Dänemark hat Fettsteuer eingeführt

4. Oktober 2011
cc by flickr/ jessicafm

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Wir alle wissen, dass die erhöhte Aufnahme von gesättigten Fettsäuren ungesund ist und dick macht. Daher wird schon längere Zeit in Europa immer wieder die Einführung einer sogenannten Fettsteuer diskutiert. Die dänische Regierung hat diese nun als erstes Land Europas tatsächlich eingeführt!

Seit dem 1. Oktober 2011 werden in Dänemark gesättigte Fettsäuren in Lebensmitteln besteuert. 16 Kronen (2,15 Euro) sind pro Kilogramm gesättigte Fettsäuren fällig. Der dänische Staat will auf diese Weise erreichen, dass sich die Bevölkerung gesünder ernährt und hofft, dass die höheren Preise abschreckend wirken.

Für die Lebensmittelhersteller heißt dies komplizierte Berechnungsverfahren, denn versteuert werden muss nicht nur der reine Fettgehalt, sondern auch der, der durch Vorgänge wie Frittieren entsteht. Zudem kam es in Dänemark vor der Einführung der Steuer zu Hamsterkäufen. Die Supermärkte kämpften mit leeren Regalen und die Hersteller mit dem Beschaffen von Nachschub.

Aktuell hat der Handel bereits angekündigt, dass die Verbraucher für den zusätzlichen Berechnungsaufwand aufkommen werden müssen. So würde beispielsweise Butter um ganze 30 Cent teurer. Was haltet ihr von dieser Methode?

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Schwangerschaftskilos: Stillen hilft

3. Oktober 2011
cc by flickr/ Schwangerschaft

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Immer wieder hört man in den Medien, dass Stillen nicht nur gut für das Baby, sondern auch gut gegen die Schwangerschaftskilos der Mutter ist. Dass dies kein Mythos ist, sondern tatsächlich stimmt, darauf weist aktuell das Netzwerk Gesund ins Leben hin, das vom Bundesernährungsministerium gefördert wird.

Ein Grund dafür sind Hormone, die freigesetzt werden, damit sich die Gebärmutter zurückbildet. Somit sorgen sie für einen flacheren Bauch. Für die Milchbildung müsse der Körper zudem einen größeren Energieaufwand von rund 600 Kalorien zusätzlich aufbringen.

So manch eine Frau soll ja Glück haben und alleine dies reicht um nach der Geburt wieder einigermaßen in Form zu kommen. Die meisten müssen jedoch leider immer noch zusätzlich auf mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung setzen, wobei Letzteres alleine schon im Hinblick auf das Kleine nicht schadet!

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EU beschließt neue Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln ab 2014

30. September 2011
cc by flickr/ Simon Shek

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Vor einiger Zeit war die von Verbraucherschützern immer wieder geforderte Ampel, die bei Lebensmitteln durch einfache farbliche Kennzeichnung Auskunft über die Verteilung der Nährstoffe und den Kaloriengehalt gibt, in der EU gescheitert. Nun konnten sich die Minister wenigstens auf eine neue Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel einigen.

Ab dem Jahr 2014 müssen Verpackungen Angaben zu Fett, Zucker, Salz, Kohlenhydrate und den Kaloriengehalt enthalten, was ja jetzt schon bei einigen Lebensmitteln der Fall ist. Die Angaben müssen je 100 g bzw. 100 ml gemacht werden und die Schrift muss eine Mindestgröße haben. Zusätzliche Angaben pro Portion oder den Anteil des Kalorientagesbedarf bleiben weiterhin optional. Die Regeln für Nährwertangaben treten jedoch erst 2016 in Kraft.

Desweiteren dürfen Lebensmittel-Imitate nicht mehr als das eigentliche Lebensmittel bezeichnet werden. Analog-Käse darf also nicht mehr Käse heißen. Desweiteren müssen für Allergiker allergieauslösende Stoffe deutlich hervorgehoben werden und Produkte mit Koffein müssen Warnhinweise für Kinder und Schwangere enthalten. Bei Frischfleisch wird es in Zukunft Pflicht über die Herkunft zu informieren, was bisher nur für Rindfleisch gilt.

Kritiker halten diese Regelungen immer noch für zu wenig. Mal sehen, wie sie umgesetzt werden und ob es für uns Verbraucher am Ende eine Verbesserung darstellt…

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CaloryGuard 2: Mit der App seine Ernährung überwachen

30. September 2011
Foto: CaloryGuard 2

Foto: CaloryGuard 2

Apps rund um das Thema Diäten und Fitness gibt es inzwischen viele, doch nur ein paar haben die User bisher vollkommen von sich überzeugt. Bei der App CaloryGuard 2 scheint dies der Fall zu sein, denn sie gehört im App Store in der Kategorie „Gesundheit & Fitness“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Luxemburg zu den zehn beliebtesten Anwendungen. Viele Wochen lag sie sogar auf Platz eins.

Mit CaloryGuard 2 soll man ganz einfach seine tägliche Ernährung im Auge behalten können. Dabei kann man auf eine der größten Lebensmitteldatenbanken Deutschlands zugreifen, die einem nicht nur den Kaloriengehalt von Nahrungsmitteln und Mahlzeiten verrät, sondern die Lebensmittel auch übersichtlich nach dem Ampelsystem bewertet.

User können ganz einfach ein Ernährungstagebuch erstellen und dies mit der körperlichen Aktivität kombinieren. Die App soll zum einen Leute ansprechen, die abnehmen wollen, aber auch solche, die ihre Ernährung aus anderen Gründen kontrollieren müssen, wie Sportler oder Diabetiker.

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Diät und Halloween: Leichte Kost für Ihre Halloween Party

29. September 2011

cc by flickr/ stevendepolo

Jedes Jahr am 31. Oktober findet Halloween statt. Das Fest der Geister, wie es auch genannt wird, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seinen Ursprung hat Halloween bei den Kelten. Dort wurde es zum Ende der Ernte und dem Beginn des Winters gefeiert.
Der Halloween Kult erreichte die USA im 17. Jahrhundert und seit Anfang der 70er Jahre verkauft man erstmals Dekoration im Ladengeschäft und Versandhaus, und kreiert zahlreiche gruselige Rezepte Wer trotz einer Diät nicht auf die Furcht erregenden Leckereien, die zu einer HalloweenParty gehören, verzichten möchte, sollte ein leichtes und dennoch phantasievolles Menue zusammenstellen.

So kann man zum Beispiel beim traditionellen Halloween Brot auf die Hälfte des angegebenen Zuckers verzichten und auch die Menge der zuzugebenden Sultaninen und Korinthen um 50 Prozent reduzieren.

Aus dem gruseligen Blutpudding wird eine leichte Variante, wenn man ein Päckchen kalorienreduzierten Vanillepudding verwendet, die geschlagene Sahne, die eigentlich untergemischt werden soll, weglässt und darauf achtet, dass das Glas rote Marmelade zum Unterheben ebenfalls wenig Kalorien hat. Der Calconon, der klassische Eintopf zu Halloween, der aus Weißkohl, Kartoffeln und Porree zubereitet wird, ist von Haus aus schon kalorienarm. Wer die Tasse Sahne weglässt, die zum Schluss zugegeben wird und statt dessen fettreduzierte Creme fraiche nimmt, kann hier kräftig zulangen, ohne sich um die Figur Sorgen zu machen.

Auch eine leichte Tomatensuppe ist ein echter Diät-Knüller auf jeder Halloween Party. Auf ihr lässt man fettreduzierte Mozzarella Kugeln als Augen schwimmen, in die man eine halbe Olive steckt.

Wer die traditionelle Kürbiscremesuppe mit Ingwer zubereitet, regt beim Genießen der Suppe den Stoffwechsel an, denn Ingwer ist ein Gewürz, das dem Stoffwechsel so richtig Dampf macht. In die Kürbiscremesuppe gehören zusätzlich nur noch ein paar Kartoffelstückchen, Zwiebeln und Gemüsebrühe und zum Abschmecken etwas leichte Creme fraiche. Eine Melonenbowle macht die Party perfekt und ist ein echter Hingucker. Einfach Kugeln aus der Wassermelone stechen, mit einem Gemisch aus Wodka, Zitronensaft und wenig Zucker übergießen und kurz vor dem Servieren mit einem leichten, trockenen Weißwein auffüllen. Sieht hübsch gruselig aus, aber schmeckt gigantisch gut und löscht den Durst auf eine sehr leichte Weise.

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