Irgendwann kommen sie auf jede Frau zu und irgendwann machen sie einem zu schaffen. Hitzewallungen, vermehrte Cellulitis und Muskelabbau sind nur ein Paar Beschwerden, mit denen frau in den Wechseljahren zu kämpfen hat. Eine gute Alternative zur normalen Hormontherapie ist eine Ernährung, die verstärkt auf die sogenannten Phytoöstrogene setzt.
Phytoöstrogene sind im Prinzip nichts anderes als pflanzliche Östrogene, die je nach Pflanze die Produktion von Östrogenen bei der Frau hemmen oder anregen.
Der größte Vorteil ist wohl, dass sie viele Beschwerden der Wechseljahre, bis sogar hin zu Osteoporose, lindern oder verhindern. Dabei haben sie nicht die gleichen Nebenwirkungen wie menschliche Östrogene.
Vor allem in Leinsamen (Leinsamenöl!) und Sojaprodukten (Sojabohnen, Tofu, Sojamilch) sind die Phytoöstrogene enthalten. Frauen in den Wechseljahren sollten also auch ihre Ernährung umstellen. In folgenden Nahrungsmitteln sind ebenfalls Phytoöstrogene enthalten:
- Sonnenblumenkerne, Olivenöl und Vollkornreis
- Hafer, Mais, Roggen, Gerste, Weizenkeime
- Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Zwiebeln, Spargel, Kürbis, Fenchel
- Äpfel und Birnen
- Ginseng, Anis
- Algen
Tipps & Tricks Ernährung, Frauen, Hormone, Phytoöstrogene, Wechseljahre
Gerade jetzt nach Weihnachten wird es vielen so gehen: Die Hose kneift an der einen Stelle und die Weihnachtspfunde machen sich durch kleine Speckröllchen am Bauch bemerkbar. Klar, die Kilos müssen so schnell wie möglich runter. Doch da das leider nicht so einfach ist, setzen viele auf Schlankheitspillen, die Wunder versprechen.
Experten betonen daher momentan immer wieder, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass die meisten dieser kleinen Pillen nicht dünner machen! Besonders im Internet bekommt man sie an jeder virtuellen Ecke. Diese sind meist sehr teuer und bringen dann am Ende nichts.
Doch nicht nur in Sachen Portemonnaie muss man hier aufpassen. Auch seiner Gesundheit kann man durch die dubiosen Inhaltsstoffe extrem schaden.
Daher Finger weg von allen sogenannten Wundermittelchen. Wenn diese Pillen wirken würden, gäbe es keine Übergewichtigen mehr! So hart es auch ist, der einzige Weg um erfolgreich abzunehmen funktioniert nur über eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung.
In den Apotheken lieber direkt nach einer Ernährungsberatung fragen als zur Pillendose zu greifen. Was nämlich nur die wenigsten wissen, ist, dass sich in Deutschland bereits über 2.000 Apotheker zu Ernährungsberatern haben schulen lassen…
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Wenn ein Diabetiker aufgrund von Unterzuckerung mehrfach Unfälle im Straßenverkehr verursacht, darf die Behörde diesem den Führerschein wegnehmen. Dies urteilte vor kurzem das Verwaltungsgericht Mainz.
Im konkreten Fall ging es um einen Diabetiker, der wegen des abfallenden Zuckerspiegels im Blut auf einmal auf der Autobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Zunächst streifte er bei einer Baustelle eine Betonwand, fuhr in Schlangenlinien weiter, geriet ins Schleudern und blieb schließlich quer auf der Fahrbahn stehen. Nur durch viel Glück ist nicht noch mehr passiert.
Da der Mann schon häufiger aufgrund von Unterzuckerung Unfälle verursacht hatte, nahm die Behörde ihm den Führerschein ab. Er zog daraufhin vor Gericht, verlor jedoch.
Die Richter entschieden, dass er momentan nicht in der Verfassung sei ein Fahrzeug zu führen. Jeder Diabetiker sei dazu verpflichtet vor dem Fahren eines Auto den Blutzuckerspiegel zu messen. Das Handeln der Behörde sei hierbei rechtens.
Eine Chance bleibt dem Kläger jetzt noch wieder an seinen Führerschein zu kommen: Er muss zu einer Diabetikerschulung und regelmäßig stabile Werte beim Blutzucker dokumentieren.
Allgemein Diabetes, Diabetiker, Führerschein