Lebensmittelwarnung – Portal bündelt Rückrufaktionen

24. Oktober 2011
cc by flickr/ mrlinux71

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Immer wieder kann es mal vorkommen, dass Produkte in den Handel gelangen, die für uns Verbraucher gefährlich werden können. Im Lebensmittelbereich reicht dies von Salmonellen bis hin zu Glassplittern in den Produkten. Ab sofort können Verbraucher sich über solche Warnungen zentral auf der Website lebensmittelwarnung.de informieren.

Das Portal wird vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben und bündelt Rücknahme- und Rückrufaktionen von Lebensmittelherstellern. Man gehe davon aus, dass gut fünf neue Meldungen im Monat auftauchen werden, über die man auch via Twitter auf dem Laufenden bleiben könne.

Nachzulesen sind dort in Zukunft Hersteller, Produktname und der Grund der Warnung. Ergänzt werden diese Informationen durch das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Größe der Verpackung. Die Daten stammen übrigens von den Bundesländern, die für die Überwachung von Lebensmitteln zuständig sind.

In diesem Zusammenhang wies die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch darauf hin, dass in Sachen Lebensmittelsicherheit eigentlich eine Rechtsänderung nötig wäre, denn manche Länder würden vor Produkten warnen, während andere Informationen wie diese für sich behalten könnten.

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Die Ernährungsampel

24. Oktober 2011

Ernaehrungsampel

Ernährungsampel in GB - flickr/The Labour Party

Ernährung sollte in unserem Leben das A und O sein, denn nur in einem gesunden Körper lebt auch ein gesunder Geist.

Um dies zu vereinfachen wurde die Ernährungsampel eingeführt. Die Ernährungsampel ist allgemein gesagt, eine Tabelle, in der, anhand von Farben, aufgezeigt wird, welche Lebensmittelgruppen gut für den Körper sind und zu welchen man nicht so häufig greifen sollte. Bei diesem Konzept geht es darum demjenigen, der sich gesund ernähren möchte, ein so einfach wie mögliches Werkzeug zur Seit zu stellen, an dem man sich schnell und unkompliziert orientieren kann. Es ist immer wieder im Gespräch die Ernährungsampel auf Lebensmittel zu drucken, doch leider konnte dies bis jetzt noch nicht per Gesetz durchgesetzt werden.
Man kann somit die Ernährungsampel als Leitfaden sehen, darf sie aber auf keinen Fall mit einer professionellen Beratung gleichsetzten, da man, wenn man Gewicht reduzieren muss, auf Grund einer Krankheit etc., immer ärztlichen Beistand suchen sollte.

Viele Kritiker sind der Meinung, dass die Ernährungsampel den Konsumenten verwirren würde, da dieser Lebensmittel aus der roten Gruppe kategorisch ablehnen würde, obwohl diese genau so zu einer ausgewogenen Ernährung gehören würden.

Die Meinungen zu diesem Thema sind kontrovers und die Fronten sind zum Teil sehr verhärtet. Fakt ist jedoch, dass anhand der Ernährungsampel für jeden auf den ersten Blick ersichtlich werden würde, welche Inhaltsstoffe das Produkt enthält. Vom momentanen Stand aus, wird es jedoch so sein, dass diese Hilfeleistung bei Lebensmittelherstellern in Deutschland nicht verpflichtend sein wird.

Eine bessere Kennzeichnung der Lebensmittel in der Zukunft wäre wünschenswert, jedoch, nach momentanen Stand, zieht der Konsument weiterhin den Kürzeren.

Während die Diskussionen darüber, ob man nun den Konsumenten mit dieser Kennzeichnung bevormundet noch heftig im Gange sind, macht ein Hersteller bereits Nägel mit Köpfen und druckt auf seinen Produkten Ernährungsampeln. Es bleibt zu hoffen, dass viele andere diesem Beispiel folgen werden um endlich eine vollständige Transparenz für den Konsumenten zu schaffen.

Für den Moment bleibt für den deutschen Bürger alles beim alten – er muss sich weiterhin mit kleinen und unleserlichen Angaben auf der Packung quälen und sich mit den Produkttipps für eine gute Ernährung von Instituten wie Foodwatch, Ökotest etc. behelfen.

Diäten, Ernährungsplan

Foodwatch: Aktion „Hände weg vom Acker, Mann“

21. Oktober 2011

Gegen das hemmungslose Spekulieren im Finanzsektor gehen aktuell weltweit etliche Menschen auf die Straße. Ein besonders grausamer Teil dieses Geschäfts ist das Spekulieren an den Börsen mit Agrar-Rohstoffen. Investmentbanken verdienen Milliarden dabei und treiben gleichzeitig in den ärmsten Ländern der Welt die Menschen in den Hunger.

Der aktuelle Report der Organisation Foodwatch „Die Hungermacher“ zeigt dies auf deutliche und erdrückende Weise. Foodwatch fordert daher, dass endlich Schluss mit dem Spekulieren auf Lebensmittel ist! Fatal ist, dass wir als Bankkunden diese Machenschaften noch durch unsere Lebensversicherungen und Co. möglich machen, denn es ist dieses Geld, mit dem spekuliert wird!

Zeit also für uns alle zu handeln. Foodwatch hat zu einer E-Mail-Aktion aufgefordert, bei der wir uns alle durch ein paar Angaben engagieren können. Die Aktion „Hände weg vom Acker, Mann!“ wendet sich direkt an die Deutsche Bank und ihren Chef Josef Ackermann, da die Deutsche Bank eine der größten Investmentbanken der Welt und Ackermann darüberhinaus noch Präsident des Bankenweltverband IIF ist.

Wir alle fordern durch die Aktion, an der ihr direkt unter diesem Beitrag teilnehmen könnt, dass die Deutsche Bank zum einen mit gutem Beispiel vorangeht und aus den Spekulationen mit Nahrungsmitteln aussteigt. Die zweite Forderung beinhaltet, dass der Bankenverband endlich eine Regulierung der Rohstoffmärkte unterstützt.

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Nach saurem Essen nicht gleich Zähneputzen

20. Oktober 2011
cc by flickr/ katerha

cc by flickr/ katerha

Wir alle wissen wohl, dass Stoffe wie Zucker unseren Zähnen schaden können. Jedoch muss man auch bei säurehaltigem Essen wie Zitrusfrüchte oder Essig aufpassen, denn sie weichen den Zahnschmelz auf.

Orangen, Zitronen und Co. sind gesund und gut für die Figur. Daher sollte man auf keinen Fall auf sie verzichten, jedoch muss man nach dem Verzehr ein paar Dinge beachten, wenn man seinen Zähnen etwas Gutes tun möchte.

So raten Experten nach dem Genuss von säurehaltigen Lebensmitteln nicht direkt die Zähne zu putzen. Man sollte gut eine halbe Stunde warten bis der Zahnschmelz nicht mehr so weich ist. Ein guter Tipp ist auch nach saurem Essen zu etwas zu greifen was Kalzium enthält wie Milch oder Quark. Dies sorgt dafür, dass der Mineralienverlust im Zahnschmelz ein wenig ausgeglichen wird.

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Mindesthaltbarkeitsdatum wird nicht geändert

18. Oktober 2011
cc by wikimedia/ Sir James

cc by wikimedia/ Sir James

In den letzten Tagen wurde wieder einmal über das Wegwerfverhalten bei Lebensmitteln diskutiert. Die meisten von uns gehen sehr sorglos mit Nahrungsmitteln um und schmeißen sie häufig weg, obwohl sie eigentlich noch gut wären. Ähnlich verfährt der Handel. So wurde in diesem Zusammenhang auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum debattiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner erklärte nun jedoch, dass an dem Mindesthaltbarkeitsdatum nichts geändert werden würde und auch eine Abschaffung stehe nicht zur Debatte.

Während das Verbrauchsdatum bei beispielsweise Fleisch anzeigt, bis wann genau die Lebensmittel noch gegessen werden dürfen, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum eine bloße Richtlinie. Läuft dieses Datum ab, heißt es noch lange nicht, dass das Nahrungsmittel in den Müll wandern muss. Oft ist es nämlich noch gut.

Hier sind wohl neben Wirtschaft und Politik auch wir Verbraucher gefragt. Man kann normalerweise leicht feststellen, ob etwas noch gut ist oder nicht und sollte sich nicht alleine nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum richten. Zudem müssen wir alle lernen nicht so wahllos und sorglos einzukaufen. Wie oft landet etwas aus bloßer Neugierde oder Lust im Einkaufskorb, das dann später zuhause nicht gegessen wird…

Dieser generelle Umgang mit Lebensmitteln steht bei so manch einem auch direkt in Verbindung zum Thema Übergewicht, denn wer sich nicht mit seinem Essen beschäftigt, der hat es auch schwer sich gesund und ausgewogen zu ernähren…

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