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Archiv für März, 2009

Gemüse und Obst lassen Urlaubspfunde purzeln

29. März 2009

Wer im Urlaub gemütlich am Strand gelegen, die Köstlichkeiten vom Büffet genossen und abends reichlich Cocktails getrunken hat, bringt als Souvenir oft Extra-Pfunde auf den Hüften mit nach Hause. Doch dem Urlaubsspeck kann man daheim leicht mit viel Bewegung und Gemüse und Obst zu Leibe rücken, sagt Diplom Oecotrophologin Claudia Reimers von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Dabei ist es überflüssig, sich strenge Diäten, Fastenkuren oder Verbote aufzuerlegen. Ganz im Gegenteil: Crash-Diäten schaden eher als dass sie nützen. Sie führen zum gefürchteten Jojo-Effekt und verderben einem obendrein noch die gute Laune. Viel realistischer ist es, ungefähr ein halbes Kilo pro Woche abzunehmen. Damit die Urlaubsstimmung auch nach den Ferien erhalten bleibt und die überflüssigen Pfunde trotzdem purzeln, gibt die Ernährungsexpertin Claudia Reimers Tipps gegen den All inclusive Urlaubsspeck: Nehmen Sie sich wie im Urlaub Zeit beim Essen, denn das Sättigungsgefühl tritt erst nach ungefähr 20 Minuten ein. Verzehren Sie auch weiterhin exotische Früchte wie Mangos, Melonen oder Papaya. Lassen Sie sich zudem von der Mittelmeerküche inspirieren: Fisch statt Fleisch und reichlich ballaststoffhaltige Lebensmittel wie Pasta, Salat, Hülsenfrüchte und viel Gemüse und Obst auf dem Teller lassen die Fettpolster schmelzen. Vollkornprodukte, Naturreis und Pellkartoffeln besitzen ebenfalls einen hohen Ballaststoffgehalt und sorgen dadurch für eine langanhaltende Sättigung. Wer abnehmen möchte, sollte auf keinen Fall das Trinken vergessen! Beim Abnehmen scheidet der Körper vermehrt Wasser aus. Um diesen Verlust auszugleichen und zusätzlich ein Sättigungsgefühl zu erreichen, sollten Abnehmwillige täglich zwei bis drei Liter an Flüssigkeit zu sich nehmen. Doch nicht jedes Getränk ist gleich gut geeignet: So sind beispielsweise Limonaden wahre „Kalorienbomben“. Auch das Stückchen Zucker im Kaffee trägt zum Hüftspeck bei. Wer nicht auf den gesüßten Kaffee verzichten mag, kann statt des Zuckerstücks einfach Süßstoff verwenden. So spart man bei 3 Tassen Kaffee täglich – über das Jahr gesehen – mehr als 13.000 Kalorien ein. Ideale kalorienfreie Getränke, um den Durst zu löschen, sind Mineralwässer sowie ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Kohlensäurereiches kaltes Mineralwasser sättigt und kurbelt den Energiebedarf an, gibt Claudia Reimers einen echten Geheimtipp. Ohne Sport ist ein Abnehmen kaum möglich, denn mit der körperlichen Aktivität kommt der Stoffwechsel in Schwung und der Energieverbrauch steigt. Deswegen ist reichlich Bewegung unerlässlich, wenn die Pfunde purzeln sollen. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen, (Nordic)Walking sowie Radfahren eignen sich besonders gut.

Ernährungsplan , ,

Mehr Eiweiß für weniger Appetit – Eiweißdiät?

29. März 2009

In einer kürzlich im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichten Studie fanden US-amerikanische Wissenschaftler der University of Washington School of Medicine in Seattle, Washington und der Oregon Health and Science University in Portland, Oregon heraus, dass eine eiweißreiche Diät zu einem signifikanten Gewichtsverlust führt. Die Gewichtsabnahme ist auf eine Zügelung des Appetits und einen Rückgang der spontanen Energiezufuhr zurückzuführen, berichtet heute Diplom-Oecotrophologin Ann-Margret Heyenga von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Die Forscher rekrutierten 19 gesunde, normalgewichtige Erwachsene, die insgesamt drei direkt aufeinanderfolgende Diätphasen durchliefen: Die erste Phase verlief zwei Wochen und bestand aus einer Kostform mit einem 15prozentigen Eiweiß-, 35prozentigen Fett- und einem 50prozentigen Kohlenhydratanteil. In der jeweils zweiten (zwei Wochen) und dritten (12 Wochen) Phase enthielten die Diäten einen Anteil von 30 Prozent Eiweiß, 20 Prozent Fett und wiederum 50 Prozent Kohlenhydrate. Während die Wissenschaftler in den ersten zwei Phasen die zu verzehrenden Portionsgrößen vorgaben, durften die Probanden in der dritten Diätphase nach Belieben essen. Vor, zwischen und nach den drei Diätphasen überprüften die Forscher folgende Parameter: Körpergewicht, Kalorienzufuhr, Körperfettmasse, Appetitgefühl und die Konzentrationen von Insulin, Leptin und Ghrelin im Blutplasma. Während die Ausschüttung des gastrointestinalen Hormons Ghrelin das Hungergefühl verstärkt, überträgt das Proteohormon Leptin ein Sättigungssignal und wirkt appetithemmend. Die amerikanischen Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass in der zweiten Diätphase der Sättigungszustand bei allen Teilnehmern trotz gleichbleibender Plasma-Leptinwerte deutlich anstieg. Mit Beginn der letzten Diätphase beobachteten die Experten einen signifikanten Rückgang der spontanen Energieaufnahme, eine Abnahme von Körperfettmasse und des Körpergewichts bei allen Studienteilnehmern, trotz eines deutlichen Anstiegs von Plasma-Ghrelin beziehungsweise eines signifikanten Abfalls von Plasma-Leptin. Die Experten schließen aus den Ergebnissen, dass der appetithemmende Effekt des Eiweißes den signifikanten Gewichtsverlust hervorruft. Bei einer Diät zur Gewichtsreduzierung ist es daher für Abnehmwillige sinnvoll, bei gleichbleibender Kohlenhydratzufuhr den Fettanteil zugunsten einer erhöhten Eiweißaufnahme zu verringern.

Eiweißdiät ,

Sport statt Fettabsaugen

29. März 2009

Längst ist die Beauty-Chirurgie nicht mehr den Promis vorbehalten – die Gruppe derer, die sich für die Schönheit auf den OP-Tisch legen, wird immer größer. Absolut im Trend: Fettabsagungen, um unter anderem Cellulite zu beseitigen. Die Risiken für Geldbeutel und Gesundheit sind bekannt – ebenso wie die zumeist nur kurzfristig guten optischen Ergebnisse. Kein Geheimnis ist auch, daß die Kosmetik-Industrie mit Gels, Cremes, Salben und Sprays immer neue Produkte auf den Markt bringen – sicherlich eine gute aber wie die chirurgische Methode sehr einseitige Unterstützung im Kampf gegen die Dellen.
Eine sinnvolle und vor Allem effektive Methode bietet das Düsseldorfer Fitness-Studios BodyStyle. Der Anti-Cellulite Experte hat sich auf eine umfassende Behandlung des Beauty-Kummer-Themas Nummer 1 spezialisiert „Unter professioneller Anleitung helfen wir unseren Kundinnen, der Cellulite dauerhaft entgegen zu wirken.“ so Marion Dammer, Diplom-Sportlehrerein und Inhaberin BodyStyle. „Die Erfahrung hat gezeigt, daß ein Grossteil der Produkte, Anwendungen und Trainings gegen Orangenhaut sehr einseitig und damit auf Dauer nicht effektiv sind. Wir kümmern uns um alle Faktoren, die Cellulite begünstigen: Zu hoher Fettanteil, zu geringe Muskelanteile, falsche Ernährung und mangelnde Durchblutung. Unser umfassender Ansatz gewährleistet schon nach kurzer Zeit sichtbaren Erfolg und motiviert dadurch unsere Kundinnen, weiter aktiv zu bleiben und somit letztlich ihr Lebensgefühl zu verbessern, statt verzweifelt und erfolglos um die Wette zu cremen oder schlimmer noch den Weg zum Chirurgen zu wählen.“
Das Training umfasst im Einzelnen:

Reduktion des Fettanteils: Durch ein gezieltes Ausdauertraining werden die Fettreserven abgebaut.

Erhöhung des Muskelanteils: Dies bewirkt einen erhöhten Kalorienverbrauch außerhalb des Trainings. Angeboten wird ein konventionelles Gerätetraining oder ein hochintensives aber kurzes Vibrationstraining.

Durchblutungsförderung: Um die Fettzellen in den betroffenen Bereichen zu mobilisieren, ist es notwendig, die Durchblutung zu fördern. BodyStyle bietet hier Rollen- und Bandmassage sowie eine Massage auf dem Vibrationstrainer an.

Ernährungsumstellung: BodyStyle berät zu den Themen Diät, Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß. Was kann gegessen werden, was ist besser zu vermeiden und warum. Da jedoch auch die Psychologie beim Essen eine große Rolle spielt, werden auch hierzu Tipps gegeben.
Müttern bieten die Düsseldorfer Experten einen ganz besonderen Service: Der BodyStyle Kinderclub kümmert sich um die Kleinen ab jeder Altersgruppe, damit Mami in Ruhe trainieren kann.

Sport ,

Abnehmen ohne zu Hungern

29. März 2009

Die nachstehenden Informationen werden Ihnen ein Thema nahe bringen, das – gerade bei Diäten – in ernährungstechnischer Hinsicht nicht beachtet wird. Unseren Nahrungsmitteln fehlen aufgrund ihrer Verarbeitung neben Vitaminen insbesondere Enzyme. Ihr Vorhandensein ist jedoch der Garant für einen reibungslosen Stoffwechsel, zu dem die rasche und effiziente Verwertung der Nahrung zählt.

Nur eine einwandfreie Verdauung verhindert, dass unverdaute Ausscheidungsprodukte im Darm zu Schadstoffen umgewandelt und im Körpergewebe als Fett (Schlacken) eingelagert werden, die im Anschluss zu Übergewicht führen.

Übergewichtig ohne erkennbare Ursache

Immer mehr Menschen machen die leidige Erfahrung, dass trotz eigener beachtlicher Maßnahmen – wie beispielsweise das Einhalten einer strengen Diät, die FDH- Methode, das Kalorien zählen etc.- nach anfänglichem geringem Gewichtsverlust keine weitere Gewichtsreduzierung mehr stattfindet.

Der daraus entstehende Frust bewirkt immer wieder einen Abbruch der meist kurzzeitigen Diät. Und das ist auch gut so, denn diese so genannten „Erfolgsdiäten“ funktionieren i.d.R. nicht und können je nach Art der gewählten Diät zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen.

Wodurch entsteht Übergewicht?

Neben der mangelnden Bewegung essen wir heutzutage viel zu viele Nahrungsmittel, die keine oder nur sehr wenige Enzyme enthalten. So zum Beispiel:

• denaturierte Nahrungsmittel (gekocht, tiefgefroren, Mikrowelle etc.)
• industriell hergestellte Nahrungsmittel (Fertiggerichte etc.)
• Nahrungsmittel mit chemischen Zusatzstoffen in den Nahrungsmitteln
• zuckerhaltige Nahrungsmittel (in allen Fertigprodukten enthalten)

Gleichzeitig haben wir einen eklatanten Mangel an enzymatisch aktiven Lebensmitteln. Hierzu zählen im wesentlichen:

• Obst
• rohes Gemüse
• Salate
• Nüsse
• Sprossen etc.

Der Unterschied zwischen Lebens mitteln (nicht erhitzt, lebendig) und Nahrungs mitteln (denaturiert, tot) liegt insbesondere im Vorhandensein von Enzymen. Warum funktionieren herkömmliche Diäten nicht? Die meisten Diäten haben von Vornherein einen falschen Ansatz. Dazu muss man folgendes wissen:

Die Verwertung der Nahrung ist ein wesentlicher Stoffwechselvorgang, an dem bestimmte Verdauungsenzyme beteiligt sind. Sie spalten die Nahrung und zerkleinern sie derart, dass sie durch die winzigen Poren des Verdauungstraktes in das Blut eindringen kann. Auf diesem Weg werden die Nährstoffe den einzelnen Organen zugeführt. Jedes Verdauungsenzym hat dabei seine spezifische Aufgabe:

• Lipasen dienen dem Abbau von Fett
• Proteasen bauen Eiweiße im Körper ab
• Zellulasen helfen beim Abbau von Zellulose ( Ballaststoffe)
• Amylasen bauen Stärke ab

Die Nahrungsmittel, die diese wertvollen Enzyme enthalten, werden enzymatisch aktive Lebensmittel genannt. Nahezu keine Diät berücksichtigt den Stellenwert enzymatisch aktiver Lebensmittel für einen reibungslosen Stoffwechsel im Köper. Das jedoch ist eine essentielle Voraussetzung für eine erfolgreiche, dauerhafte Gewichtsreduktion.

Diät-Lexikon