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Archiv für die Kategorie ‘Fett’

Milch-Diät – Die Milch machts

24. Juni 2009
Milch-Diät lässt Pfunde purzeln © Flickr/ fdecomite

Milch-Diät lässt Pfunde purzeln © Flickr/ fdecomite

Werden Milchprodukte in den meisten Diäten eher vom Speiseplan gestrichen, da sie vor allem als Eiweiß-Lieferanten betrachtet werden, stellt sich nun langsam in diversen wissenschaftlichen Untersuchungen heraus, dass gerade das das Abnehmen eher behindert. Und so kristallisiert sich immer mehr ein neuer Trend heraus: die Milch-Diät.

Hierbei soll man verstärkt fettarme Milchprodukte oder kalziumhaltige Lebensmittel zu sich nehmen, denn Forscher haben nun herausgefunden, dass Zellen, die viel Kalzium enthalten, das Fett deutlich schneller verbrennen als normalerweise. Ja, sogar bis zu 70% des Körperfettanteils schmilzt durch eine kalziumhaltige Ernährung in relativ kurzer Zeit dahin.

In den Studien war eines am auffälligsten, denn vor allem die Taille wurde durch das Kalzium schmaler…

Bei der Milch-Diät sollte man aber dennoch auf fettarme und kalorienreduzirte Nahrung setzen, denn das Kalzium unterstützt lediglich den Fettabbau. Daher darauf achten, dass alle Milchprodukte fettreduziert sind, also Magerquark, fettarmes Joghurt, fettarme Milch, körniger Frischkäse etc. Etwa 1000 mg Kalzium sollte ein Erwachsener täglich zu sich nehmen. Bei der Milch-Diät darf es sogar ein bisschen mehr sein.

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Cellulite – Die innere Behandlung schafft Abhilfe

18. Juni 2009

Fast jede Frau kennt das Problem, Cellulite. Die unschönen Dellen, besonders an Oberschenkel und Po, können einem das Leben ganz schön schwer machen. Und da das Problem fast jede hat, hat die Kosmetikindustrie das natürlich als perfektes Werbemittel entdeckt.

Wir werden regelrecht überhäuft von Cremes, Peelings, Massage-Roll-Ons und und und und nichts hilft wirklich dagegen. Ja, manche schlafen sogar in Klarsichtfolie…

Führen wir uns doch erst einmal vor Augen, warum in den meisten Fällen Cellulite entsteht: Das Bindegewebe ist sozusagen das Nährstoffdepot unseres Körpers. Ist dieser ausreichend mit Nährstoffen versorgt, dann ist die Haut fest und straff. Fehlen Nährstoffe oder haben sich zu viele schlechte Stoffe eingelagert, lässt das Bindegewebe nach. Das ist auch der Ort im Körper, wo sich mit die meisten Toxine, Medikamentenrückstände, Umweltgifte oder auch Lebensmittel, die man im Übermaß gegessen hat, anlagern.

Cellulite ist also in vielen Fällen ein Problem der falschen Ernährung und fehlender Elastizität. Um die lästige Orangenhaut loszuwerden, muss man sie also von innen und nicht von außen bekämpfen.

Ernähren Sie sich ausgewogen und vermeiden Sie zu viele säurehaltige Lebensmittel, wie Alkohol, süße Getränke, Kaffee, weißer Zucker, tierische Eiweiße etc. Basenbildende Lebensmittel wie Salat, Gemüse, Obst, Sprossen gehören auf den Tisch!

Trinken Sie 2,5 bis 3 Liter Wasser pro Tag um den Körper durchzuspülen und ihn zu entschlacken. Gleichen Sie damit auch das Mineralstoffdefizit des Körpers aus.

Die einzigen äußeren Anwendungen, die gegen Cellulite wirklich helfen sind mindestens 20 Minuten Sport pro Tag oder basische Bäder. Diese entsäuern den Körper und helfen ihm schneller Schadstoffe über die Talgdrüsen auszuscheiden. Basische Bäder oder auch Kosmetik gibt es inzwischen fast überall.

Nur so wird man Cellulite wirklich los und mit dieser Methode kommt man nebenbei auch seiner Traumfigur näher…

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„Bekommen auch Sie Ihr Fett weg?“ Sprechstunde anlässlich des bundesweiten Aktionstag „Tag des Cholesterins“

17. Juni 2009

Für die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen gibt es keine Altersgrenzen. Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen – Lipid-Liga ruft bereits zum 7. Mal den “Tag des Cholesterins 2009″ aus. In diesem Jahr findet er am 19. Juni statt. Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg, eine Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation, beteiligt sich an diesem Aktionstag mit einer telefonischen Sprechstunde durch ihre Diabetes Assistentin und Diätassistentin Hildegard Claes.

Neben Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht ist auch ein erhöhter Cholesterinwert ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. Dieser kann genetisch bedingt oder durch falsche Ernährung entstanden sein. „Jeder Bürger sollte seine Blutfettwerte kennen. Nur wer sein persönliches Risiko kennt, kann rechtzeitig handeln.“, dass ist das Anliegen der Lipid-Liga.

„Ein entscheidender Faktor für einen Herzinfarkt sind bekanntlich erhöhte Blutfettwerte. Zu hohe Werte sind gefährlich, weil das sogenannte schlechte LDL-Cholesterin zu Arteriosklerose führen kann. Dabei kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßwänden. Diese führen zu einer Verengung der Arterien und der Blutfluss kann erheblich gestört werden. Wenn man bedenkt, dass die Mehrzahl der Herzinfarkte durch Arteriosklerose ausgelöst wird, ist ein erhöhter Cholesterinspiegel einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung koronarer Herzkrankheiten.“, sagt Ernährungsberaterin Claes und ergänzt „Man spürt nicht, ob die Blutfettwerte entgleist sind. Kontrolle, richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung können Erkrankungen vorbeugen und somit drohende Spätfolgen verhindern helfen.“ Hildegard Claes steht am Aktionstag von 10.00 -11.00 Uhr für telefonische Beratungen zur Verfügung , informiert über Fettstoffwechselstörungen und deren Therapiemaßnahmen, klärt über Risiken auf und gibt Tipps für eine gesunde Ernährung.

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Body-Mass-Index – Wie berechne ich meinen BMI?

15. Juni 2009

Der Body-Mass-Index, auch kurz BMI genannt, ist eine Bewertung für das Körpergewicht eines Menschen. Er wurde bereits im 19. Jahrhundert vom belgischen Wissenschaftler Adolphe Quételet eingeführt und dient vor allem in heutiger Zeit als ein ungefährer Richtwert um das Gewicht eines jeden Menschen einzuordnen.

Wurde der BMI früher als genaues Maß aller Dinge eingesetzt, weiß man mittlerweile, dass er nur als grobe Einschätzung dienen kann, denn jeder Mensch ist in seiner Statur anders. Auch bei sehr aktiven Sportlern trifft der BMI nicht zu, da bei diesen die Muskelmasse viel stärker ausgeprägt ist.

Für alle normalen Menschen ist der BMI jedoch heute noch ein guter Richtwert um sein Gewicht in einem gesunden Maß einzuschätzen, denn nicht alles, was die Schönheitsindustrie als Ideal betrachtet, ist gesund oder gar das Optimum.

Generell wird der BMI so berechnet:      BMI=   Körpergewicht (kg)   :    Körpergröße² (cm)

Nun erhält man einen bestimmten Wert, den man in eine Art Tabelle einordnen kann: Der Normalbereich liegt zwischen 18,5 und 25. Ist der BMI niedriger hat man Untergewicht, wobei man sich ab 16 und tiefer schon extreme Sorgen machen sollte. Ist der BMI höher als 25 hat man Übergewicht, wobei man sich hier ab einem Wert zwischen 30 und 40 im krankhaften Bereich befindet.

Anhand dieser Rechnung kann man ungefähr einschätzen, ob man sich weiterhin mit Diäten etc. kasteien muss, oder ob man sich absolut keine Sorgen machen muss. In den meisten Fällen sind häufig wir Frauen überrascht, dass, obwohl man alle möglichen Komplexe hat, eigentlich alles im grünen Bereich liegt. Ein angenehmes Gefühl…

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Grün darfst du essen, rot kannst du vergessen

10. Juni 2009

Als erster Lebensmittelhersteller hat Frosta jetzt die Ampelkennzeichnung auf vier Produkte eingeführt. Doch so einfach wie im Straßenverkehr funktioniert das Dreifarbensystem auf Nahrungsmitteln nicht.

Grün ist unbedenklich, gelb heißt aufpassen und rot bedeutet Gefahr. Dieses einfache Schema beherrschen bereits Kinder. So entstand nach britischem Vorbild die Idee, ein Ampelsystem zur Kennzeichnung von Lebensmitteln einzuführen. Die drei Farben zeigen dem Verbraucher bereits auf den ersten Blick, wie hoch der Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz im Produkt ist. Ein roter Punkt sagt somit: In hohen Mengen enthalten, also nur wenig hiervon essen.

Bei industriell zusammengesetzten Nahrungsmitteln bietet die Ampelkennzeichnung zwar eine schnelle Möglichkeit, zucker- und salzreiche Produkte zu erkennen. Das System entlarvt jedoch bei weitem nicht alle Übeltäter. Ein Pastagericht aus der Tüte beispielsweise enthält vergleichsweise wenig Zucker und würde wohl einen gesunden grünen Punkt an dieser Stelle erhalten. Doch durch den hohen Nudelanteil steigt auch der Stärkegehalt. Was von dieser nach der Verdauung ins Blut übergeht ist bekanntlich ebenfalls Zucker. Für den Stärkegehalt hingegen gibt es keine Farbbewertung. Doch gerade die Kombination aus zucker- und stärkereichen Nahrungsmitteln fördert insbesondere bei Bewegungsmuffeln auf Dauer Übergewicht, Diabetes und andere chronische Erkrankungen. Zu hohe Fettgehalte stempelt das System hingegen pauschal als gesundheitsgefährdend ab, ohne die Fettqualität zu berücksichtigen. Ungesättigte Fettsäuren, insbesondere die Omega-3-Vertreter, wirken jedoch schützend auf Herzkreislauf- und Nervensystem.

Um abschreckende rote Punkte von der Packung verschwinden zu lassen, ist es nicht ausgeschlossen, dass Hersteller Nährstoffe einfach gegen andere Inhaltsstoffe austauschen. Mit Süßstoff beispielsweise lässt sich zwar der Zuckergehalt reduzieren, jedoch nicht das Gefahrenpotenzial beseitigen. Der Ersatzstoff kann in hohen Mengen ebenfalls die Gesundheit schädigen, nur eben auf anderen Wegen. Gleiches gilt für andere Inhaltsstoffe, deren hoher Konsum gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. So müsste theoretisch für jede bedenkliche Aroma- und Zusatzstoffgruppe eine farbliche Bewertung erfolgen. Doch dies würde den Rahmen der Verpackung sprengen und so ist zwangsläufig doch noch ein Blick auf die Zutatenliste notwendig.

Zudem ist fraglich, wie der Verbraucher das Produkt in seinen Händen bewerten soll. Die Farbeinteilung erfolgt nach festgelegten Grenzwerten bezogen auf 2.000 Kilokalorien, also dem Tagesbedarf von Frau Durchschnitt. Für einige Menschen, besonders Kinder, kann dieser Wert zu hoch angesetzt sein. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was wohl besser ist: Ein Produkt mit drei grünen und einem roten oder eins mit vier gelben Punkten?

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