Verbraucherschützer üben heftige Kritik an Kinderlebensmitteln

25. Januar 2012
cc by flickr/ Terwilliger911

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Auf dem Markt scheint es immer mehr Produkte zu geben, die sich direkt an Kinder richten und speziell für sie designt wurden. So sehr die Hersteller sich auch bemühen zu betonen, dass sie gesund seien, so kalorienreich sind sie in der Regel auch. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun die Ergebnisse einer großen Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass die meisten dieser Lebensmittel absolut überflüssig und nicht besonders gut für die Kleinen sind. Die Experten fordern strengere Regeln für Kinderlebensmittel und deren Vermarktung.

Kinder würden mit einer bunten Aufmachung und meist auch noch kleinen Geschenken geködert. Dies führe jedoch nur zu falschen Ernährungsgewohnheiten und trage zur Verunsicherung der Eltern bei. Bis zu einem Alter von fünf Jahren könnten Kinder laut den Verbraucherschützern gar nicht zwischen Werbung und anderen Inhalten unterscheiden. Generell seien Kinder für die Werbewirtschaft sehr interessant, da sie unkritisch mit den Botschaften umgehen und dabei sehr schnell lernen.

Man müsse ganz konkrete Vorgaben und Regeln gesetzlich formulieren, da die Selbstverpflichtung laut den Experten offenbar nichts bringe. Ein weiterer Kritikpunkt der Verbraucherzentralen ist, dass die Kinderprodukte meist einen viel zu hohen Zucker-, Salz- und Fettgehalt haben. Dies gehe meist aus den Angaben auf der Packung nicht auf den ersten Blick hervor, da die Nährwertangaben auch hier sich oft am täglichen Kalorienbedarf einer erwachsenen Frau orientieren. Die Produkte müssten von den Inhaltsstoffen mehr auf die Kinder zugeschnitten sein. So seien gute kindgerechte Produkte nämlich durchaus möglich.

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„Maggie goes on a Diet“: Kinderbuch sorgt in USA für Skandal

24. Januar 2012

Heutzutage haben viele Kinder mit Übergewicht zu kämpfen, was katastrophale Folgen für ihre Gesundheit hat oder haben wird. Sport und eine gesündere Ernährung sind hier der Schlüssel. Nur wie bringt man dies den Kindern näher. Der US-Autor Paul M. Kramer hat im Serlbstverlag ein Buch an den Start gebracht, das seit Wochen aufgebrachte Eltern in den USA beschäftigt.

Das Kinderbuch nennt sich „Maggie goes on a Diet“ und wird auf Amazon.com bereits für Kinder ab vier Jahren empfohlen. Der Inhalt ist ganz einfach: Maggie ist dick, deprimiert und alleine. Sie beschließt sich gesünder zu ernähren und macht Sport. Auf diese Weise nimmt Maggie in zehn Monaten 25 Kilo ab und führt von da an das Leben ihrer Träume. Sie ist beliebt, hat Freunde, passt in ihre Traumkleider und ist ein glückliches Mädchen.

Viele Eltern machen sich nun darüber sorgen, dass schon Vierjährige so zu einer Diät ermuntert werden. Das Leben sei zudem nicht so einfach: Man nimmt nicht einfach ab und ist der Superheld. Darüberhinaus verstärkt das Buch in den Augen vieler etliche Vorurteile: Alle Dicken sind unglücklich und haben keine Freunde und alle dünnen Mädchen sind glücklich und beliebt.

Der Grundgedanke mag ja gut sein, jedoch vermittelt der Autor sicherlich ein viel zu einfaches Bild und man kann einige Eltern verstehen. Im kommenden Monat wird der Titel des Buches übrigens geändern. Dann heißt es nur noch: „Maggie eats healthier“. Am Inhalt ändern sich jedoch nichts. Was meint ihr dazu?

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Tim Mälzer: „Ernährungs-Check“ im Ersten

23. Januar 2012
cc by wikimedia/ Tsui

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Die ARD nimmt sicher derzeit den einen oder anderen Konzern näher zur Brust. Wie bereits berichtet wurde zum Beispiel in der vergangenen Woche McDonald’s unter die Lupe genommen und kam dabei nicht besonders gut weg. Ende Februar wird TV-Koch Tim Mälzer für die geneigten Zuschauer gewisse Ernährungs-Grundsätze näher betrachten.

Der sogenannte „Ernährungs-Check“ wird am 27. Februar um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen sein. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem ein großer Essenstest, bei dem 45 Testpersonen einen Monat lang in der Studioküche von Tim Mälzer verpflegt werden. Die einen bekommen deutsche Hausmannskost, die anderen leichte Mittelmeerküche und der Rest Fast Food. Jeden Tag wird die gleiche Menge an Kalorien in unterschiedlicher Zusammensetzung zu sich genommen.

Laut Tim Mälzer soll die Doku vor allem zeigen, dass man nicht auf Werbeversprechen hereinfallen soll. Es gehe um einen entspannten und gesunden Umgang mit den bekannten Ernährungsregeln. Im Anschluss wird bei „Hart aber fair“ mit Gästen über das Thema gesunde Ernährung diskutiert.

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Frühsport: Leichte Mahlzeit davor

20. Januar 2012
cc by geograph/ Robin Stott

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Frühsport aktiviert Geist und Körper und tut gut. Doch wer auf diese Art und Weise abnehmen will, der sollte unbedingt vorher eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Dies belegen 33 Studien, die die National Strength and Conditioning Association ausgewertet hat.

Nach dem Aufstehen sind die Energiereserven des Körpers in der Regel leer und so kann es passieren, dass neben Fettreserven beim Frühsport auch Muskelmasse abgebaut wird. Jedoch ist es besonders entscheidend, was man vor dem Sport isst.

Dass man sich keine ungesunden und fettigen Sachen vor dem Sport reinstopfen sollte, dürfte den meisten hoffentlich klar sein. Wer so früh vor dem Sport nichts essen kann, der kann seine Energiereserven auch übrigens nur mit ein bisschen Obst oder Ähnlichem auffüllen und dann nach dem Training sein gewohntes Frühstück zu sich nehmen. Generell sind auch hier die Typen sicherlich verschieden, so wie die einen Frühsport lieben und andere um diese Uhrzeit noch gar nichts hinbekommen. Jeder muss auch hier seinen eigenen Rhythmus finden.

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Schon Bilder von Essen machen hungrig

18. Januar 2012
cc by fotopedia/ avlxyz

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Jeden Tag sind wir von etlichen köstlichen Versuchungen umgeben. Schon alleine die Bilder in den Medien oder Anzeigen auf der Straße locken mit gut aussehenden Leckereien. So manch einer kann da kaum widerstehen. Forscher haben nun herausgefunden, dass dafür ein bestimmtes appetitanregendes Hormon im Körper verantwortlich ist.

In einem Versuch zeigten Forscher des Max-Planck-Insituts neun Männern jeweils 50 Bilder von leckeren Speisen wie Schnitzel, Pizza oder Schokokuchen. Die Männer hatten gerade erst gefrühstückt und konnten so wohl kaum Hunger verspüren. Während die Werte der Stoffwechselhormone wie Leptin oder Insulin sich bei den Bildern nicht veränderten, schoss der Wert des Hormons Ghrelin bei allen in die Höhe.

Durch optische Reize, die mit Essen zu tun haben, wird dieses Hormon also verstärkt ausgeschüttet und gaukelt dem Körper quasi vor, dass er wieder hungrig sei. Das Hormon Ghrelin regelt unser Essverhalten, aber auch die Prozesse zur Nahrungsverwertung. Die Forscher gehen nun davon aus, dass die vielen Bilder in den Medien einen entscheidenden Beitrag zur Gewichtszunahme in der westlichen Bevölkerung leisten.

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