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Dass Menschen mit Übergewicht mehr Fett in ihrem Körper gespeichert haben als Normalgewichtige, sieht man auf den ersten Blick. Forscher des Karolinska Instituts in Stockholm und der Universität Wien ermittelten nun zusammen, wie lange wir Menschen Fett in unserem Körper speichern.
Zur Anwendung kam dabei bei Normal- als auch bei Übergewichtigen die C-14-Methode. Dadurch lässt sich der Gehalt von radioaktivem Kohlenstoff in organischen Substanzen bestimmen und somit deren Alter. Bei den Normalgewichtigen betrug das Fettalter im Schnitt 1,3 Jahre. Bei den Übergewichtigen lag es bei 2,1 Jahren.
Nicht nur die Fettaufnahme ist bei dickeren Menschen größer, sondern also auch die Zeit wie lange es im Körper gespeichert wird. Beides führt dazu, dass Übergewichtige gut doppelt so viel Körperfett mit sich herumtragen, wie Menschen mit einem normalen Gewicht.
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So langsam scheinen sich die Zeiten in Sachen Abnehmen zu ändern. Immer mehr Experten stellen sich gegen Wunder-Diäten. Wer langfristig und gesund abnehmen will muss sich wohl oder übel bewusst machen, dass dies nur mit einer Ernährungsumstellung und ausreichend Sport möglich ist.
So warnt aktuell auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vor Diäten, bei denen pauschal auf bestimmte Nährstoffe verzichtet werden soll oder bei dem nur ein Lebensmittel im Zentrum steht. Einseitige Diäten oder sogenannte Crash-Diäten können auf die Gesundheit negative Folgen haben. Rissige Haut oder spröde Fingernägel sind dabei nur der Anfang.
Vor allem weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf die schlimmen Folgen von ungesunden Diäten bei Kindern und Jugendlichen hin. Wer Radikalkuren während seiner Wachstumsphase macht wird in den meisten Fällen sein Leben lang mit seinem Gewicht zu kämpfen haben. Essstörungen können dabei zudem entstehen. Übergewichtige Kinder und Jugendliche sollten also ebenso auf eine Ernährungsumstellung und Sport setzen, was am besten noch von einem Fachmann begleitet wird.
Diätmythen Essstörungen, Gefahren, Jugendliche, Kinder, Radikalkuren, Wunderdiäten

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In den letzten Jahren haben Experten eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr stark thematisiert. So sind sich die meisten Experten inzwischen einig, dass ein Mensch pro Tag, wenn er sich nicht anstrengt, gut 1,5 Liter Wasser trinken muss.
Bei Anstrengung wie beispielsweise bei hohen Temperaturen oder wenn man Sport treibt, kann sich diese Menge schnell auf zwei bis drei Liter täglich erhöhen. Wer nicht genau weiß, ob er zu viel oder zu wenig trinkt, dem rät die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) den Gang auf die Waage.
Laut DGSP sollte man sich in diesem Fall morgens und abends wiegen. Wer bei unveränderter Ernährung am Abend weniger wiegt als am Morgen, sollte diesen Unterschied durch genügend Flüssigkeit ausgleichen. Dazu eignen sich am besten Wasser und ungesüßte Tees. Natürlich seien kleine Schwankungen normal. Diese sollten sich jedoch stets im Bereich von unter einem Prozent bewegen. Fragt sich nur, ob die DGSP den Umstand nicht ein bisschen vereinfacht, denn schließlich hängen am Gewicht ja auch noch andere Faktoren…
Tipps & Tricks Ernährung, Gesundheit, Gewichtskontrolle, Trinken

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Es klingt fast schon ein wenig unglaublich, aber eine Studie der Universität Yale ergab, dass bei Menschen mit Übergewicht das Gehirn anders auf den alleinigen Anblick von Essen reagiert als bei Normalgewichtigen.
Die Probanden bekamen ein Mittagessen serviert, der Blutzuckerspiegel wurde kontrolliert und sie wurden in einem Kernspintomographen untersucht. Während des Scans wurden ihnen Bilder von Essen und von Gegenständen gezeigt, die nichts mit dem Thema Nahrung zu tun hatten. Während dabei ihre Hirnreaktionen auf die visuellen Reize erfasst wurden, mussten sie zusätzlich noch sagen, ob sie bei dem jeweiligen Bild Lust auf Essen hätten. Um die Werte zu kontrollieren wurde das ganze durchgeführt, während den Probanden reguliert Glukose zugeführt wurde.
Dabei zeigte sich deutlich, dass bei den Normalgewichtigen bei niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Essensbildern andere Hirnregionen angesprochen wurden als bei normalem Blutzuckerspiegel. Auf niedrigem Niveau wurden sie vor allem von kalorienreicher Nahrung angesprochen. Der Körper signalisierte also energiereiches Essen zu sich zu nehmen.
Interessanterweise gab es diesen Unterschied zwischen hohem und niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Übergewichtigen nicht. Bei ihnen wurden auf normalem Niveau dieselben Hirnregionen angesprochen wie bei Unterzucker! Demnach werden Informationen zur Nahrungsaufnahme bei Übergewicht anders verarbeitet. Die US-Forscher gehen davon aus, dass schon die bloße Abbildung von Nahrung reicht, dass Übergewichtige zu einer zusätzlichen Mahlzeit verleitet werden.
Erfahrungsaustausch Ernährung, Gewichtskontrolle, Studie, Übergewicht

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Seit über 40 Jahren hält sich die Brigitte Diät inzwischen und so manch eine Frau schwört auf das Konzept. Die Diät soll nun noch leichter eingehalten werden, denn die Brigitte Diät hat ihren Weg als App auf das iPhone und das iPad geschafft. Die App soll als Unterstützung auf dem Weg zum Wunschgewicht verstanden werden.
80 leckere und vor allem natürlich leichte Rezepte beinhaltet die App zunächst. Es gibt drei verschiedene Diät-Pläne, einer auch mit vegetarischen Gerichten, bei denen die einzelnen Rezepte jedoch ausgetauscht werden können. So kann sich jeder User seinen eigenen Diät-Plan für zwei Wochen zusammenstellen. Sogar das Erstellen der Einkaufsliste soll die Brigitte Diät App für einen übernehmen.
Dazu gibt es Fitness-Tipps und -Videos, die einen zum richtigen Maß an Bewegung anleiten sollen. Noch mehr Motivation versprechen Funktionen wie ein automatischer Schrittzähler, eine Gewichtskurve und die Anzeige der eigenen Energiebilanz. Anhand eines grünen oder roten Balkens stellt man auf einen Blick fest, ob man sich innerhalb der vorgeschriebenen Kaloriengrenze bewegt.
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