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Archiv für die Kategorie ‘Abnehmen’

Vorsicht bei den süßen Verführungen beim Bäcker

5. Oktober 2010

Dass Streuselschnecken und Co. nicht gerade förderlich für eine Diät sind, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht betonen. Doch nicht wenige unterschätzen die süßen und salzigen Verführungen, die uns der Bäcker ganz nebenbei anbietet.

Neben viel Zucker enthalten etliche Bäcker-Snacks ungesunde Transfette und das nicht zu knapp. Ernährungswissenschaftler raten zu 2 Gramm Transfettsäuren am Tag, doch für die Verbraucher ist dieser Wert kaum nachzuvollziehen. Transfette sind industriell erzeugte Lebensmittelbestandteile, die sich negativ auf die Cholesterinwerte auswirken.

So, und jetzt kommts: Ein 288 Gramm schwerer Streuseltaler hat ganze 1.219 Kalorien, also über die Hälfte des Tagesbedarfs! Ein durchschnittliches Schoko-Croissant kommt auf 432 Kalorien, also knapp vier Stück davon pro Tag und man wäre schon kalorientechnisch bedient. Die Hälfte dieser Kalorien stammen übrigens aus Fett.

Ein Apfel-Zimt-Ring kommt auf 576 Kalorien und enthält 12,4 Gramm Transfettsäuren! Und so setzen sich die Werte fort. Wer abnehmen möchte, sollte also auf jeden Fall die Finger von Leckereien vom Bäcker lassen und wenn man sich in der Bäckerei schon nicht zurückhalten kann, dann doch lieber ein frisches belegtes Vollkornbrötchen essen, mit Salat und einem mageren Käse oder Putenbrust.

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Beim Abnehmen auf die richtigen Fette setzen

28. September 2010

Grundsätzlich nimmt man ab, wenn der Körper weniger Energie bekommt, als er verbraucht. Gesundes Abnehmen beginnt also mit Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung. Von einseitigen Diäten sollte man die Finger lassen!

So glauben die meisten Menschen, dass man beim Abnehmen am besten komplett auf Fett verzichten sollte. Dies ist natürlich ein Irrglaube, auch beim Fett kommt es auf das richtige Maß und vor allem die richtige Art von Fetten an.

Vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben eine wichtige Funktion im Körper: Sie fördern den Fettabbau, hemmen die Fetteinlagerung und erhöhen den Energieumsatz, die Blutfette und die Insulinempfindlichkeit.

Natürlich sollte man sie auch in Maßen einsetzen, aber eben auch im richtigen Verhältnis. Experten empfehlen für einen gute Stoffwechsel, dass ein Gramm Omega-3-Fettsäure auf maximal vier Gramm Omega-6-Fettsäure kommen sollte.

Omega-g-Fettsäure findet man vor allem in Sonnenblume-, Distel- oder Weizenkeimöl, sowie in Soja und in Haferflocken. Bei den Omega-3-Fettsäuren unterscheidet man pflanzliche und tierische Bestandteile: Die tierischen Omega-3-Fettsäuren findet man zum Beispiel in Hering, Makrele und Lachs, die pflanzlichen in Leinsamen, Rapsöl oder Walnüssen.

Natürlich ist das oben genannte Verhältnis für den Normalverbraucher nur schwer zu erkennen. Daher am besten einfach im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung darauf achten, dass man sein Fett aus den oben genannten Lebensmitteln und anderen ihrer Art aufnimmt, das heißt beim Kochen zum Beispiel auf Rapsöl setzen und gut zwei Mal die Woche Fisch wie Lachs essen.

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Wir Deutschen sind die Dicksten in der EU

21. September 2010

Wir Deutschen rühmen uns gerne mit manchen Dingen in der EU Spitze zu sein, jedoch auf eine Superlative könnten wir im wahrsten Sinne des Wortes verzichten. Nach einer aktuellen Studie gibt es nirgendwo in der EU so viele übergewichtige Menschen wie in Deutschland!

Rund 60% der Bundesbürger sind zu dick. Dies geht aus einer Studie des Europäischen Statistikamts Eurostats über die Stärken und Schwächen der 27 EU-Nationen hervor. Direkt hinter den Deutschen kommen in Sachen Übergewicht die Briten.

Generell kann man jedoch sagen, dass Fettleibigkeit in der EU ein Problem ist: Rund 200 Millionen Erwachsene und 14 Millionen Kinder in der Europäischen Union leiden an Übergewicht. Dementsprechend sterben wir auch an den typischen Wohlstandskrankheiten: Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Jedoch ließen sich bis zu 40% der Krebserkrankungen laut WTO durch eine gesündere Lebensweise vermeiden.

Die Experten führen die Fettleibigkeit der Deutschen vor allem auf ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung zurück. Wobei man sagen muss, dass Männer generell weniger gut auf sich achten als Frauen. Die meisten schlanken Frauen hat Österreich, wo nur 20,3% der Frauen zu dick sind, dicht gefolgt von den Französinnen, von denen 21,2% zu viel auf den Rippen haben.

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US-Ärzte erbosen McDonalds durch einen provokanten Spot

17. September 2010

Wir alle wissen, dass Übergewicht und ungesunde Ernährung für viele unserer heutigen gesundheitlichen Probleme verantwortlich sind und dass Fast Food hier bei den meisten eine große Rolle spielt. Darauf wollte auch ein Washingtoner Ärztekomitee hinweisen und zeigte einen provokanten Spot vor der Satire-Sendung „The Daily Show“.

In dem Clip sieht man einen fettleibigen Mann im Leichenschauhaus, der einen angegessenen Hamburger in der Hand hält. Darunter steht der leicht abgewandelte Slogan von MacDonalds „Ich liebte es“. „Ein erhöhter Cholesterinspiegel, erhöhter Blutdruck, Herzinfarkte. Essen Sie heute Abend vegetarisch“, rät eine Stimme.

McDonalds rast nun vor Wut und hat Konsequenzen angekündigt. Der Spot sei bloße Propaganda. Der Konzern vertraue darauf, dass seine Kunden selbst vernünftige Entscheidungen in Sachen Ernährung und Lebensweise treffen können. Nun ja, offenbar gelingt dies nicht den meisten…

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Ernährungsberatung: Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten

14. September 2010

Wer abnehmen möchte und bereits an einer Diät nach der anderen verzweifelt ist, kann sich professionelle Hilfe bei einem Ernährungsberater oder Diät-Coach holen. An was aber nur die wenigsten Menschen in dieser Situation denken, ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen meist einen großen Teil der Kosten für solche Beratungen oder Kurse übernehmen.

Meist findet man direkt auf den Seiten der Kasse eine umfangreiche Kursübersicht und akzeptierte Anbieter. Hat man den richtigen Berater für sich gefunden, sollte man die Daten an die Kasse übermitteln und vorher klären, ob und in welcher Höhe die Kosten übernommen werden. In der Regel zahlen die Versicherungen rund 80%.

Dafür müssen aber natürlich gewisse Voraussetzungen gegeben sein: Die Kurse müssen Elemente der Ernährungsumstellung und Bewegung enthalten. Zudem braucht der Berater bestimmte Qualifikationen wie zum Beispiel einen akademischen Abschluss als „Ernährungswissenschaftler“ oder „Diätassistent“.

Vor der ersten Sitzung sich also kurz bei der Krankenkasse informieren, dass die Leistungen übernommen werden. Dann steht auch finanziell einem gesunden Abnehmen nichts mehr im Wege. Ach ja, leidet man zudem unter chronischen Krankheiten, wie einer erblichen Fettstoffwechselstörung, erhält man zudem ergänzende Zuschüsse. Einfach mal informieren!

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