Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Abnehmen’

Krankenkassen unterstützen bei Diät: Ernährungsberatung mit Zuschüssen

21. Januar 2011

Die Auswirkungen von Übergewicht und ungesunder Ernährung führen in den letzten Jahren zu immer höheren Ausgaben der Krankenkassen. Ein Umstand, der viele Krankenversicherer immer mehr zum Umdenken hinsichtlich der Förderung entsprechender präventiver Maßnahmen, wie Diät- und Ernährungsberatungen führt. Denn gesunde Versicherte kosten die Krankenkassen deutlich weniger als kranke Versicherungsnehmer.

Gemäß dem Fünften Sozialgesetzbuch haben Krankenkassen die Möglichkeit gesundheitsfördernde und primärpräventive Maßnahmen für ihre Versicherten finanziell zu unterstützen und zu fördern. Die Höhe und Form der Unterstützung variiert unter den verschiedenen Krankenversicherungen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen:
- Sport, Bewegung, körperliche Fitness
- Entspannung präventive und therapeutische Maßnahmen gegen Suchtmittelkonsum (z.B. Nichtraucher-Kurse)
- Diät- und Ernährungsberatung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion

Nachfragen bei den Krankenkassen kann sich lohnen
Ob Volkshochschulkurs, Fitness-Studio-Angebote oder Ernährungsberatung – zahlreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen können von den Krankenkassen gefördert werden. Um die Höhe einer möglichen Kostenbeteiligung seitens der Krankenkassen in Erfahrung zu bringen, ist es notwendig, dass sich die Versicherten selbst individuell bei ihrer Krankenversicherung beraten lassen.

Kostenübernahmen bis zu 80 Prozent in der Diät- und Ernährungsberatung, teilweise kostenfreie mitgliedsbezogene Kurse und Veranstaltungen werden sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenkassen je nach Tarifen und finanzieller Lage der Versicherer angeboten. Weitere Informationen zu den Leistungen und Tarife der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen finden man unter www.krankenversicherung-vergleich.de

Diät- und Ernährungsberatung mit Förderung
Für die Inanspruchnahme einer Diät- und Ernährungsberatung können Zuschüsse für folgende Bereiche bei den Krankenkassen erfragt werden:

Diät- und Ernährungsberatungskurse (förderbar laut § 20 Absatz 1, Fünftes Sozialgesetzbuch: präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen)
Einzelberatungen und -therapien im Bereich Diät- und Ernährungsberatung (förderbar laut § 43 Absatz 2, Fünftes Sozialgesetzbuch: Ernährungstherapien).

Die Kostenbeteiligung für eine Diät- und Ernährungsberatung seitens privater Krankenkassen gestaltet sich im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenversicherungen oft schwierig, sofern diese nicht im Service- und Tarifangebot eingeschlossen ist. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bis zu 80 Prozent der Kurs- und Einzelberatungskosten. Dafür wird teilweise eine sogenannte Notwendigkeitsbescheinigung von einem Arzt verlangt. Diese verdeutlicht den Krankenkassen, dass die Notwendigkeit einer Diät- und Ernährungsberatung beim jeweiligen Antragsteller gegeben ist.

Es ist jedoch zu beachten, dass die Kostenbeteiligung der Krankenkassen an Kursen und Einzelterminen für eine Diät- und Ernährungsberatung zumeist nachträglich in einem sogenannten Erstattungsverfahren erfolgt. Das heißt, dass die Bezahlung der entsprechenden Leistungen erst einmal über den Versicherten in kompletter Höhe erfolgt. Nach Einreichung der entsprechenden Rechnung bei der Krankenkasse wird die Höhe der Förderung je nach Bewilligung zurückerstattet.

Bonus-Systeme nutzen
Über die Förderung gemäß dem Sozialgesetzbuch hinaus bieten viele Krankenkassen in “Bonus-Systemen” (z.B. Das Angebot vom DTB ) ebenfalls kostenfreie oder -günstige Diät- und Ernährungsberatung sowie andere gesundheitspräventive Maßnahmen an. Ebenfalls übernehmen viele Krankenkassen bei krankheitsbedingten Übergewicht auch zusätzliche Diät-Kosten. Eine umfassende Information und persönliche Beratung bei der eigenen Krankenkasse ist demnach bei dem Vorhaben einer nachhaltigen und gesunden Gewichtsreduktion unbedingt zu empfehlen.

Abnehmen ,

Beim Abnehmen auf Ballaststoffe setzen

21. Januar 2011
cc by piqs/ Heinz Hasselberg

cc by piqs/ Heinz Hasselberg

Schon lange raten Ernährungsexperten dazu, beim Abnehmen auf ballaststoffreiche Ernährung zu setzen. Eine wissenschaftliche Studie hat dies nun noch einmal belegt. Ballaststoffe haben nicht nur den Vorteil, dass sie gesund sind, sondern dass man mit ihnen beim Abnehmen nicht hungert.

Ballaststoffe sind pflanzliche Fasern. Sie regulieren die Verdauung, halten den Blut- und Cholesterinspiegel auf einem guten Niveau, dämpfen den Hunger und beugen sogar Darmkrebs oder Diabetes vor. Im Rahmen einer fett- und zuckerarmen Ernährung sollten Erwachsene rund 30 Gramm Ballaststoffe täglich zu sich nehmen.

Diese findet man vor allem in Vollkornprodukten (eine Scheibe Vollkornbrot hat rund vier Gramm Ballaststoffe), Müsli, Hülsenfrüchten, Trockenobst, Beerenobst und einigen Gemüsesorten. Das einzige was man bei einer ballaststoffreichen Ernährung beachten sollte, ist, dass Pflanzenfasern im Magen aufquellen und so zu Bauchschmerzen führen können. Dagegen hilft vor allem viel Trinken!

Abnehmen , , ,

Die Weihnachtspfunde los werden

29. Dezember 2010
cc by wikimedia/ Thomas Wolf

cc by wikimedia/ Thomas Wolf

Ach ja, was waren das wieder für Festtage. Die meisten von euch werden sicherlich genauso geschlemmt haben wie wir und vielleicht das eine oder andere Pfündchen zu viel auf den Rippen haben. Am gemeinsten häufig für uns Frauen, wo wir doch im schönen Kleid zu Silvester gut aussehen wollen.

Nach den Feiertagen kommt also meist die Reue und die meisten versuchen die Kilos so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Daher haben in den kommenden Tagen garantiert wieder Wunderdiäten und -mittelchen Hochkonjunktur.

An dieser Stelle wollen wir doch noch einmal darauf hinweisen, dass die meisten dieser Methoden doch eher fragwürdig sind und nur selten zum gewünschten Ergebnis führen, denn kaum hat man die Kilos runter, wartet der Jojo-Effekt auf euch.

Die einzige Möglichkeit dauerhaft schlank zu werden bzw. zu bleiben, ist eine Umstellung auf gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Dies kann man doch gleich mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr verbinden. Sich mehr Zeit für Selbst-Kochen und Essen nehmen und zweimal die Woche Sport einzuplanen, das reicht manchmal schon aus. Also, nicht die Schuld alleine auf die Weihnachtspfunde schieben, sondern dauerhaft in einem vernünftigen Maß ernähren. Nun ja, und vom Diät-Wahn und falschen Schönheitsbildern kann man sich in diesem Zusammenhang auch befreien… ;-)

Abnehmen , , , ,

Achtung bei Süßstoffen

14. Dezember 2010
cc by flickr/ pasukaru76

cc by flickr/ pasukaru76

Galten Süßstoffe früher als das Wunder-Schlankmittel, hat sich die Meinung darüber bei einigen langsam geändert. Heutzutage sind sich Experten nicht mehr so sicher über die Vorteile der kalorienarmen Süßmacher.

Ja, Süßstoffe sind ein guter Ersatz für Zucker und haben natürlich den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Zucker kaum Kalorien enthalten. Die Lebensmittelindustrie preist uns gerne kalorienarme Getränke und Süßigkeiten an, die dank Süßstoff für eine gute Figur sorgen sollen.

Nur leider bringen die Süßmacher zwei Nachteile mit sich: Zum einen lassen sich viele durch Süßstoffe verleiten mehr zu essen, da es ja so wenig Kalorien hat und zum anderen nutzt die Industrie die Stoffe auch gerne um unseren Appetit anzuregen statt zu bremsen.

So finden sich in manchen Lebensmitteln Süßstoffe, die in der Schweinezucht beispielsweise als Maststoffe verwendet werden. Wir wollen also immer mehr essen und haben schneller wieder Hunger. Grundsätzlich muss man wahrscheinlich einfach von dem Gedanken wegkommen, dass Zucker immer schädlich ist. Nimmt man ihn in vernünftigen Maßen zu sich, schadet er dem Körper und der Figur nicht wirklich.

Der Schritt geht also hier wieder weg von chemischen Stoffen und hin zu einer ausgewogenen, gesunden und natürlichen Ernährung!

Abnehmen , , ,

Zu viel Salz in Fertiggerichten

2. November 2010

Dass die Lebensmittelindustrie an der Nase herumführt und es ihr in den meisten Fällen nicht wirklich um unser Wohlergehen geht, dürfte inzwischen bekannt sein. So ist es inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass die Chemie in den Lebensmitteln nicht nur krank macht, sondern auch häufig für unser Übergewicht verantwortlich ist.

Einer dieser bedenklichen Werte ist der Salzgehalt in Fertigprodukten. Maximal sechs Gramm Salz sollte ein Erwachsener Mensch am Tag zu sich nehmen. In vielen der fertigen Gerichte steckt jedoch in einer Mahlzeit alleine schon mehr als diese empfohlene Dosis! Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

103 Produkte für die Mikrowelle sahen sich die Tester genau an. Nur bei sechs Produkten war der Salzgehalt überhaupt angegeben und dieser war bei fast allen zu hoch. Bei 84 Menüs stand nur der Natriumgehalt auf der Packung, bei 13 fehlte die Angabe komplett. Das Problem bei der Angabe des Natriumgehalts ist, dass, wenn man den Salzgehalt erfahren möchte, man den angegebene Wert mal 2,5 nehmen muss.

Bislang muss der Salzgehalt in der EU nicht explizit angegeben werden. Was laut Experten fatal ist, denn zu viel Salz führt zu Bluthochdruck und erhöht das Risiko für gefährliche Herz- und Kreislauferkrankungen enorm.

Generell also am besten frisch kochen. Das hilft nicht nur beim Abnehmen, man weiß vor allem, was im Essen ist bzw. was man seinem Körper gerade zuführt!

Abnehmen , , , ,