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Archiv für die Kategorie ‘Diät-Fallen’

Warnung vor dem Schlankheitsmittel “Apfeltabletten”

17. Juni 2009

Wer hat nicht schon einmal an dieses Märchen glauben wollen? Schlank werden, nur indem man jeden Tag eine Pille einwirft und dabei noch gesund bleibt. Würde das funktionieren, wären wir alle dünn. Doch die Realität sieht leider ganz anders aus und trotzdem ist der Absatzmarkt für angebliche Schlankmacher enorm hoch.

Dieses Geschäft hat aber in erster Linie seine Schattenseiten, denn kaum ein Präparat hält, was es verspricht. Meist schadet die Einnahme sogar unserer Gesundheit. So auch wieder in dem neuesten Fall: Die Techniker Krankenkasse (TK) hat jetzt eine dringende Warnung ausgesprochen. Es handelt sich um das Präparat “FSS Fat Slimming show”, das in mehreren Portalen auch unter dem Namen “Apfeltabletten” angepriesen wird.

Es habe keinerlei Nebenwirkungen und sei rein pflanzlich. Doch das ist wohl alles andere als richtig. Die TK warnt vor der Einnahme und rät allen Käufern das Mittel so schnell wie möglich zurückzugeben und zur Sicherheit einen Arzt aufzusuchen.

Die angeblichen Schlankheitskapseln erhöhen nämlich den Blutdruck dramatisch und es kann sogar zu Herzschäden kommen. Gerade in der Schwangerschaft oder der Stillzeit kann die Einnahme der “Apfeltabletten” das Leben des Kindes aufs Spiel setzen! Zusätzlich entstehen mit der Einnahme bestimmter Psychopharmaka gefährliche Wechselwirkungen.

Die Tabletten enthalten eine extrem hohe Dosis des verschreibungspflichtigen Appetitzüglers Sibutramin, der normalerweise nur in geringerer Menge und unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden darf.

Also vorsicht mit allen möglichen Tabletten-Experimenten. Rafft euch auf und bewegt euch! Das ist immer noch die beste Methode…

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Überdimensionierte Portionen machen dick

28. April 2009

Viel zu große Portionen sind eine der Ursachen dafür, dass rund die Hälfte der Menschen in Deutschland übergewichtig ist. Der Teller wird geleert, auch wenn mehr drauf ist, als der Körper braucht. Oft ist das eine Konditionierung aus der Kindheit: Wer hat nicht schon den Satz gehört „Iss Deinen Teller leer, sonst gibt es morgen schlechtes Wetter“? Peggy Reichelt und ihr Team haben Tipps zusammengestellt, die die Portionen ganz automatisch verkleinern.

So können sich Hungrige mit einfachen Tricks bereits vor dem Essen selbst überlisten: Wer den Topf außerhalb seiner Sichtweite abstellt und den Teller in der Küche befüllt, muss für einen Nachschlag aufstehen und isst meistens viel weniger. Dabei statt eines großen, lieber einen relativ kleinen, nicht bis zum Rand gefüllten Teller verwenden – schon verringert sich die Portionsgröße automatisch. Für Getränke sollte entsprechend ein schlankes, hohes Glas genommen werden. Ein Glas Wasser vor dem Essen sättigt. Auch während der Mahlzeit sollte man sich die Zeit nehmen, einige Schlucke Wasser zu trinken – in Ruhe und ohne Besteck in der Hand. Dieser kleine Trick verzögert die Essdauer.

Suppe oder Salat vorweg stillen den Heißhunger. Ein grüner Salat – ohne Käse, Croutons und mit Essig-Öl-Dressing – oder eine kleine Gemüsesuppe auf Brühe-Basis eignen sich gut als Starter. Gemüse und Salat enthalten kaum Kalorien und sättigen durch ihre geringe Energiedichte. Wer bewusst langsam und mit Genuss isst, wird bereits nach einer normalen Portionsgröße satt. Da die Reizübertragung vom Magen ans Gehirn etwa 20 Minuten dauert, stellt sich erst dann ein Sättigungsgefühl ein. Wer sich noch nicht satt fühlt, sollte als Nachschlag lieber zu kalorienarmem Gemüse greifen als zu stärkehaltigen Sättigungsbeilagen wie Pasta, Reis oder Kartoffeln.

Nie direkt aus der Packung essen: Besonders bei süßen oder fettigen Leckereien besteht die Gefahr, dass man die komplette Packung verschlingt. Der Geschmack macht „süchtig“, denn Zucker und Fett sind Geschmacksträger. Umso wichtiger ist es, sich die gewünschte Menge aus der Packung in eine Schüssel abzufüllen und den Rest außerhalb der Sichtweite zu deponieren.

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Erfolgreich Abnehmen – so umgehen Sie die Diät Falle “Perfektionismus”

29. Januar 2009

Diätfalle Perfektionismus

Perfektionismus ist nicht gerade eine Eigenschaft, die man als Ursache für das Scheitern einer Diät in betracht ziehen würde. Viele Menschen denken, das gerade Perfektionisten, die ja besonderen Wert darauf legen, alles optimal zu machen, die Erfolgreichsten beim Durchhalten einer Diät sein müssten. Das ist nicht der Fall. Für ein Problem, dass bei einer Diät immer wieder auftaucht, sind Perfektionisten ganz besonders Anfällig. Wenn der Diät Plan nicht durchgehalten wurde, man also zu Schokolade oder Chips gegriffen hat, tendieren gerade Perfektionisten dazu, die Diät ganz aufzugeben, weil es ja nun nicht mehr perfekt läuft. Kennen Sie Gedanken wie: “Jetzt ist es auch schon egal, ich halte die Diät sowieso nicht durch!”?


Diät Tipp: Denken Sie in Mittelwerten

Natürlich tendieren wir alle dazu zu denken, dass wenn man einen Keks gegessen hat, der andere auch nicht mehr schaden kann. Trotzdem sollte man wegen eines Fehlers nicht gleich das ganze Diätvorhaben kippen. Lieber in Mittelwerten denken. Der langfristige Erfolg zählt. Wer partout von seinem Perfektionismus nicht lassen kann, kann Fehler aber auch nutzen, um sich umso stärker zu motivieren: wenn der eine Tag nicht erfolgreich gelaufen ist, kann man sich vornehmen, dafür am nächsten Tag umso gesünder zu essen, um den Fehler wieder gut zu machen.

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Richtig Abnehmen: Wie Sie Gewichtszunahme durch Stress verhindern

28. Januar 2009

Stress ist ein wichtiger Faktor bei der Gewichtszunahme. Viele Menschen essen unter Stress mehr und ungesünder. Die Folge: der Taillenumfang nimmt zu, man fühlt sich schlapp, was den Stress noch erhöht. Richtig Abnehmen fängt auch im Kopf an, und bei den richtigen Entspannungstechniken. Wenn Sie zu denjenigen gehören, die unter Stress gerne zu fettreichen und süßen Snacks und Fertiggerichten greifen, so helfen die folgenden Tipps:


Entspannung statt Schokoriegel

Wenn Sie unter Stress stehen, produziert ihr Körper mehr Cortisol. Das ist ein Stresshormon, was unter anderem dafür sorgt, dass die Lust auf süße und fettreiche Nahrungsmittel steigt. Also die Lebensmittel, die ungesund und kalorienreich sind. Wer regelmäßig unter Stress steht, und sich nicht zwischendurch entspannt, wird feststellen, dass Cortisol nicht nur für eine vermehrte Lust auf ungesunde Nahrung sorgt, sondern auch andere schädliche Wirkungen auf den Körper hat: Herzrasen, Schmerzen in der Brust, allgemeine Abgeschlagenheit und mehr. Statt zum Schokoriegel zu greifen helfen Entspannungstechniken, Gespräche und Sport.
Mit einem Freund oder der Familie über die eigene Situation zu sprechen, hilft, Stress abzubauen und die Ursachen dafür zu benennen und Hilfe bei der Bewältigung von Problemen zu finden.
Ein Tagebuch zu schreiben hat viele Vorteile: hier kann man frei über die eigenen Gefühle schreiben, sie analysieren und zum Kern des Problems vordringen. Bevor sie zu einer Tüte Chips greifen, greifen Sie lieber zu Stift und Papier.
Sport ist nicht nur eine gute Methode, angestaute Energie abzubauen. Nichts wirkt entspannender, als sich nach einem stressreichen Tag bei einer Sportart, die man mag, ordentlich auszupowern. Bewegung sorgt für die Ausschüttung von Endorphinen, den körpereigenen Glückshormonen, und damit für ein seelisches Hoch. Außerdem ist regelmäßige Bewegung gut für die schlanke Linie.
Entspannungsübungen wie Meditation, Progressive Muskel Relaxation oder Yoga helfen auch, Stress zu reduzieren.

Probleme lösen

Auch ungelöste Probleme können die Ursache für zu viel Essen und damit für Gewichtszunahme sein. Eine schwierige Beziehung, familiäre Probleme, Mobbing am Arbeitsplatz – viele Situationen sind sehr belastend. Manche Menschen versuchen, ihre negativen Gefühle durch Essen zu überdecken. Eine bessere Lösung wäre es, die eigenen Probleme anzugehen. Die Beziehungsproblematik durch Gesprächstechniken angehen, mit dem Vorgesetzten sprechen oder den Job wechseln.

Und wenn nichts hilft ?

Wer emotionales Essen auch mit den besten Entspannungstechniken nicht ganz verhindern kann, hat immer noch die Möglichkeit, zu gesünderen Alternativen zu greifen. Statt Cola Mineralwasser trinken, Gemüsesticks oder gesunde Snacks statt Chips essen, ein wenig dunkle Schokolade statt eines Schokoladenriegels oder einer Schoko-Sahnetorte naschen. Das ist gesünder, und bringt Vitamine und Mineralstoffe für die Fitness.

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Tipps zum Abnehmen: Gedanken und Kleine Kniffe die eine Gewichtsreduktion leichter machen

8. Januar 2009

Das Jahr beginnt immer mit guten Vorsätzen: Abnehmen, mehr Sport, weniger Rauchen. Halten Sie ihre guten Vorsätze noch durch? Es ist schon beinahe klassisches Wissen, dass viele Menschen den ersten Januar mit guten Vorsätzen beginnen – Gewichtsreduktion, Nichtraucher werden und Ähnliches – spätestens aber am ersten Februar aber aufgeben. Viele Fitness-Studios erleben einen wahren Run in der ersten Januar Woche, nehmen eigentlich viel mehr Mitglieder an, als sie im Club unterbringen, weil sie genau wissen, dass spätestens am ersten Februar das Studio wieder leer ist. Srikumar Rao, Professor für Wirtschaft an der Berkeley Universität, weiß auch ganz genau warum: plötzliche, drastische Änderungen im gewohnten Verhalten erfordern einen harten Kampf und Härte gegen sich selbst, ein Kampf, der letztendlich unzufrieden macht, weil er das Problem nicht an der Wurzel packt: das Denken! Die entstehende Unzufriedenheit, der Mangel an Wohlbefinden beim Kampf gegen das Rauchen, die überflüssigen Pfunde oder den Bewegungsmangel führt schließlich zum Aufgeben der guten Vorsätze.

Änderung im Verhalten erfordert Änderung im Denken

Wer Abnehmen will, blickt meist unzufrieden auf seinen Körper. Hier sind Stellen, die als unattraktiv empfunden werden, da ist die Unzufriedenheit mit dem wahrgenommenen Mangel an Attraktivität. Eine Menge Stimmen schwirren im Kopf umher, und keine ist davon freundlich: “Du bist zu fett” “Schau dir diesen Schwabbelpo/fetten Bauch an” “Wie konntest Du nur so viel zunehmen” “Wie willst Du so einen Partner finden” und so weiter, und so weiter. Der Körper wird zum Feind. Damit wird das Abnehmen keine erfreuliche Sache, sondern ein Krieg gegen sich selbst. Ihr Körper hat Sie durchs Leben getragen, ihnen geholfen zu genießen (Ja, auch die Schokolade), Sie haben vielleicht das Glück, auf Ihren Beinen stehen und gehen zu können, Sie haben das Glück, trainieren zu können, Sie können Sehen und ihre anderen Sinne gebrauchen. Ihr Körper ist etwas, für das Sie dankbar sein können, denn durch ihn fühlen Sie das Leben. Das Erste, was sich also ändern muss, sind die negativen inneren Stimmen. Hören Sie auf, sich innerlich für das zusätzliche Gewicht zu strafen oder herabzusetzen. Stoppen Sie die negativen Stimmen und ersetzen Sie sie durch freundliche und ermutigende Worte, wie etwa: “ich bin dankbar, dass ich gesund bin” “ich kann mich gesund ernähren, wenn ich will” “ich schaffe das”. Werfen Sie den Rückspiegel aus dem Fenster – im Sinne: ich muss mich nicht mehr für die Vergangenheit anklagen.
Der zweite Schritt ist es, sich klar zu machen, welche Meinungen und vermeintlichen Realitäten unser Weltbild im Bezug auf Abnehmen, Schlankheit und Gesundheit ausmachen. Ist wirklich nur ein XXXS Model schön? Finden “alle” wirklich nur extrem schlanke Menschen attraktiv? Wie ist es mit den Menschen in meiner Umgebung? Werde ich wirklich automatisch ein glücklicher Mensch, wenn ich Gewicht X erreiche? Lassen Sie ihre Realität nicht von Filmen und Magazinen regieren. Sie selbst schaffen Ihre Welt – tun Sie es aktiv.
Der dritte Schritt ist, sich klar zu machen, warum Sie abnehmen wollen. Was will ich erreichen, wenn ich abnehme? Ist Gewichtsreduktion dafür der richtige Weg? Will ich in ein Ideal passen? Will ich mich einfach fitter und besser fühlen? Wenn es um Letzteres geht, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Bei Abnehmen und mehr Sport sollte es um Verbesserung des Wohlbefindens gehen, nicht um das erreichen eines unrealistischen Ziels, wie etwa ein Model-Körper oder von allen geliebt zu werden.

Politik der kleinen Schritte

Nehmen wir an, ihre beste Freundin, ihre Tochter oder ihre Schwester hat etwas zugelegt, hat seit Jahren nicht richtig trainiert und fühlt sich im Moment nicht besonders wohl. Würden Sie ihr raten, an einem Marathon-Lauf teilzunehmen? Nicht? Warum tun Sie es dann mit sich selbst? Wirkliche Veränderungen sind nur über kleine Schritte möglich. Erwarten Sie nicht von sich, über Nacht fit, schlank und trainiert zu werden. Das ist nicht möglich. Sie haben einige Zeit gebraucht, um in diesen Zustand zu geraten – er wird nicht in ein paar Tagen verschwunden sein. Fangen sie langsam an, und zielen Sie auf eine dauerhafte Änderung. Dabei ist eine positive Einstellung essentiell, ebenso wie das Wahrnehmen der ersten positiven Wirkungen. Sie haben sehr viel erreicht, wenn Sie vom Couch Potato zu jemandem geworden sind, der vier Stockwerke ohne zu keuchen erklimmen kann, mutiert sind. Selbst wenn Sie noch nicht ihr Zielgewicht erreicht haben. Feiern Sie ihre Erfolge!

Tipps zum Abnehmen

Ernährungsumstellungen brauchen Zeit: fangen Sie deshalb mit kleinen Änderungen an. Trinken Sie 1,5 Liter Wasser pro Tag. Sie werden erstaunt sein, wie viel besser Sie sich fühlen. Essen Sie fünf Mal am Tag Obst oder Gemüse, möglichst roh. Verwenden Sie Reis als Beilage – wenn Sie es mögen, Vollkornreis – statt Pommes Frites oder anderen fettreichen Gerichten. Verwenden Sie Olivenöl oder eine andere Ölsorte, die reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Begrenzen Sie ihre Portionen und achten Sie auf ihr Sättigungsgefühl. Verzichten Sie auf einen Nachschlag. Achten Sie bei der Zubereitung der Speisen auf eine fettarme Kochart: Grillen, Dämpfen, in Bouillon oder Wein garen. Gönnen Sie sich nur noch einmal die Woche ein Dessert. Bauen Sie Trainingseinheiten in ihren Alltag ein. Zu Beginn reicht es, zehn bis fünfzehn Minuten pro Tag schnell zu gehen, bauen Sie später mehr Bewegung in ihren Alltag ein.
Und vor allem: nicht alles auf einmal. Wasser, Obst und fünfzehn Minuten Bewegung reichen für die erste Woche. Schon nach ein paar Tagen werden Sie sich fitter fühlen. Und das ist der Sinn der Sache!

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