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Die Nuss-Nougat-Creme Nutella wird von dem Unternehmen Ferrero gerne als gesundes Produkt beworben, dass auch mit Freude Sportler wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor dem Training zu sich nehmen. In diesem Zusammenhang preist der Konzern Nutella auf dem Etikett als Bestandteil eines gesunden Frühstücks an und belegt dies mit einer entsprechenden Nährwerttabelle.
Gegen Letztere hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen geklagt und vor dem Oberlandesgericht Frankfurt in dieser Woche Recht bekommen. Die Verbraucherschützer hatte nämlich moniert, dass Ferrero bei der Nährwerttabelle auf der Basis von unterschiedlichen Grundmengen rechnet. Während bei der Angabe für Fett nur eine Portion für 15 Gramm hinzugezogen wurde, benutzte man bei den Vitaminen und Minaralstoffen eine Grundmenge von 100 Gramm. Auf den ersten Blick sieht es also so aus, als habe Nutella wenig Fett, aber dafür viele Vitamine.
Die Richter gaben den Verbraucherschützern Recht und haben Ferrero unter Androhung eines Ordnungsgelds in Höhe von 250.000 Euro dazu aufgefordert das Etikett zu überarbeiten. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, jedoch wurde keine Revision zugelassen. Grundsätzlich kann man wohl bei Nutella sagen, dass es eine Süßigkeit ist. Als solche absolut okay, aber sie dürfte in meinen Augen grundsätzlich nicht als gesundes Produkt vermarktet werden…
Lebensmittel Ernährung, Ferrero, Nutella, Urteil, Verbraucherzentrale

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Seit Jahren versuchen die Anhänger der Stevia Pflanze durchzusetzen, dass sie auch in Europa als Lebensmittel verkauft werden kann. Seit hunderten von Jahren wird Stevia in Südamerika als Süßungsmittel eingesetzt. Es hat keine Kalorien und verursacht auch keinen Karies. Während in anderen Staaten Stevia schon länger erlaubt ist, zierte sich die EU-Kommission.
Nun teilte man mit, dass man keine gentoxischen oder krebserregenden Zusammenhänge bei Stevia feststellen konnte. Daher wird die Pflanze und auch der aus ihr gewonnene Süßstoff Steviolglycosid erlaubt sein. Lebensmittelhersteller wie Coca-Cola jubeln bereits, da man so neue Produkte auf dem europäischen Markt einführen könne.
Den Umgang mit Stevia in der heimischen Küche muss man jedoch zunächst lernen, denn Produkte können einen Eigengeschmack haben und sind um ein vielfaches Süßer als Zucker. Man kann pulverisierte Blätter oder andere Formen verwenden. Wer auf den Süßstoff setzt, der sollte dabei bedenken, dass es sich hier wiederum um ein industriell gefertigtes Produkt handelt. Diesen Süßstoff werden wir wohl in den kommenden Jahren in Joghurt, Müsli, Schokolade und Co. finden.
Lebensmittel Ernährung, EU, Stevia, Steviolglycosid, Süßstoff, Zucker

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Bei der folgenden Studie handelt es sich mal wieder um Ergebnisse, die dem einen oder anderen sowieso einleuchten werden. Zudem kann man sie auch anders interpretieren… Trotzdem wollen wir sie euch natürlich nicht vorenthalten.
Kanadische Forscher der Universität von Montreal haben die Daten von fast 2.000 Kindern in den Jahren 1998 bis 2006 untersucht und dabei immer wieder ihren Body Mass Index (BMI) unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass die Situation der Mutter während der Schwangerschaft am meisten Einfluss auf die Entwicklung des Kindes hatte.
Vor allem Kinder, bei denen die Mütter Übergewicht hatten und während der Schwangerschaft rauchten, hatten später auch mit Übergewicht zu kämpfen. Das hätten am Ende wohl die wenigsten gedacht, dass das Verhalten der Mutter Einfluss auf das Kind hat…
Zudem ist es doch eigentlich klar: Wenn die Eltern dem Kind ein schlechtes Vorbild sind und fettreich essen, sich wenig bewegen oder eben rauchen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind später ähnliche Züge annimmt.
Erfahrungsaustausch Eltern, Ernährung, Kinder, Schwangerschaft, Studie

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In Magazinen liest man immer wieder, dass Düfte nicht nur unsere Stimmung und das Wohlbefinden beeinflussen können, sondern uns auch beim Abnehmen helfen. Dabei muss man sagen, dass es Personen gibt, denen dies wirklich eine gute Unterstützung ist, bei anderen wirkt es nicht wirklich. Am Ende ist dies wohl typabhängig, aber auf jeden Fall einen Versuch wert, da man seinem Körper damit alles andere als schadet.
So soll beispielsweise Pfefferminze dafür sorgen, dass sich der Appetit verringert. Dafür sollte man sich wenige Tropfen von dem ätherischen Öl auf ein Tuch träufeln und immer mal wieder daran riechen. Eine gute Variante ist auch ungesüßten Pfefferminztee zu trinken.
Vanille hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Dies soll dazu führen, dass man keine Heißhunger-Attacken bekommt. Wobei dies in der Weihnachtszeit ja so eine Sache ist. Nicht, dass man andauernd Lust auf Plätzchen bekommt…
Der Duft von Zitrusfrüchten soll zu guter Letzt ebenfalls dafür sorgen, dass wir mehr Glückshormone produzieren, was ebenfalls angeblich gegen Hunger hilft. Hier sind Duftlampen eine gute Variante. Könnt ihr solche Erfahrungen bestätigen?
Tipps & Tricks Abnehmen, Düfte, Ernährung, Gewichtskontrolle

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Der Cholersterinwert gibt einigen Menschen Grund zur Sorge. So greifen sie im Supermarkt gerne zu Produkten, die angeblich den Cholesterinspiegel senken sollen. Beliebt sind dabei vor allem Margarine. Doch genau diese stehen bereits seit Jahren im Verdacht, dass sie unerwünschte Nebenwirkungen auslösen können. So fordert aktuell die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, dass diese Produkte vom Markt genommen werden sollen, da sie eigentlich als Medikament nur in der Apotheke verkauft werden dürften.
In solcher Margarine sind sogenannte Sterine enthalten. Diese sind wie Cholesterin fettähnliche Substanzen. Im Körper verdrängen sie das Cholesterin und sorgen so dafür, dass es weniger vom Körper aufgenommen wird. Studien würden laut Foodwatch zeigen, dass durch Pflanzensterine das Risiko auf Herzkrankheiten steigt.
Derzeit könne niemand die Spätfolgen von einem regelmäßigen Konsum solcher Produkte absehen. Besonders Menschen, die kein Problem mit Cholesterin haben, sollten diese Produkte auf keinen Fall verzehren. Dies sieht auch das Bundesinstitut für Risikobewertung so.
Lebensmittel Cholesterin, Ernährung, Foodwatch, Gesundheit, Margarine, Studie