich die Kilos aus diesen entscheidenden Jahren auch halten und am Lebenswandel nichts geändert wird.
Nach der Untersuchung reduziert jedes Kilo, das eine Frau zunimmt, die Wahrscheinlichkeit gesund zu Altern um circa 5%.
Bei der Studie wurde allerdings von einem Body-Mass-Index im normalen Bereich ausgegangen. Das heißt also, kein Grund gleich in Mager- oder Diätpanik zu verfallen. Sie zeigt aber auch, wie wichtig es ist auch schon in jungen Jahren auf sich und seine Ernährung zu achten!
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ÜÂberÂgeÂwicht ist ein ProÂblem, das viele sehr gut kenÂnen. Sei es nach eiÂner AnÂzahl von FeiÂerÂtaÂgen, wenn die KleiÂdung zwickt, sei es zum FrühÂlingsÂenÂde, wenn Mann/Frau festÂstellt, dass die SomÂmerÂkleiÂdung vom VorÂjahr zu eng geÂworÂden ist.
ÜÂberÂgeÂwicht kann aber auch eine KrankÂheit sein, beÂsonÂders dann, wenn es sich um krankÂhafÂtes ÜÂberÂgeÂwicht, AdiÂpoÂsiÂtas geÂnannt, hanÂdelt. BösÂwilÂlige ZeitÂgeÂnosÂsen spreÂchen imÂmer noch von FettÂsucht, so als ob die BeÂtrofÂfeÂnen aus reiÂner Gier Fett statt AlÂkoÂhol oder Nikotin zu sich nähÂmen.
Das dem nicht so ist, hat ProÂfesÂsor Dr. ThoÂmas J. HuÂber, ChefÂarzt der KliÂnik am Korso in Bad OeynÂhauÂsen in eiÂnem VorÂtrag vor dem ÄrzÂteÂnetz Lippe klarÂgeÂstellt. VielÂfälÂtig sind die GrünÂde, warum es zu krankÂhafÂtem ÜÂberÂgeÂwicht komÂmen kann. WeiÂterÂhin müsse man trenÂnen zwiÂschen ÜÂberÂgeÂwicht und EssÂstörunÂgen im enÂgeÂren SinÂne.
Wie erÂkenÂnen Sie ZeiÂchen eiÂner EssÂstörung: Sie leÂben in perÂmaÂnenÂter Angst, zu dick zu sein. Ihre GeÂdanÂken dreÂhen sich nur noch ums EsÂsen. SoÂziale KonÂtakte könÂnen Sie aufÂgrund ihÂres EssÂverÂhalÂtens nur noch schlecht oder gar nicht mehr aufÂrecht erÂhalÂten. Sie verÂschlinÂgen heimÂlich UnÂmenÂgen von NahÂrungsÂmitÂteln, um sie daÂnach wieÂder zu erÂbreÂchen. Sie esÂsen, weil Sie trauÂrig oder entÂtäuscht sind, obÂwohl Sie gar keiÂnen HunÂger haÂben. Sie treiÂben exÂtrem viel Sport, um GeÂwicht zu verÂlieÂren! Mehr…
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Ganz klar, in der schönsten Zeit des Jahres, wenn man in den Urlaub geht, dann sollte man nicht ständig auf Kalorien achten und sich vor allem etwas gönnen. Jedoch muss das nicht in Völlerei enden. Mit ein paar kleinen Tricks kann man auch im Urlaub Kalorien sparen ohne sich an lästigen Diätplänen festzubeißen.
Gerade jetzt im Herbst entfliehen noch einmal viele dem kalten Wetter, doch das Übergepäck am Bauch kann man sich dabei auch sparen.
Allgemein gilt: Gehen Sie niemals hungrig ans Büffet! Achten Sie stets darauf, dass sie auch tagsüber genug essen um abends Heißhungerattacken zu vermeiden. Auch im Urlaub gilt: Sie müssen nicht alles restlos aufessen. Hören Sie auf, wenn sie satt sind. Vertrauen Sie dabei auf ihren Bauch. Und vor allem: laden Sie sich niemals den Teller zu voll. Gehen Sie mehrmals, so bleiben Sie in Bewegung, essen langsamer und das Sättigungsgefühl setzt früher ein.
Gönnen Sie sich nur zwischendurch köstliche Desserts à la Eis, Tiramisu etc., jedoch nicht täglich. Bleiben Sie gerade in heißen Ländern bei Sorbets, Fruchteis und vor allem Obst.
Auch der abentliche Kaffee oder Cocktail an der Hotelbar kann ganz schön gemein zuschlagen. Beim Kaffee trinken Sie am besten Espresso. Der hat mit Zucker gerade mal 40 kcal. Auch auf Cocktails muss man nicht verzichten, jedoch lassen Sie die Finger von sahne- oder zuckerhaltigen Drinks!
Und natürlich gilt auch im Urlaub: Je mehr man sich tagsüber sportlich betätigt um so mehr kann man sich auch mal gönnen… Einen schönen Resturlaub an alle!
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