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Archiv für die Kategorie ‘Fett’

Gesunde Verpflegung für Schüler immer noch unterdurchschnittlich

12. Oktober 2010

Immer mehr Kinder in Deutschland leiden an Übergewicht. Auch in Sachen mangelnder Konzentration kann falsche Ernährung eine große Rolle spielen. Experten fordern daher schon lange, dass dem Thema Essen an deutschen Schulen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

Das reicht von einfachem Wissen zum Thema Lebensmittel und gesunder Ernährung bis hin zu einem ausgewogenen Essensangebot an der Schule. Die meisten Kantinen, wenn es überhaupt welche an der Schule gibt, versorgen die Kinder nicht gerade mit gesundem Mittagessen. Nudeln, Pommes und Pizza stehen meist ganz oben auf dem Speiseplan. Hinzu kommt der Verkauf von fettigen Backwaren in der Pause und Süßigkeiten-Automaten in der Aula…

Auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule wäre sehr wichtig, denn jedes dritte Kind verzichtet auf das Frühstück. Doch dies ist nachgewiesenermaßen die wichtigste Mahlzeit des Tages, da sie für eine gesunde Entwicklung des Kindes und dessen Denk- und Konzentrationsvermögen unerlässlich ist.

Dabei sollten vor allem Obst, Rohkost und Vollkornprodukte ein wichtiger Bestandteil des Frühstücks sein. Hier sind erneut neben der Schule auch die Eltern gefragt. Wenn man seinem Kind dies von Anfang an beibringt, ist die Chance größer, dass es dies auch länger beibehält und sich nur ab und an von den süßen, aber ungesunden Köstlichkeiten verführen lässt. An deutschen Schulen muss sich definitiv etwas tun!

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Vorsicht bei den süßen Verführungen beim Bäcker

5. Oktober 2010

Dass Streuselschnecken und Co. nicht gerade förderlich für eine Diät sind, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht betonen. Doch nicht wenige unterschätzen die süßen und salzigen Verführungen, die uns der Bäcker ganz nebenbei anbietet.

Neben viel Zucker enthalten etliche Bäcker-Snacks ungesunde Transfette und das nicht zu knapp. Ernährungswissenschaftler raten zu 2 Gramm Transfettsäuren am Tag, doch für die Verbraucher ist dieser Wert kaum nachzuvollziehen. Transfette sind industriell erzeugte Lebensmittelbestandteile, die sich negativ auf die Cholesterinwerte auswirken.

So, und jetzt kommts: Ein 288 Gramm schwerer Streuseltaler hat ganze 1.219 Kalorien, also über die Hälfte des Tagesbedarfs! Ein durchschnittliches Schoko-Croissant kommt auf 432 Kalorien, also knapp vier Stück davon pro Tag und man wäre schon kalorientechnisch bedient. Die Hälfte dieser Kalorien stammen übrigens aus Fett.

Ein Apfel-Zimt-Ring kommt auf 576 Kalorien und enthält 12,4 Gramm Transfettsäuren! Und so setzen sich die Werte fort. Wer abnehmen möchte, sollte also auf jeden Fall die Finger von Leckereien vom Bäcker lassen und wenn man sich in der Bäckerei schon nicht zurückhalten kann, dann doch lieber ein frisches belegtes Vollkornbrötchen essen, mit Salat und einem mageren Käse oder Putenbrust.

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Beim Abnehmen auf die richtigen Fette setzen

28. September 2010

Grundsätzlich nimmt man ab, wenn der Körper weniger Energie bekommt, als er verbraucht. Gesundes Abnehmen beginnt also mit Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung. Von einseitigen Diäten sollte man die Finger lassen!

So glauben die meisten Menschen, dass man beim Abnehmen am besten komplett auf Fett verzichten sollte. Dies ist natürlich ein Irrglaube, auch beim Fett kommt es auf das richtige Maß und vor allem die richtige Art von Fetten an.

Vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben eine wichtige Funktion im Körper: Sie fördern den Fettabbau, hemmen die Fetteinlagerung und erhöhen den Energieumsatz, die Blutfette und die Insulinempfindlichkeit.

Natürlich sollte man sie auch in Maßen einsetzen, aber eben auch im richtigen Verhältnis. Experten empfehlen für einen gute Stoffwechsel, dass ein Gramm Omega-3-Fettsäure auf maximal vier Gramm Omega-6-Fettsäure kommen sollte.

Omega-g-Fettsäure findet man vor allem in Sonnenblume-, Distel- oder Weizenkeimöl, sowie in Soja und in Haferflocken. Bei den Omega-3-Fettsäuren unterscheidet man pflanzliche und tierische Bestandteile: Die tierischen Omega-3-Fettsäuren findet man zum Beispiel in Hering, Makrele und Lachs, die pflanzlichen in Leinsamen, Rapsöl oder Walnüssen.

Natürlich ist das oben genannte Verhältnis für den Normalverbraucher nur schwer zu erkennen. Daher am besten einfach im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung darauf achten, dass man sein Fett aus den oben genannten Lebensmitteln und anderen ihrer Art aufnimmt, das heißt beim Kochen zum Beispiel auf Rapsöl setzen und gut zwei Mal die Woche Fisch wie Lachs essen.

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Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Übergewicht und Schlaf

1. September 2010

Normalerweise geht man immer davon aus, dass Menschen, die viel schlafen automatisch faul sind und daher leichter zu Übergewicht neigen, doch dies ist wohl nicht direkt so der Fall. Mehrere Studien haben nun belegt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Schlaf und Essverhalten gibt.

Menschen, die nicht auf die geforderten acht Stunden Schlaf kommen, sind demnach stärker gefährdet in Sachen Übergewicht. Durchschnittlich nehmen Menschen, die nur wenig schlafen 2,2% mehr Fett auf als Menschen, die ausreichend schlafen. Für jede Stunde mehr Schlaf sank in einer Studie an Jugendlichen der Konsum von fetthaltigen Snacks um 21%.

Natürlich kann man Schlaf nicht als Generallösung gegen Fettleibigkeit sehen. Wer viel schläft und sich tagsüber gar nicht bis wenig bewegt, wird auch zunehmen. Die meisten, die ausreichend schlafen, sind jedoch den Tag über fitter und können sich leichter zur Bewegung motivieren. Wenn man jedoch müde ist, wird Sport schnell zur Qual.

Experten fordern nun, dass das Thema Schlaf direkt bei der Behandlung von Übergewicht eingesetzt und berücksichtigt wird.

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Kinder ohne Alltagsroutine werden schneller dick

7. Juli 2010

Nach der Familienstudie 2010 der AOK werden Kinder aus Familien, in denen es keine bzw. nur weniger feste Tagesabläufe gibt, schneller krank und auch dick. Gesellen sich dann noch zu einem strukturlosen Alltag psychische Probleme oder Stress, kann dies für die Kinder erhebliche Spätfolgen bedeuten.

Dabei geht es auch nicht um besondere Extras, sondern nur um ganz normale Routine im Alltag, wie feste Mahlzeiten, Interesse der Eltern an Schule bzw. Kita, begrenzter Medienkonsum oder einfach Aufmerksamkeit für das Kind wie etwa die tägliche Gute-Nacht-Geschichte. All diese Abläufe bringen den Kindern Struktur und damit Sicherheit. Diese Methoden verinnerlichen sie dann und übertragen sie meist auch auf ihr Leben als Erwachsene.

Ohne diese Regeln und Routine neigen die Kinder später zu Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und psychischen Problemen. Vor allem beim Essen nehmen sich die Kinder die Eltern zum Vorbild. Finden die Mahlzeiten regelmäßig und nur aus Fertigkost bestehend statt, werden das die Kinder auch später so übernehmen.

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