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Archiv für die Kategorie ‘Essstörung’

Laktoseintoleranz – Was ist das?

10. Dezember 2011

Die Gefahr aus dem Milchregal

Die Gefahr aus dem Milchregal - flickr/Muffet

Immer mehr Menschen leider unter Laktoseintoleranz. Doch was ist Laktoseintoleranz eigentlich genau?
Laktoseintoleranz bezeichnet eine Milchzuckerintoleranz. Diese entsteht, wenn im Körper eines Menschen das Enzym Laktase, das für die Spaltung von Laktose zuständig ist, nur noch wenig oder gar nicht mehr produziert wird. Generell produziert jedes Säugetier nach der Geburt ausreichend Laktase. Wenn die Stillzeit beendet ist, sinkt die Produktion von Laktase jedoch. Je älter man wird, umso weniger Laktase produziert der Körper. So gesehen ist Laktoseintoleranz also eine Krankheit, die früher oder später jeden einmal betreffen wird.

Ohne die Mitarbeit von dem Enzym Laktase, endet die Lactose ungespalten und unverdaut im Dickdarm, wo es so verarbeitet wird, dass der ph-Wert steigt und Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall verursacht werden. Es gibt jedoch auch noch eine Form von Laktoseintoleranz, die von keinen Symptomen begleitet wird. Das ist die sogenannte Lactosemalabsorption.

Bei der Laktoseintoleranz wird zwischen drei Arten unterschieden. Der primäre Laktasemangel ist die am weitesten verbreite Form. Der sekundäre Laktasemangel tritt zumeist vorübergehend entweder parallel zu Erkrankungen es Darmes oder nach einer Operation am Darm auf . Ein kongenitaler Laktasemangel liegt dann vor, wenn der Körper von Geburt an gar keine Laktase produziert. Diese Form von Laktoseintolernaz mach einem Menschen dann bereits als Säugling schon zu schaffen.

Menschen mit einer Laktoseintoleranz können also Milchprodukte und Milch nur schlecht bis gar nicht verdauen und sollten versuchen, den Konsum dieser Lebensmittel zu reduzieren. Ganz verzichtet werden sollte auf diese Lebensmittel nach Möglichkeit jedoch nicht, da das sonst leicht zu einem Kalziummangel führen könnte. Es sei denn, man stimmt seine Ernährung so ab, dass man seinem Körper Kalzium auf eine andere Art und Weise zuführt. Inzwischen gibt es diverse Lebensmittel, die nur noch geringe Mengen an Laktase enthalten. Jemand, der unter Laktoseintoleranz leidet, sollte sich vor dem Kauf von Lebensmitteln auf jeden Fall immer die jeweilige Liste der Inhaltsstoffe durchlesen. Denn oft ist Laktose auch in solchen Produkten enthalten, bei denen man es nicht unbedingt erwartet hätte.

Hilfe bei Lactose – Intoleranz bekommt man von seinem Arzt. Es gibt aber auch diverse Internetforen und Ratgeberseiten, bei denen man hilfreiche Tipps bekommt.

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Wenn Essen zur Sucht wird

15. Juli 2011
cc by flickr/ Marshall Astor

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Bei dem Wort Sucht denken die meisten wohl als Erstes an Alkohol oder Drogen. Der Mensch kann jedoch von allem möglichen abhängig werden. Im Bereich der Nahrung wäre hier wohl die Magersucht das populärste Beispiel. Kanadische Wissenschaftler haben nun genau belegen können, dass auch das Essen selbst zur Sucht werden kann und dass es sich hierbei vor allem um eine Krankheit handelt, die man genau diagnostizieren kann.

In einer Studie mussten übergewichtige Personen einen Fragebogen ausfüllen. Dabei handelte es sich um einen Fragenkatalog, den normalerweise drogenabhängige beantworten müssen, nur wurden hier entsprechende Wörter wie „Droge“ durch „Essen“ ersetzt.

Am Ende konnte man die Probanden klar in „Essens-Abhängige“ und „Nicht-Essens-Abhängige“ unterteilen. Die Abhängigen sprachen von häufigen Essensanfällen, in denen sie in kurzer Zeit große Mengen Kalorien aufnehmen. Zudem waren sie häufig gereizt und impulsiv und neigten dazu sich mit Essen zu belohnen. Depressionen und andere psychische Probleme gingen damit einher.

Es handelte sich also vom Prinzip her um die gleichen Symptome wie bei Alkohol- oder Drogenabhängigen. Damit zeigten die Wissenschaftler auf, dass Esssucht klar diagnostiziert werden kann. Aus diesen Ergebnissen erhoffen sie sich gezieltere Behandlungsmethoden.

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Essstörung? Online den „Bodycheck“ machen

6. Juli 2011
cc by flickr/ malias

cc by flickr/ malias

Die meisten von uns machen sich in Sachen Gewicht und Figur regelmäßig verrückt. So versuchen viele nicht nur eine Diät nach der anderen, sondern ernähren sich dabei meist auch noch falsch. Gerade bei Jugendlichen kann dies unter Umständen in eine Essstörung ausarten, die man selbst und andere auf den ersten Blick vielleicht nicht gleich erkennt.

Im Kampf gegen das Thema Essstörungen hat nun die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit der Uniklinik in Hamburg Eppendorf einen Online-Test zum Thema Ernährung erstellt. Dieser soll vor allem Jugendliche dazu bewegen, sich mit dem eigenen Essverhalten auseinanderzusetzen und sich eventuell sogar Hilfe zu holen.

Der sogenannte „Bodycheck“ besteht aus einem Fragenkatalog, der alle Antworten zum Essverhalten ordnet und Verbesserungen vorschlägt. Lautet das Ergebnis am Ende Essstörung oder nahe daran, erhält man gleich Einrichtungen samt Informationen, wo man Hilfe in seiner Nähe bekommt. Die Angebote wurden nach festen Qualitätskriterien analysiert.

Ob dies wirklich im Kampf gegen Essstörungen hilft, bleibt fraglich, jedoch ist es immerhin ein Versuch, der in die richtige Richtung geht. Generell kommt man aber so am allgemeinen Gesellschaftsbild, das uns gerne zu Diäten und Co. drängt nicht vorbei…

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Anzeichen einer Magersucht

8. Juni 2011
cc by wikimedia/ Tiago Chediak

cc by wikimedia/ Tiago Chediak

Nicht nur Übergewicht ist eine Krankheit unserer Gesellschaft, sondern auch Untergewicht. Besonders immer mehr junge Mädchen lassen sich von dem Schönheitswahn so beeinflussen, dass sie zwanghaft versuchen immer dünner zu werden. Für Eltern ist es meist schwer erste Anzeichen einer Magersucht zu erkennen.

Laut Experten können krasse Diäten der Anfang sein. Nicht selten fangen die Jugendlichen dann an, das Essen auf einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen oder gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie plötzlich zu verweigern. Beim Essen fangen sie dann vielleicht an auf einmal den Fettrand abzuschneiden oder gewisse Sachen auszusortieren, die sie sonst immer gegessen haben.

Ein Anzeichen macht die Sachen besonders schwierig, denn es kann auch vorkommen, dass Magersüchtige plötzlich bessere Noten in der Schule schreiben. Durch den Hunger wird das Gehirn stärker aktiv und ruft zumindest zu Beginn mehr Leistung ab. Das exzessive Treiben von Sport oder plötzliche Unruhe können ebenfalls erste Indizien sein.

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Mehr ältere Menschen achten auf ihren Körper

20. April 2011
cc by wikimedia/ Candida Performa

cc by wikimedia/ Candida Performa

Haben früher vor allem die Jungen auf ihren Körper geachtet, gilt dies inzwischen für immer mehr ältere Menschen. Im Gegensatz zu vorherigen Generationen ist gesunde Ernährung und Bewegung heutzutage noch im hohen Alter ein Thema. Dies ist vor allem einer immer besser werdenden Aufklärung zuzuschreiben. Die Menschen wissen immer mehr darüber, was sie essen, wie viel sie trinken und dass sie sich bewegen sollen.

Ärzte warnen aktuell jedoch vor einer zu großen Fixierung auf den Körpers im Alter. Aktuell hat die Werbung die ältere Generation als neue Zielgruppe entdeckt und überhäuft auch sie mit Produkten. Dadurch kann natürlich auch das gesunde Selbstbild und das Körperbewusstsein, das viele Menschen im Laufe der Jahre bekommen haben, ins Wanken geraten. Noch sind Essstörungen bei Älteren kein Thema, doch so manch einer befürchtet, dass sich dies ändern könnte.

Vor allem Übergewicht ist bei Älteren jedoch nach wie vor ein Thema, dem immer mehr den Kampf ansagen. Bei ihnen spielt meist die gesunde Ernährung eine zentrale Rolle, denn im Alter verändern sich der Geschmackssinn und das Durstempfinden, was schnell zu einer einseitigen Ernährung führen kann.

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